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Sicherheitsdebatte in der Formel 1: "Wir kennen die Risiken"
AFP

Der Bianchi-Crash hat eine Sicherheitsdiskussion in der Formel 1 ausgelöst. Debattiert wird auch über geschlossene Cockpits. Dabei gibt es gute Gründe gegen diese Lösung - und Bianchi hätte sie gar nicht geholfen.

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ChaosXL 10.10.2014, 10:18
20. Nein

Zitat von Lobhudel
Man könnte allerdings auch fragen, warum der Radlader dort stand, wo er sicherlich nicht hingehört und warum Rennleiter Whiting (???) deshalb nicht schon längst seinen Hut genommen hat. Wenn hier irgend jemand versagt hat, dann die Sicherheitsverantwortlichen auf der Strecke. Genau dort, wo eben gerade einer rausgerutscht ist - ohne Rennabbruch geschätzte 5 Tonnen massiven Stahl zu plazieren, ist verbrecherischer Leichtsinn.
Das Bergungsfahrzeug war da, um das Fahrzeug von Sutil zu bergen. Daher wurde an dieser Stelle auch doppelt Gelb geschwenkt. Und doppelt Gelb heisst, dass eine erhöhte Gefahr herrscht, die Fahrer also merklich das Tempo zu reduzieren haben. Nach meiner Kenntnis wird das auch auf dem Lenkrad der Fahrer angezeigt. Die wahrscheinlichste Ursache des Unfalls scheint leider zu sein, dass Bianchi einfach die doppelt gelb geschwenkten Flaggen ignoriert hat und deutlich zu schnell war, sich also selbst in Gefahr begeben hat.

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wolly21 10.10.2014, 10:19
21. Es war

ein sehr bedauerlicher Unfall, an dem Bianchi aber allein selbst Schuld ist.
Schließlich sollte er die Aquaplaninggefahr bei so heftigem Regen kennen, er ist ja schließlich Berufsfahrer.
Vielleicht wußte er sogar, daß vor ihm in dieser Kurve schon einer rausgeflogen ist, es gibt ja Funkkontakt mit dem Boxenteam.
Niemand hat ihn gezwungen, bei dem Wetter zu fahren, und ein Formel 1 Rennen ist ja schließlich keine Autoscooterfahrt auf der Wies'n.

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daniel1 10.10.2014, 10:20
22.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war Gelb.
Warum ist es Profifahrern nicht möglich sich daran zu halten und so zu fahren, dass keinerlei Gefahren von Ihnen bzw. Ihren Autos ausgeht?
Es ist in vielen Rennserien zu beobachten, dass die Gelbphasen, in der eigentlich gestrandete Fahrzeuge gesichert, Streckenabgrenzungen instandgesetzt werden, die Strecke gereinigt wird usw. dafür genutzt werden, um Zeit aufzoholen. Dieser unverantwortliche Umgang ist Auslöser für solche Unfälle. Wenn sich ein Fahrer daran hält und entsprechend langsam fährt, wird sein Handeln von seinen Kollegen und sogar von Fernsehkommentatoren infrage gestellt, warum er denn nicht zusieht, Zeit auf seinen Vordermann gutzumachen. Der vorrangige Sicherheitsgedanke ist bei Gelbphasen völlig abhanden gekommen. Nach langer Zeit ohne schwere Unfälle/bzw. Tote wird man eben leichtsinnig.

Zum Thema mit/ohne Dach muß man sich nur mal die Unfälle der letzen Jahre in LeMans bei den LMP-Autos anschauen und überlegen wie das mit einem offenen Wagen ausgegangen wäre.

mfg
Daniel

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ChaosXL 10.10.2014, 10:20
23. Bitte informieren

Zitat von kdshp
Und vieleicht machen es die japaner wie wir auch beim thema mitarbeiter. Vieleicht waren das da an der strecke aushilfsarbeiter oder leiharbeiter die keine ausbildung dafür haben aber nur 5 euro die stunde kosten. So verstehe ich nicht wie der fahnen mensch da wieder die grüne fahne schwenket obwohl der bagger noch auf der strecke war also vor dem abgesperten bereich.
Die grünen Flaggen wurden nachweislich erst hinter (!) der Stelle geschwenkt, an der der Bagger stand. Daher hätte auch erst ab dieser Stelle mit vollem Tempo weiter gefahren werden dürfen. Die Flaggensignale waren also völlig korrekt.

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daniel1 10.10.2014, 10:24
24.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war Gelb.
Warum ist es Profifahrern nicht möglich sich daran zu halten und so zu fahren, dass keinerlei Gefahren von Ihnen bzw. Ihren Autos ausgeht?
Es ist in vielen Rennserien zu beobachten, dass die Gelbphasen, in der eigentlich gestrandete Fahrzeuge gesichert, Streckenabgrenzungen instandgesetzt werden, die Strecke gereinigt wird usw. dafür genutzt werden, um Zeit aufzoholen. Dieser unverantwortliche Umgang ist Auslöser für solche Unfälle. Wenn sich ein Fahrer daran hält und entsprechend langsam fährt, wird sein Handeln von seinen Kollegen und sogar von Fernsehkommentatoren infrage gestellt, warum er denn nicht zusieht, Zeit auf seinen Vordermann gutzumachen. Der vorrangige Sicherheitsgedanke ist bei Gelbphasen völlig abhanden gekommen. Nach langer Zeit ohne schwere Unfälle/bzw. Tote wird man eben leichtsinnig.

