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Sicherheitsdebatte in der Formel 1: "Wir kennen die Risiken"
AFP

Der Bianchi-Crash hat eine Sicherheitsdiskussion in der Formel 1 ausgelöst. Debattiert wird auch über geschlossene Cockpits. Dabei gibt es gute Gründe gegen diese Lösung - und Bianchi hätte sie gar nicht geholfen.

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Lobhudel 10.10.2014, 09:46
10. Keine Baumaschinen auf Rennstrecken!

Man könnte allerdings auch fragen, warum der Radlader dort stand, wo er sicherlich nicht hingehört und warum Rennleiter Whiting (???) deshalb nicht schon längst seinen Hut genommen hat. Wenn hier irgend jemand versagt hat, dann die Sicherheitsverantwortlichen auf der Strecke. Genau dort, wo eben gerade einer rausgerutscht ist - ohne Rennabbruch geschätzte 5 Tonnen massiven Stahl zu plazieren, ist verbrecherischer Leichtsinn.

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micromiller 10.10.2014, 09:51
11. Vollkommen unverständlich

da sollte die EU schnellstens regulieren! Außerdem sollten Quoten für Frauen eingeführt werden, dann wi d es sicherlich sicherer.

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Nabob 10.10.2014, 09:54
12. Das ist doch ein verheuchelter Sport

In Japan geht man um des Kommerz Willen das Risiko ein, das Rennen bei untauglichen Wetterverhältnissen kurz vor Dämmerung weiterlaufen zu lassen mit grüner Flagge,

jetzt jammert alles um den in diesem Zusammenhang verletzten Fahrer Bianchi,

und ab heute wird "3 Kilometer" entfernt von politischen Konflikten und andauernden Waffengängen die heile Welt gespielt,

nur weil ein kleiner geldgeiler Gebrauchtwagenhändler aus GB den Hals nicht voll bekommen kann.

Ebenso ist Mercedes-Benz der Vorwurf zu machen, sich wie einst Krupp nicht um menschenverachtende Abläufe zu kümmern, sondern nur auf das Geld zu schielen.

Man sollte sich diesen Zirkus, der kein Sport im herkömmlichen Sinne mehr ist, auch nicht ansehen - man verpasst nichts.

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Daniel Fleck 10.10.2014, 10:00
13. Nach 20 Jahren

mal wieder ein schlimmer Unfall mit Personenschaden und nun schreien Irgendwelche das man unbedingt was tun muss. Statistischj absolut unsinnig. Aber solche Diskussionen werden immer aufkommen. Erinnerung an Vogelgrippe kommen auf, da sind in einem jahr eine 2 stellige Anzahl Menschen in D gestorben. Im gleichen Zeitraum aber 3000 an normaler Grippe, da hat nur die allgemeine Öffentlichkeit nicht drüber geredet. Wegen der kleinen Anzahl wurden dann für Millionen Euro Impfdosen gekauft. Die Massenimpfung hätte ein Vielfaches an Fällen von Nebenwirkungen hervorgebracht.
Ich fordere Helmpflicht, solange man an Häuserzeilen vorbeigeht, weil schonmal jmd. was auf den Kopf gefallen ist ;-)

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kdshp 10.10.2014, 10:04
14.

Zitat von Mittelschicht
Natürlich ist der Unfall bedauerlich. Aber meine Güte. Die Fahrer sind sich des Risikos bewusst und verdienen Millionen. Am besten die fahren Rennen dann auf der Carrera-Bahn. Jedem privaten Verkehrsteilnehmer wird abverlangt die Situation im Straßenverkehr im Griff zu haben und sich u.a. den Wetterverhältnissen und Straßenbedingungen anzupassen. Kurzum: Da gibt es kein Safty-Car wenn es regnet. Sollten die F1-Fahrer nicht in der Lage sein sich ohne ein Safty-Car anzupassen dann stelle ich mir die Fragen: Wieso verdienen sie dann Millionen ? Wieso fahren diese überhaupt im Motorsport ? Sind die nicht in der Lage bei entsprechenden Bedingungen selbsttätig das Hirn zu nutzen und eben die Geschwindigkeit einfach zu vermindern ?!
Spiegelt die F1 nicht unsere westliche gesellschaft am stärksten wieder?! Die fahrer müssen so denken und handeln sonst wären sie nicht die die die milionen "verdienen" würden. Wer in unserer gesellschaft nicht am meisten riskiert und am schnellsten ist der hat verloren und ist ein "nichts". Und millonen bekommt er dafür dann auch nicht wenn er verliert. Würd emich mal interessieren wieviel "versager" auf einen F1 millionär kommen.

