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Sicherheitsfazit Ski-WM: "Groteske Züge"
DPA

Die Ski-WM ist vorbei, doch dieses Mal standen nicht nur die strahlenden Sieger im Mittelpunkt. Die schweren Stürze werden den Skisport über das Event in St. Moritz hinaus begleiten. Gibt es diesmal endlich eine Lösung?

noalk 19.02.2017, 15:52
1. kein gutes Argument

Zitat: "Problem aber auch hier: Der Airbag schützt nur den Oberkörper, die empfindlichste Stelle im Skirennsport bleibt weiter das Knie. Genau dafür hat Waibel mit Forschern die sogenannte Präventhese entwickelt, eine Schiene zum Stabilisieren des Gelenks. ... Viele Fahrer aber lehnen sie ab. "Kopfsache", sagt Waibel. "Allein so etwas zu tragen, suggeriert manchem Fahrer bereits eine Verwundbarkeit und führt zu Unsicherheit." ... --- Wenn ich daran denke, mit welchen Scheinargumenten sich viele Radprofis gegen eine Kopfhelmpflicht gesträubt haben, die letztlich dann vernünftigerweise doch kam, wundert mich der Widerstand der Skifahrer gegen die Präventhese überhaupt nicht. Sollen die sich doch die Knie verletzen, wie sie wollen. Die FIS sollte die Präventhese bei Jugendrennen zur Pflicht machen. Dann können sich die Nachwuchsfahrer dran gewöhnen, und die FIS kann sie stufenweise dann auch bei den Profis vorschreiben.

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Lankoron 19.02.2017, 18:15
2. Man stelle sich

die Diskussionen in anderen Sportarten vor, wenn von 100 Teilnehmern regelmäßig 2 oder 3 mit schwersten Verletzungen ausfallen. Auf die Fussballbundesliga hochgerechnet wären das 6 Schwerstverletzte PRO Wochenende, beim American Football wäre das einer oder 2 pro Spiel. Auch die Ausfallquoten der Tour sind nicht so hoch...

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kalsu 19.02.2017, 19:41
3. Stürze bei Ski-WM

Diejenigen Ski-Rennläufer, die Skifahren können, kommen unten heil an. Diejenigen, die es nicht können eventuell nicht. Aber das ist doch deren freie Entscheidung. Soweit ich das sehen konnte, wurde niemand gezwungen dort zu fahren. Bei Skifahren auf abgesperrten Rennstrecken werden dabei wenigsten keine Unbeteiligten geschädigt. Die meisten "Könner" leiden dagegen unter Selbstüberschätzung und verwechseln allzu häufig Rennstrecken mit der alltäglichen Realität - ob auf der Skipiste oder auf der Autobahn. Und dabei gefährden diese Egoisten nicht nur sich selbst, was mir völlig egal ist, aber eben auch andere.

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--00-- 20.02.2017, 05:32
4.

Jeder der diesen Sport betreibt ist für sich selber verantwortlich. Aber ich stimme auf jedenfall zu, dass das Startfeld etwa halbiert werden sollte. Niemanden interessiert sich für den 83. Läufer, der dann eventuell auch den Anforderungen des Events nicht gewachsen ist.

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