Zum Thema mit/ohne Dach muß man sich nur mal die Unfälle der letzen Jahre in LeMans bei den LMP-Autos anschauen und überlegen wie das mit einem offenen Wagen ausgegangen wäre.

mfg
Daniel

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Lobhudel 10.10.2014, 10:28
25. ÄÄÄhhh - deshalb.

Zitat von micha63
Es war einfach eine Verkettung unglücklicher Umstände. Diese Radlader sind eine, in Kiesbetten, sogar die beste Möglichkeit ein Rennauto zu bergen. Und aus diesem Grund wurde doppelt Gelb geschwenkt. Alle, bis auf Sutil und Bianchi, sind unfallfrei durch die Kurve gekommen. Unfälle passieren eben. Ob im Verkehr, zu Hause, auf der Arbeit oder eben auf der Rennstrecke. Und die Rennleitung hat zumindest nichts falsch gemacht.
Na ja das mit der besten Möglichkeit, hat sich ja hoffentlich jetzt erledigt. Dort wo Sutils Wagen stand - nämlich direkt am Reifenstapel - hätte ein weiter ausladendes Hebezeug von jenseits der Barrieren her gemusst. Der Radlader musste erst positioniert werden, war also viel zu lange in der Gefahrenzone. Besser wäre es wohl gewesen, man hätte den Sauber einfach stehen lassen.

Das "doppelt Gelb Schwenken", bedeutet m.E. nicht: "Vorsicht Lebensgefahr! Strecke ist nicht in vertragsgemäßem Zustand!".

"Die Rennleitung hat nichts falsch gemacht.": Nun gut, Bruchpilot Sutil gibt gleich nach dem Rennen Interviews und Bianchi muss zweimal operiert werden.

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travelflo 10.10.2014, 10:31
26. Debatten-Kompetenz

Zitat von BettyB.
Aber auch Taxifahrer leben gefährlich und das für viel, viel weniger Kohle. Also worüber aufregen? Wenn, dann doch wohl nur über die bezahlten Gehälter...
Wer regt sich denn hier auf? In dem Artikel kann ich keine Aufregung erkennen, nur in den Antworten vieler User hier.. sie regen sich auf, dass es sie nicht interessiert, dass so etwas passiert, usw. Und dann kommen sie mit den Totschlag-Arugmenten, wenn man möchte kann man jede Diskussion entweder a) mit einem Hitler-Vergleich, b) mit "der Steuerzahler" oder b) in Afrika hungern die Kinder. Und auch diese Diskussion wird von mehr als der Hälfter der User durch Vergleiche zerstört.. was soll das? Ich denke mir dann immer meinen Teil.. ihr armen Leute, wie arm.

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uzsjgb 10.10.2014, 10:34
27.

Zitat von Lobhudel
Man könnte allerdings auch fragen, warum der Radlader dort stand, wo er sicherlich nicht hingehört.
Natürlich gehört der Radlader dorthin. Deswegen hinterfragt ja auch keiner ernsthaft, warum er dort stand. Solche Fragen kommen nur von Leuten wie Ihnen, die offensichtlich keinerlei Ahnung von dem Sport haben, sich aber trotzdem dazu berufen fühlen, Anklage zu erheben.

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wolly21 10.10.2014, 10:37
28.

Zitat von daniel1
Zum Zeitpunkt des Unfalls war Gelb. Warum ist es Profifahrern nicht möglich sich daran zu halten und so zu fahren, dass keinerlei Gefahren von Ihnen bzw. Ihren Autos ausgeht? Es ist in vielen Rennserien zu beobachten, dass die Gelbphasen, in der eigentlich gestrandete Fahrzeuge gesichert, Streckenabgrenzungen instandgesetzt werden, die Strecke gereinigt wird usw. dafür genutzt werden, um Zeit aufzoholen. Dieser unverantwortliche Umgang ist Auslöser für solche Unfälle. Wenn sich ein Fahrer daran hält und entsprechend langsam fährt, wird sein Handeln von seinen Kollegen und sogar von Fernsehkommentatoren infrage gestellt, warum er denn nicht zusieht, Zeit auf seinen Vordermann gutzumachen. Der vorrangige Sicherheitsgedanke ist bei Gelbphasen völlig abhanden gekommen. Nach langer Zeit ohne schwere Unfälle/bzw. Tote wird man eben leichtsinnig. Zum Thema mit/ohne Dach muß man sich nur mal die Unfälle der letzen Jahre in LeMans bei den LMP-Autos anschauen und überlegen wie das mit einem offenen Wagen ausgegangen wäre. mfg Daniel
Angesichts der Vorgänge in der Ukraine, in Syrien, im Irak, sollte man eher darüber diskutieren, ob man derzeit überhaupt Formel 1 Rennen veranstalten sollte (ich selbst sehe mir die immer gerne im TV an), und nicht das Geld für Hilfen in den genannten Regionen einsetzen sollte.

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uzsjgb 10.10.2014, 10:39
29.

Zitat von Nabob
In Japan geht man um des Kommerz Willen das Risiko ein, das Rennen bei untauglichen Wetterverhältnissen kurz vor Dämmerung weiterlaufen zu lassen mit grüner Flagge
Bedingungen, bei denen noch nicht mal die richtigen Regenreifen benötigt werden, sind untauglich? Vermutlich sind dann auch die ganzen Weltmeister, die das vor Ort nicht erkannt haben, auch untauglich?

Wes Geistes Kind muss man bloß sein, um so einen Kommentar zu schreiben?

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