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kdshp 10.10.2014, 10:07
15.

Zitat von Nabob
In Japan geht man um des Kommerz Willen das Risiko ein, das Rennen bei untauglichen Wetterverhältnissen kurz vor Dämmerung weiterlaufen zu lassen mit grüner Flagge, jetzt jammert alles um den in diesem Zusammenhang verletzten Fahrer Bianchi, und ab heute wird "3 Kilometer" entfernt von politischen Konflikten und andauernden Waffengängen die heile Welt gespielt, nur weil ein kleiner geldgeiler Gebrauchtwagenhändler aus GB den Hals nicht voll bekommen kann. Ebenso ist Mercedes-Benz der Vorwurf zu machen, sich wie einst Krupp nicht um menschenverachtende Abläufe zu kümmern, sondern nur auf das Geld zu schielen. Man sollte sich diesen Zirkus, der kein Sport im herkömmlichen Sinne mehr ist, auch nicht ansehen - man verpasst nichts.
Und vieleicht machen es die japaner wie wir auch beim thema mitarbeiter. Vieleicht waren das da an der strecke aushilfsarbeiter oder leiharbeiter die keine ausbildung dafür haben aber nur 5 euro die stunde kosten. So verstehe ich nicht wie der fahnen mensch da wieder die grüne fahne schwenket obwohl der bagger noch auf der strecke war also vor dem abgesperten bereich.

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arvedd 10.10.2014, 10:07
16. Brot und Spiele

erst einmal alles Gute dem Verletzten!!!
Was wird denn vom Zuschauer erwartetet??? Ein Rennen ohne etwas Spektakuläres, alle fahren hintereinander her, oder wenigstens etwas "Äöktschen"..Es ist sehr zwiespältig, die Fahrer sollten sich permanent der Gefahr bewusst sein und dafür gibt es ein entsprechendes Salär.
Ohne Risiko keinen Preis!!!!!!!!! Die eventuell vergleichbaren Gladiatoren hatten da weniger Alternativen. Trotzdem ein F1-Bolide ist kein Schönwettergolf und auch damit sind ausreichend Raser, die angeblich ihr Fahrzeug beherrschen, unterwegs. Jetzt bin ich doch etwas abgewichen, die Diskussion ist so lang wie Opferliste, ob hier, ob da. Nun denn, jeder F1-Pilot sollte beherzigen.
Diese Diskussion ist also wieder genauso bezeichenbar, wie unbedeutend??? wie an einen Baum pinkeln.
Viele Grüße von mir mit der Schiebermüze

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micha63 10.10.2014, 10:10
17. Ähh warum?

Zitat von Lobhudel
Man könnte allerdings auch fragen, warum der Radlader dort stand, wo er sicherlich nicht hingehört und warum Rennleiter Whiting (???) deshalb nicht schon längst seinen Hut genommen hat. Wenn hier irgend jemand versagt hat, dann die Sicherheitsverantwortlichen auf der Strecke. Genau dort, wo eben gerade einer rausgerutscht ist - ohne Rennabbruch geschätzte 5 Tonnen massiven Stahl zu plazieren, ist verbrecherischer Leichtsinn.
Es war einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände. Diese Radlader sind eine, in Kiesbetten, sogar die beste Möglichkeit ein Rennauto zu bergen. Und aus diesem Grund wurde doppelt Gelb geschwenkt.
Alle, bis auf Sutil und Bianchi, sind unfallfrei durch die Kurve gekommen.
Unfälle passieren eben. Ob im Verkehr, zu Hause, auf der Arbeit oder eben auf der Rennstrecke.
Und die Rennleitung hat zumindest nichts falsch gemacht.

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s1895 10.10.2014, 10:10
18.

Zitat von sitiwati
spektakulär aber eben ein Arbeitsunfall, es gibt täglich Tote und Verletzte in der Arbeitswelt, wen intressierts ?
Wenn es Sie nicht interessiert, brauchen Sie sich ja nicht auf diesen Artikel stürzen und schnell als erster kommentieren, dass es wohl keinen interessiert. Vielleicht interessiert es Formel 1-Fans? Haben Sie einen Lieblingssport? Einen Lieblingsverein? Eine Lieblingsband? etc... Würden Sie dann, wenn einem der Sportler, Bandmitglieder etwas so schlimmes zustößt auch so daherreden?

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BettyB. 10.10.2014, 10:16
19. Nicht ungefährlich

Aber auch Taxifahrer leben gefährlich und das für viel, viel weniger Kohle. Also worüber aufregen? Wenn, dann doch wohl nur über die bezahlten Gehälter...

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