Forum: Sport
Semenya will keine Medikamente nehmen: "Hell, no!"
Kamran Jebreili/AP

Olympiasiegerin Caster Semenya sieht keinen Grund, ihren Testosteronwert künstlich zu senken. Der Weltärztebund hat seine Mitglieder aufgefordert, die neuen Regeln des Weltverbands IAAF abzulehnen.

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umweltfreak 04.05.2019, 17:22
10. Rassismus und Chauvinismus pur

Als die Ärzte bei Michael Phelps herausfanden, dass sein Körper nur die Hälfte der Milchsäure wie bei anderen Schwimmern produzierte, was ihm einen ungeheuren Leistungsvorteil verschaffte, kommentierte das Olympische Komitee mit den Worten, dass Phelps unwahrscheinliches Glück hat, dass ihm sein Körper diesen unglaublichen Vorteil verschafft. Klar, Phelps ist weiss, Amerikaner und ein Mann.
Widerwärtig das Urteil der CAS.

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mhwse 04.05.2019, 17:22
11. ausser die Konkurrenz hat längere Beine ..

Zitat von josef2018
darf nicht vergessen, dass es dabei auch um sehr viel Geld geht. Geld, um das ihre Konkurrentinnen quasi betrogen werden, da einfach keine fairen Bedingungen herrschen. Oder sollte man der Konkurrenz dann erlauben, ihren Testosteronspiegel auf das Niveau von Semenya anzuheben? Hier geht es doch darum, dass nur Semenya einen gewaltigen Vorteil hat, wogegen alle Konkurrentinnen das Nachsehen haben. Gerecht sieht anders aus.
oder ein Gen, das hilft, schneller Muskelmasse aufzubauen - oder eine Genkombination, die hilft, den Knorpel in den Gelenken besonders zu schützen/schneller zu reparieren, und so mehr Trainingseinheiten ermöglicht ..

Die mit den anderen (bisher noch nicht katalogisierten Vorteilen) lachen sich ins Fäustchen - oder glauben Sie wirklich, dass jeder Durchschnittsbürger, wenn sie/er nur lange und oft genug trainiert - Olympiasieger werden kann? (Oder Schachweltmeister? - auch ein Sport .. oder Nobelpreisträger .. )

Noch gar nicht geschrieben von finanziellen Unterschieden .. (da müsste dann auch das grundsätzlich für das Team aufgewendete Kapital limitiert sein ..)

Einen Gefallen hat sich die Organisation mit der jetzt folgenden Diskussion jedenfalls nicht getan..

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schlumz 04.05.2019, 17:25
12.

Die haben ja wohl den Schuss nicht gehört. Einen Wettbewerbvorteil hat die Person, die gewinnt.

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MisterD 04.05.2019, 17:28
13. Das ist vollkommen absurd...

es ist illegal seine Leistung mit Medikamenten zu steigern. Wenn aber jemand diese Leistung von Natur aus hat, soll er sie künstlich senken? Absurder kann Sport nicht mehr werden...

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norbertbrummer 04.05.2019, 17:29
14. Diese Testosteron Debatte ist schon witzig...

Was wenn jemand unterdurchschnittlich viel Testosteron im Körper hat? Muss/Kann/Darf man dann nachspritzen? Wäre ja sonst voll gemein für diejenigen wenn nicht...
Und was ist bei anderen körperlichen Merkmalen? Wenn Testosteron begrenzt wird dann müssen es ja auch Körpergröße, Länge der Beine usw usf... Wäre ja sonst auch voll unfair wenn das nicht geregelt wird. Nur bei Frauen versteht sich.... Es gibt seit Jahren in fast allen Sportarten systematischen Doping, wenn man da man mal genauso eifrig dabei wäre Verbote und Grenzen auszusprechen. Kontrolliert doch mal auf Doping im ach so tollen Fußball anstatt in dem natürlichem Hoirmonhaushalt der jungen Frau herum zu fummeln...

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Mastermason 04.05.2019, 17:31
15.

Zitat von spon_2937981
Ich finde, da sollten wir Männer uns mal raushalten. Zwar bin ich inhaltlich beim CAS, aber die Leidtragenden der (bisherigen und vielleicht wieder zukünftigen) Startberechtigung von Semenaya sind ja die weiblichen Athleten. Die freu(t)en sich doch bestimmt wie Bolle über die Gleichberechtigung aller Gender und so und befürworten das Startrecht (ohne medikamentösen Eingriff) von Semenaya. Nicht?
Würden Sie bei Themen wie Wehrpflicht oder Vaterschaft, die nur Männer betreffen, Frauen auch den Mund verbieten?

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tinaho 04.05.2019, 17:33
16. Völlig verrückt!

Es ist kaum zu glauben, dass hier ein sportlicher Vorteil per Medikamenten in einer zweifelhaften Therapie gesenkt werden soll.
Wie steht es mit den Männern? Dort gibt es auch unterschiedliche Testesteronspiegel, werden die jetzt auch alle angeglichen?
Nun hat einmal eine Frau einen natürlich Vorteil, nun soll sie ihn auch nutzen. Was ist schon gerecht im Sport. In Zukunft schreiben wir dann eine bestimmte Beinlänge vor?
Dieses Urteil ist unsäglich!

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tinaho 04.05.2019, 17:35
17. Stimme zu 100% zu

Zitat von umweltfreak
Als die Ärzte bei Michael Phelps herausfanden, dass sein Körper nur die Hälfte der Milchsäure wie bei anderen Schwimmern produzierte, was ihm einen ungeheuren Leistungsvorteil verschaffte, kommentierte das Olympische Komitee mit den Worten, dass Phelps unwahrscheinliches Glück hat, dass ihm sein Körper diesen unglaublichen Vorteil verschafft. Klar, Phelps ist weiss, Amerikaner und ein Mann. Widerwärtig das Urteil der CAS.
genau daran habe ich auch gedacht. Vorteile, die Männer haben, müssen nicht angeglichen werden, aber bei Frauen entscheiden dann Männer, welchen natürlichen körperlichen Vorteil sie haben dürfen. Das ist absurd.

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brüllkäfer 04.05.2019, 17:36
18.

Was wird hier über oder für wen diskutiert?
Es gibt Gender-Toiletten- wo jeder, welchem Geschlecht zugehörig auch immer- seinem Geschäft nachgehen kann...
Lassen wir doch auch noch „Gender-Spiele“ bzw. -Wettkämpfe folgen!
Dann startet jede*r gerade dann so, wie es tagesformtechnisch gerade am besten passt.
Nee, ich bin nicht von vorgestern- aber der beste Mann startet bei den Männern und die beste Frau bei den Frauen. Punkt.

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spon-1287218867247 04.05.2019, 17:38
19. Neue Einteilung schaffen.

Warum nicht die Einteilung "Männer" und "Frauen" abschaffen und dafür dann Einteilungen nach Hormonwerten einführen?
Also 0-2%
2% bis 4%
etc.

Klar ist jetzt von nem Laien einfach gedacht und müsste natürlich von Medizinern genauer untersucht werdenen. Aber auch das Problem von transsexuellen Personen etc liese sich so lösen.

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