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Schwache Leistung gegen Mexiko: Müller müsste schießen
AFP

Eigentlich unglaublich: Es ist WM - und Thomas Müller ist nicht in Form. Nach zehn Treffern 2010 und 2014 schoss er gegen Mexiko nicht ein einziges Mal aufs Tor. Noch schlimmer ist aber sein Defensivverhalten.

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spon-facebook-10000012354 18.06.2018, 10:27
50. Die einzige Chance

Die einzige Chance für die Mannschaft wäre m.E. aus einer massierten Defensive zu spielen und mit Konter zum Erfolg zu kommen. Man hatte nicht den Eindruck, dass die Spieler nicht wollten, es wirkte eher als wären sie physisch am Ende, was bei Beginn einer Weltmeisterschaft sehr erstaunlich ist. Wenn die Mannschaft aus der Defensive spielen würde, würde die aktuellen Defizite abgemildert: Trotz 87 Prozent Passquote mangelte es eklatant an Konterabsicherung nach Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, an Seitenverlagerungen, kollektivem Pressing und strukturiertem Ballbesitzspiel. Stattdessen herrschte Chaos. Als ob sich ein paar Hobbyspieler mal auf dem Bolzplatz zusammenfinden, um ein bisschen zu kicken. Ob die Mannschaft zu dieser Umstellung taktisch und psychologisch in der Lage ist ist die andere Frage.

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Joinme66 18.06.2018, 10:28
51.

Zitat von sauertopf1
Es ist ganz einfach. Die Mexikaner haben mit Nationalstolz für Mexiko gespielt. Schon der Enthusiasmus beim singen der Nationalhymne wurde ein Unterschied deutlich. Und dass entspricht den Grundlagen und Grundsätzen einer Weltmeisterschaft. Bei ......
Nein ich denke nicht das sie rechtsradikal sind. Ich verstehe auch was sie meinen. Nur dieses rumreiten auf der Nationalhymne ist schon immer ein Blödsinn für mich. Schauen sie sich doch die guten alten Zeiten an und sagen Sie mir wer da alles mitgesungen hat? Beckenbauer, Maier, Müller alles gut deutsche Namen :) und keiner von denen hat je gesungen. Und warum nicht? Weil es total Wurscht ist und vielleicht auch hinderlich wenn man sich auf seine Arbeit fokussiert. Zumindest bei denen, deren beiden Gehirnhälften nicht im Einklang sind. Deshalb können auch manche Jonglieren und dabei Musik hören und manche nur eins von beiden und manche stehen einfach da und lassen die Bälle fallen, da sie außer ihr Ziel nix mitkriegen.

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mwroer 18.06.2018, 10:29
52.

Zitat von Lankoron
eben auch das "Ausgelaugt" zu sein. Wann hatten die Spieler eigentlich mal mehr als 3 Wochen frei in den letzten Jahren? Da kommen nach Saisonende noch Pokalendspiel, CL-Finale, Testspiele der Nationalmannschaft dazu, ausserdem EM, Confedcup und was......
Das gilt genau in der Form, mindestens, für alle europäischen Spitzenfußballer und ist von daher ein Manko mit dem alle leben müssen.
Von daher ist das im direkten Vergleich keine Entschuldigung.

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sylkeheimlich 18.06.2018, 10:29
53.

Zitat von kirk_dougles
Damals schnauzte er ihn plumpen Bayerisch (es gibt auch ein gesellschaftstaugliches ohne gleich den ganzen Dialekt wegzüchten zu müssen, als Bayer weis ich dass), eine asiatisch verdutze Reporterin an, die in höflich und sympatisch nach dem "goldenen ......
Sie tun ja gerade so, als ob Deutschland immer Weltmeister wird! Man kann natürlich darüber streiten, ob das, was gesagt wurde oder gesungen, anständig war, okay. Aber was bitte hat das mit dieser Splitterpartei zu tun?

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tomlex27 18.06.2018, 10:30
54. Platt wie eine Flunder

Müller ist seit ca. 1.5 Jahren in der Formkrise. Darüber können die stetigen Einsätze unter Heynckes bei Bayern nicht hinwegtäuschen. Das, was ihn auszeichnete, die Unbekümmertheit und das Unkonventionelle ist alles weg. Thomas Müller, bei all seinen Verdiensten, gehört auf die Ersatzbank.

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alt-nassauer 18.06.2018, 10:32
55. Noch gestern...

Zitat von sauertopf1
Es ist ganz einfach. Die Mexikaner haben mit Nationalstolz für Mexiko gespielt. Schon der Enthusiasmus beim singen der Nationalhymne wurde ein Unterschied deutlich. Und dass entspricht den Grundlagen und Grundsätzen einer Weltmeisterschaft. Bei der......
im ZDF History, hat sich ein ehemalige Deutsche Nationalspieler zum Thema Nationalhymne geäußert und es wurden Fernsehbilder gezeigt. Die Weltmeister 1974 waren das Schweigen im Walde bei der Hymne. Paul Breitner sagte selbst, er hätte nie das Bedürfnis gehabt mitzusingen. Ja er sagte Wortwörtlich es wäre "verlogen" gewesen, wenn er das getan hätte.

