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Schweinsteiger-Wechsel: Das kalte Herz
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Mit Bastian Schweinsteiger geht eine Identifikationsfigur der Bayern-Fans. Doch für den Verein ist der Abgang vor allem Kalkül: Treue ist keine maßgebliche Kategorie mehr. Nur Erfolg zählt.

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Litpop 13.07.2015, 15:54
190. Rummenigges Versprecher bei Teampräsentation am Samstag

Rummenigge hat sich auf der Teampräsentation am Samstag widersprochen, obwohl er versucht hat, das wieder hinzubiegen.
Erst meine er, Schweinsteiger habe darum gebeten, sich während des Urlaubs Gedanken machen zu können; dann sei er wiedergekommen, man habe lange zusammen gegessen und Schweinsteiger habe gesagt, er habe sich entschieden zu gehen.
Ein paar Sätze später meine Rummenigge, die Fans sollten glauben, dass das kein Schnellschuss, sondern das Ergebnis langer Überlegungen gewesen sei – und dann schob er hinterher (wohl weil er gemerkt hat, dass das ein Fehler war) „vor allem auf Seite von Basti“. Heißt alles zusammen übersetzt: Die Bayern haben lange überlegt – und entschieden, dass Schweinsteiger nicht mehr passt. Und Schweinsteiger akzeptiert das und geht lieber dorthin, wo man ihn schätzt…

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Torfkopf 13.07.2015, 18:26
191.

Zitat von Litpop
Rummenigge hat sich auf der Teampräsentation am Samstag widersprochen, obwohl er versucht hat, das wieder hinzubiegen. Erst meine er, Schweinsteiger habe darum gebeten, sich während des Urlaubs Gedanken machen zu können; dann sei er wiedergekommen, man habe lange zusammen gegessen und Schweinsteiger habe gesagt, er habe sich entschieden zu gehen. Ein paar Sätze später meine Rummenigge, die Fans sollten glauben, dass das kein Schnellschuss, sondern das Ergebnis langer Überlegungen gewesen sei – und dann schob er hinterher (wohl weil er gemerkt hat, dass das ein Fehler war) „vor allem auf Seite von Basti“. Heißt alles zusammen übersetzt: Die Bayern haben lange überlegt – und entschieden, dass Schweinsteiger nicht mehr passt. Und Schweinsteiger akzeptiert das und geht lieber dorthin, wo man ihn schätzt…
Ein vierter Platz beim Telekom Cup ist doch auch was, ach so es spielten nur 4 Mannschaften. Nun ja, die Pfiffe iam Samstag werden zum ohrenbetäubenden Pfeifkonzert, wenn die Erfolge ausbleiben.
Viva Espana München...

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Greg84 13.07.2015, 18:38
192.

Zitat von Attila2009
Genau so ist das wie sie im letzten Satz gesagt haben. Was ist aber der "Bessere " wie sieht man das ? Ganz einfach indem man nicht mehr in der Anfangsaufstellung steht oder nicht zum Einsatz kommt. Allerdings ist das wieder ein Teufelskreis aus dem viele nicht mehr herauskommen die einmal in Ungnade gefallen sind. Ohne Spielpraxis,Erfolgserlebnisse und Bindung zur Mannschaft kann man sich schwer verbessern, das braucht auch das Vertrauen des Trainers der über paar Fehler hinwegsieht. Auch das persönliche Verhältnis des Trainers zum Spieler (oder umgekehrt ) spielt da eine Rolle. Heynkes kam mit Mandzukic klar, Guardiola nicht. Also liegt das nicht nur am Spieler selbst.
Wer der Bessere ist, das entscheidet im Endeffekt der Trainer. Das mögen Einige anders sehen, das ist klar, das sieht man insbesondere in der Nationalmannschaft am besten. Es ist am Ende eben der Trainer, der die Verantwortung trägt und für die Personalentscheidungen kritisiert wird. Der Trainer sieht im Gegensatz zu den meisten von uns auch die Leistungen im Training und wenn die nicht gut genug ist, kommt man nicht zurück in die Mannschaft.

Dass es nicht nur an einer Person liegt, wenn man nicht miteinander auskommt, ist klar. Sie sagen es vollkommen richtig: Heynckes kam mit Mandzukic klar, Guardiola nicht und Simeone scheinbar auch nicht. Ich bin sogar eher überrascht, wie selten so was im Fußball vorkommt bei den oft nicht gerade kleinen Egos der Beteiligten.

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Torfkopf 15.07.2015, 10:04
193.

Zitat von Greg84
Wer der Bessere ist, das entscheidet im Endeffekt der Trainer. Das mögen Einige anders sehen, das ist klar, das sieht man insbesondere in der Nationalmannschaft am besten. Es ist am Ende eben der Trainer, der die Verantwortung trägt und für die Personalentscheidungen kritisiert wird. Der Trainer sieht im Gegensatz zu den meisten von uns auch die Leistungen im Training und wenn die nicht gut genug ist, kommt man nicht zurück in die Mannschaft. Dass es nicht nur an einer Person liegt, wenn man nicht miteinander auskommt, ist klar. Sie sagen es vollkommen richtig: Heynckes kam mit Mandzukic klar, Guardiola nicht und Simeone scheinbar auch nicht. Ich bin sogar eher überrascht, wie selten so was im Fußball vorkommt bei den oft nicht gerade kleinen Egos der Beteiligten.
Dies kommt im Fußball sehr oft vor, nur die breite Anhängerschaft dieser Sportart merkt dies häufig nur an den bekannten Persönlichkeiten. Es gibt viele sehr gute Fußballer die bei dem einen Trainer verkümmern bei anderen Trainern aufblühen und zu Leistungsträgern werden. Pep bevorzugt seine spanischen Spieler wenn sie denn Fit sind. Es ist ja nicht nur Schweinsteiger auch Götze leidet unter Pep. Und wenn alle Spanier zzgl. Robben und Ribery fitt sind, der Donezker Spieler einschlägt (Im Telekom Cup ein guter Querpass) werden sich noch mehr Urrbayern auf der Bank wiederfinden.

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