Forum: Sport
Schwul-lesbische Fußball-EM: Der Kampf um Normalität
Startschuss SLSV Hamburg

Die schwul-lesbische Fußball-Europameisterschaft kommt nach Hamburg. Zusammen mit einem ehemaligen deutschen Nationalspieler. Den 30 Teams geht es weniger um den Titel, sondern vor allem um Akzeptanz.

Seite 1 von 4
tubolix 11.06.2015, 21:21
1. is mal wieder gut

soll doch jeder sein leben nach seinem gusto leben. aber warum muß man sich immer wieder in den vordergrund drängen ? "guckt mal alle her, wir sind schwul ! warum guckstu: ist doch ganz normal ..."
irgendwann nervt sowas die anderen normalen.

Beitrag melden
Incredibleois 11.06.2015, 21:24
2.

In einer wirklich weltoffenen Gesellschaft würden homosexuelle Menschen einfach in denselben Fussballclubs spielen, wie alle anderen. Leider ist das aber offensichtlich immer noch ein Problem. Daher:

Schön, dass es dieses Turnier gibt; Schade, dass es noch nötig ist.

Beitrag melden
udo46 11.06.2015, 21:30
3.

Beim ersten Lesen kam mir der Gedanke: Was für ein Schwachsinn. Wollen sich die Homosexuellen tatsächlich von anderen abgrenzen, was doch immer von ihnen bestritten wird.

Mein zweiter Gedanke ist allerdings der, dass es wohl eher ein Protestturnier ist, weil es vermutlich in fast allen Fussballvereinen und Nationalmannschaften der Welt noch immer tabu ist, wenn nicht gar gefährlich, offen seine andersartige sexuelle Orientierung zu leben.

Beitrag melden
wallabi 11.06.2015, 21:44
4. Logisch

Zitat von tubolix
soll doch jeder sein leben nach seinem gusto leben. aber warum muß man sich immer wieder in den vordergrund drängen ? "guckt mal alle her, wir sind schwul ! warum guckstu: ist doch ganz normal ..." irgendwann nervt sowas die anderen normalen.
wenn das Politiker "ich bin schwul und das ist gut so" vorleben. Bei dieser Hysterie fühlt man sich fast schon
diskriminiert und beschämt, Hetero zu sein!

Beitrag melden
noalk 11.06.2015, 21:53
5. Es ist wahrlich an der Zeit

Wenn es noch eines Grundes zur Glleichstekkung bedarf, dann ist es ein Vorfall wie der, welcher von Beyme passiertist - und auch heutzutage noch an der Tagesordnung ist. Die Gegener demontieren sich selbst.

Beitrag melden
hafnafjoerdur 11.06.2015, 21:57
6. Bescheuerte Namen

Wenn man einerseits Normalität will, sollte man auf Namen wie "Ballboys Hamburg" oder auch "SV Wärmer Bremen" vielleicht verzichten. Welcher Hetero will denn bei so einem Team kicken, das klingt dann doch zu sehr nach Gay Pride. Warum nicht normale Namen und einfach dafür werben, Homos und Heteros gleichermaßen aufzunehmen.

Beitrag melden
Eduschu 11.06.2015, 22:03
7.

Ach, um Akzeptanz geht's? Was würden die Herrschaften wohl sagen, wenn eine Hetero-Fußball-WM durchgeführt würde?

Beitrag melden
Alfred Ahrens 11.06.2015, 22:04
8. Super, so gewinnt mann/frau garantiert die Olympischen Spiele und viele Sponsoren.

Sehr weit gedacht liebe Hamburger Organisatoren und Kaufleute. Ihr habt es eben drauf! Weiter so mit eurer tollen bunten Stadt !

Beitrag melden
Ein_denkender_Querulant 11.06.2015, 22:06
9. Dummheit besiegen

Diskriminierungen werden aufhören, wenn wir die Dummheit besiegt haben. Realistisch betrachtet muss man davon ausgehen, dass Diskriminierungen immer zum Alltag gehören werden.

Beitrag melden
Seite 1 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!