Ich weiß wirklich nicht woher das kommt das die Spieler die Hymne singen müssten. Spielen und gewinnen sollten sie und nicht was sie vor dem Spiel machen. Mir scheint mit voller Inbrunst die Hymne zu singen wäre das Primäre-Ziel einer "National-Mannschaft".
Aber auch die 1954 Mannschaft hat es unterlassen und das wohl auch noch aus guten Grund - Nachkriegszeit!
Andere Länder andere Sitten!

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rösti 18.06.2018, 10:35
56.

Zitat von Lankoron
eben auch das "Ausgelaugt" zu sein. Wann hatten die Spieler eigentlich mal mehr als 3 Wochen frei in den letzten Jahren? Da kommen nach Saisonende noch Pokalendspiel, CL-Finale, Testspiele der Nationalmannschaft dazu, ausserdem EM, Confedcup und was weiss ich....und wenige Tage nach solchen Veranstaltungen beginnt der Ernst des Lebens wieder mit Trainingslagern etc für die neue Saison. Bei einigen kommen dazu mentale Belastungen wie Vereinswechsel, neue Trainer, geändertes Umfeld....Vielleicht sollte hier eben wirklich mal gefragt werden: Wann hatten Spieler wie Müller wirklich mal 2 oder 3 Wochen am Stück völlig frei in den letzten 8 Jahren?
Ja das ist das Geschäft, Millionen Gage bekommt muss auch mit viel Arbeit leben, warum solle es Müller und c/o anders gehen wie den Millionen Arbeitern, die auch jeden Tag arbeiten zu gehen!
Müde scheinen die Profis nicht zu sein wenn es um Werbung geht, diese Werbespots werden auch nicht in einer Stunde gedreht, dafür reicht die Kraft noch!?

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minimalmaxi 18.06.2018, 10:37
57.

Die Kritik an Müller ist absolut berechtigt. Wird meiner Meinung nach seit Jahren überschätzt und lebt nur noch von seinem Ruf als "Schleicher". Allerdings waren auch die anderen Stürmer (Draxler, Werner) nicht besser. Wieso Löw den Werner in die Spitze verheizt ist mir ein Rätsel.

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Mister Stone 18.06.2018, 10:41
58.

Sicher, eigentlich sollte die Absicherung die Hauptaufgabe von Rechtsverteidiger Joshua Kimmich sein, doch Bundestrainer Joachim Löw hatte Kimmich bewusst so hoch stehen lassen - und dann gehört es zu Müllers Aufgaben, mit aufzupassen.

"Mit aufzupassen" ist keine Aufgabe, sondern diffuses Geschwurbel. Bewegungsabläufe sind einstudiert, und wenn Kimmich den Rechtsaußen spielt, muss Müller nach hinten rücken. Ich hatte eher den Eindruck, dass Müller ziemlich stinkig war, weil Kimmich ihm jedesmal den Platz auf der rechten Seite weg genommen hat, den ein Müller auch mal braucht, um offensiv seine Stärken auszuspielen. So wurde Müller eher zum Doppel-Pass-Partner und Wasserträger für Kimmich degradiert. Und das hat er sich nicht bieten lassen, meine ich. Was wir gesehen haben, war ein ulkiges 3:3:3 System mit einem Totalausfall Khedira (was sollte der nochmal tun?). Wenn aber Löw unbedingt den Kimmich über Rechts angreifen und ihm diesbezüglich alle (!) Freiheiten nach vorne lassen will, dann sollte er ihn auch dort aufstellen, nämlich im Mittelfeld. Kimmich hat als Verteiiger nicht verteidigt. Das ist erstmal eine Tatsache. Müller hatte keine Freiheiten nach vorne, und dass Özil die absolute Bremse im Spielaufbau war, konnte man deutlich sehen.

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Hirndummy 18.06.2018, 10:44
59. Anderes Gesetz: Weltmeister scheiden in der Vorrunde aus

Das vermeintlich "chaotische Spiel" der Mexikaner entstand im Auge des ZDF-Moderators, weil sich in der mexikanischen Mannschaft auch die Spieler bewegten, die gerade nicht am Ball waren. Spätestens nach 15 Minuten hätte der Trainerstab merken müssen, dass die Mexikaner anders spielten, als erwartet und dass man ihnen mit der gefühlten Dreierkette, einem menschenleeren Mittelfeld und Außenverteidigern als stationären Außenstürmern in die Füße spielt. Die Frage ist, ob der Trainerstab keinen Einfluß auf die Mannschaft nehmen konnte oder wollte?
In den letzten Weltmeiserschaften sind die anreisenden Weltmeister jeweils in der Vorrunde gescheitert. Vielleicht sollten wir mal über dieses "Fussballgesetz" reden, statt über Müller.
Und vielleicht sollte man das Schwedenspiel auch personell tatsächlich als Endspiel angehen und nicht als Rehabilitationschance vertun. Mit denen, die auf dem Platz waren, ist die letzten Monate nach jeder Pleitegenug geredet worden. Hat nichts genützt. Warum sollte es ausgerechnet am kommenden Samstag anders sein?

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