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Schwimmstars streiten für faire Bezahlung: "Wir wollen 50 Prozent. Das ist ein fairer
AFP

Ein Milliardär will mit einer Profi-Liga den Schwimmsport aufmischen. Dass er die Sportler sogar angemessen entlohnen will, spornt die Besten der Welt an, gemeinsam für faire Bezahlung zu kämpfen.

diorder 25.12.2018, 15:33
1. Vorbild für Gewerkschaften

50% für alle. Wird sicher nicht gebracht. Wäre für einige Branchen sicher auch fair, wenn man die Boni und die Divide en kürzt.

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aurichter 25.12.2018, 16:18
2. @ diorderheute, 15:33 Uhr

Nur mit dem Unterschied, dass die dort angesprochenen Protagonisten millionenfach austauschbar sind. Es kommt hier der ISL auf die Einzigartigkeit an, die der Spitzensportler sich durch hartes Training und Talent erarbeitet hat. Die Idee dahinter ist großartig.

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doktordoktormueller 26.12.2018, 10:24
3. Schwimmen ist zu bedeutungslos

um mehr Geld zu machen. Wer soll sich für eine Profiliga interessieren? Falls ja, dann nur, wenn Schwimmen ein ernsthafter Wettbewerb wird, wo man den besten, d.h., schnellsten Schwimmer ermittelt und sich nicht hinter 30 Alibi-Bewerben versteckt. Rücken, Kraul, Brust, Lagen usw... dazu 50 m, 100, 200, 400, 800, 1500...

Das kann man nicht verkaufen. Das hieße, ja,, man müsste die Bewerbe reformieren, sodass es keine Nischenbewerbe mehr gibt. Weniger Topschwimmer verdienen mehr Geld. So kann es funktionieren

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orca20095 26.12.2018, 21:43
4. @3, da liegen Sie falsch,

das ist keine Frage von Nischen und die Behauptung, dass Schwimmen zu bedeutungslos ist, ist Ihre persönliche Meinung, die aber durch die Zahlen widerlegt wird. In Deutschland sind rund 600 Tsd. Schwimmer im DSV organisiert. Das Problem sind die unmöglichen Formate der Veranstaltungen, die am Ende eine öffentliche Wahrnehmung erschweren. Da ist das Modell ISL ein Ansatzpunkt, hier können sie nämlich auf zeitraubende Vorläufe etc. verzichten.

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