Forum: Sport
Semenya will keine Medikamente nehmen: "Hell, no!"
Kamran Jebreili/AP

Olympiasiegerin Caster Semenya sieht keinen Grund, ihren Testosteronwert künstlich zu senken. Der Weltärztebund hat seine Mitglieder aufgefordert, die neuen Regeln des Weltverbands IAAF abzulehnen.

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dr.w 04.05.2019, 18:08
30. die Entscheidung ist falsch

und hat meines Erachtens etwas perverses an sich: dann wird jeder mit aller Macht verfolgt, der etwas Leistungssteigerung einnimmt - und nun noch die, die von Natur aus begünstig sind... und bei Männern, die von Natur aus mehr Testosteron begnadet ist, als der Durchschnitt der Männer? soll der nun auch Mittel einnehmen, um seinen Testosteronspiegel zu senken?
sie ist nun mal durch die Natur (oder meintwegen auch Gott) für diese Laufdisziplin begünstig worden und ich denken, die Menschen sollten akzeptieren, daß wir nicht alle gleich geschaffen und veranlagt, daß Unterschiede in der Natur angelegt sind. sonst konnen wir bald Roboter gegeneinander laufen lassen.

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leiendeu 04.05.2019, 18:14
31. Es gibt nur eine Lösung

... Frauen gegen Frauen - Männer gegen Männer - Diverse gegen Diverse.

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TS_Alien 04.05.2019, 18:20
32.

Zitat von tinaho
genau daran habe ich auch gedacht. Vorteile, die Männer haben, müssen nicht angeglichen werden, aber bei Frauen entscheiden dann Männer, welchen natürlichen körperlichen Vorteil sie haben dürfen. Das ist absurd.
Was für ein absurder "Vergleich". Es gibt keinen Doping-Grenzwert für Milchsäure. Es gibt aber einen Doping-Grenzwert für Testosteron. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.

Es ist logisch, dass jemand, der an Wettbewerben teilnimmt, als Minimalforderung die dort vorhandenen Doping-Grenzwerte einhält.

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DJ Doena 04.05.2019, 18:22
33.

Das Grunddilemma ist doch, dass es Männer- und Frauensport gibt, weil sonst Frauen (fast) nie auch nur annähernd in die Medaillienränge kommen üwrden, weder im Amateur-, noch im Profisport.

Es hat doch mal ein Testspiel im Fußball gegeben, wo die Frauennationalmannschaft gegen eine Kreisligamännermannschaft verloren hat.

Wir können nun mal wenig daran ändern, dass der Homo Sapiens sich in den letzten 2 Millionen Jahren so entwickelt hat, wie er es hat.

Irgendjemand wird am Ende immer der Gelackmeierte sein, aber wenn es immer mehr zulässig wird, dass Menschen mit XY Chromosomen - entweder so wie in diesem Fall oder eben auch MF-Transpersonen - in den Frauensportarten antreten, dann können wir den Frauensport auch gleich einstellen, denn es wird niemals ein fairer Wettkampf werden.

Wir haben so schon genug "Unregelmäßigkeiten" im Sport, wie zum Beispiel Radrennfahrer mit "Asthma". Je mehr dazu kommen, desto weiter stellt sich der Sport selbst ins Abseits.

Und am Ende werden es nicht die Männerwettkämpfe sein, die darunter leiden werden.

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Paul-Merlin 04.05.2019, 18:24
34. vom ganzen Erscheinungsbild her ist

Olympiasiegerin Caster Semenya ein Mann und so läuft sie auch. Chancengleichheit gegenüber den weiblichen Mitläufern ist da nicht mehr gegeben. Wenn es Caster Semenya wirklich um den Spor als solchen geht, dann müsste sie bei den Männern mitlaufen. Die Entscheidung des Sportgerichts ist deshalb richtig.

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schwaebischehausfrau 04.05.2019, 18:25
35. Semanya soll laufen...

...kein Problem. Aber wenn Sie als Hermaphrodit ihren Hormonspiegel nicht auf den Level einer Frau absenken mag , dann muss sie eben bei den Männern starten. Dass Semanya auch gleich das erste Diamond-League Rennen in Doha wieder mit großem Abstand gewonnen hat und Platz 2 ebenfalls von ein(e)m intersexuelle(n) Läufer(in) mit sehr maskulinem Körperbau belegt wurde, zeigt nur die ganze Farce. Die anderen Athletinnen, die nullkommanull Chance haben, sollten einfach 10 Minuten vor Start geschlossen zurückziehen und dann können die inter-sexuellen Athletinnen wie beim Olympia-Finale das Rennen ganz ungestört unter sich aus machen. Als normale Frau würde ich mich für solche Rennen nicht als Staffage hergeben, nur damit noch ein paar XX-Chromosomen mitlaufen müssen, weil man das Rennen eben als "Frauen-Rennen" vermarkten will. Es würde auch niemand auf die Idee kommen, die beiden Klitschkos gegen eine 52-Kilo schwere Frau boxen zu lassen.

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genepina 04.05.2019, 18:30
36. Sorry

diese Läuferin weder weiblich noch männlich, sondern hat eine Vagina plus eingewachsene Hoden. Als weiblich gilt sie, weil sie sich diesem Geschlecht psychisch näher fühlt. Zudem sind ihre Testosteronwerte deutlich höher als jene der anderen Läuferinnen. Somit ist der Entscheid in Ordnung, denn er sorgt für mehr Chancengleichheit. Oder wäre es denn besser, wenn sich alle Konkurrentinnen mit Testosteron dopen müssten, um eine Chance auf den Sieg zu haben?

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stollenreiter 04.05.2019, 19:01
37. Intersexuell ist eben weder Mann noch Frau

Wir brauchen keine Unterscheidung im Wettkampf zwischen Mann und Frau wenn es nicht irgendwo eine Grenze gibt. Die Entscheidung des Cas ist für Semenya zwar hart aber für alle anderen durchaus gerecht. Selbstverständlich versteh ich Semenyas Argumentation, dass sie eben so geboren wurde und sich das nicht ausgesucht hat. Pistorius hätte bestimmt auch lieber echte Beine, mit seinen Prothesen durfte er aber auch nicht zur Olympiade antreten, die Dinger wären ein echter Wettbewerbsvorteil. Nichts anderes sind die Muskelberge von Caster Semenya, ein Wettbewerbsvorteil.

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walsch.rene 04.05.2019, 19:09
38. Selbstverständlich gibt es eine gerechte Lösung

Das CAS-Urteil ist ebenso unethisch wie unsinnig. Unethisch, weil kein Mensch zur vollkommen unnötigen Einnahme von Medikamenten genötigt werden darf. Unsinnig, weil ein paar Wochen Testosteronreduktion aus einem maskulinen Körper nicht einen zarten Frauenkörper machen. Dennoch gibt es eine ebenso einfache wie gerechte Lösung: Ein intersexueller Mensch kann sich selbstverständlich entscheiden, in der "schwereren" Klasse anzutreten oder ganz auf Sport um Geld verzichten. Caster Semenya ist hier nicht das Opfer.

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Nonvaio01 04.05.2019, 19:19
39. diskriminierung

mehr ist das nicht. Sie ist eine Frau, fertig. Alles andre ist benachteiligung.

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