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Sitzblockade gegen RB Leipzig: FC-Präsident kritisiert Fans und DFB
Bongarts/Getty Images

Die Debatte um die umstrittene Sitzblockade der Kölner Fans gegen RB Leipzig geht weiter. FC-Präsident Spinner hat die Anhänger für ihre Aktion kritisiert, wundert sich aber auch über den DFB und den Leipziger Vorstand.

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volkerrachow 27.09.2016, 11:30
1. Warum werden die Chaoten geschützt?

Es gibt keinen Grund für die Vereine, die Chaoten zu schützen. Nirgendwo. Nicht in Köln, nicht in Frankfurt oder sonstwo. Raus aus den Stadien und zwar für immer. Dann erst wird sich etwas ändern.

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joris_bln 27.09.2016, 11:32
2. Hart durchgreifen gegen Hooligan-Clubs

Hoffentlich greift der DFB hart durch und belegt den Verein mit einer hohen Geldstrafe. Hooligan-Clubs haben in der Bundesliga nichts verloren. Nach der jüngsten Rechtssprechung kann der Verein die Strafe sich dann von den Hooligans wieder einklagen.

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Attila2009 27.09.2016, 11:42
3.

Selten so gelacht wie bei dem Plakat auf dem Bild:
"gegen den Kommerz"...und das in der 1. Buli :)
Trikotwerbung bis zu wandelnden Litfasssäulen auf dem Platz , fette Sponsoren,Bandenwerbung die immer auffälliger wird , dafür aber die unteren Ränge "sichtbehindert", TV Werbung bis zum Erbrechen, Namenrechte an altehrwürdigen Spielstätten verhökern ,Firmenchef von VW und diversen Konzernen in den Vorständen ... aber wenn im Osten einer einen Fußballverein allein finanziert ist es urplötzlich Kommerz. Ich fass es nicht....
Da fangen die ja zum richtigen Zeitpunkt an zu protestieren.50 Jahre zu spät....

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RealMJtm 27.09.2016, 11:51
4.

Ich bin sehr verwundert das Herr Spinner meint von diesen Untersuchungen überrascht zu sein. Der DFB und auch der FC sollten diesen Vorfall nicht auf die leichte Schulter nehmen, da hier der Boykott gegen RBL in neue Dimensionen aufsteigt und auch zu massiven Behinderungen im Spielbetrieb eines Bundesligisten führt. So etwas darf von Seiten des DFB nicht geduldet werden, hier müssen die Gastgebenden Vereine aktiv zur Rechenschaft gezogen werden um weitere Vorfälle dieser Art bei oder gegen welchen Verein auch immer zu unterbinden.
Sollte dieses Verhalten wirklich zugelassen werden kann du nur jedem RBL Fan raten gleiches mit gleichem zu vergelten, mal sehen ob Herr Spinner dann im Rückspiel bei Behinderung der Anreise seiner Spieler das wortlos akzeptiert.

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mistermoe 27.09.2016, 11:53
5. Nicht Leipzig ist das Problem

"Leipzig wird diese Vorkommnisse immer wieder dazu nutzen, andere schlecht und sich selbst besser zu machen." - RB muss dazu eigentlich gar nichts tun um andere schlecht zu machen, das erledigen dankenswerterweise die "Fans" der sogenannten "Traditionsklub" selber, egal ob jetzt in Köln oder vor einiger Zeit in Hamburg. Ich frage mich nur, wo den die vielgepriesene Kreativität der Fans bleibt, Blockaden und peinliche Demos (Hallo HSV) sind nicht gerade etwas was man als kreativ bezeichnen kann.

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blume79 27.09.2016, 12:25
6.

Wer als Verein zulässt, dass eigene Fans andere Blockieren, der hat sich von diesen Fans zu distanzieren. Gegebenfalls werden Eintrittskarten und Dauerkarten eingezogen. Leipzig ist da, kommt damit klar! Ihr habt sowieso nicht die Wahl! Über 100 Mio Umsatz, nein es besteht kein Kommerz beim 1.FC Köln...

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Bueckstueck 27.09.2016, 12:32
7. Chaoten-Vereine

Je öfter sich der Anhang dieser traditionellen Chaoten-Vereine mit albernen Vorwürfen von wegen Kommerz und lächerlichen Aktionen wie Märsche (Hamburg) oder Sitzblockaden (Köln) gegen RB Leipzig hervortun, desto sympathischer wird mir RB!
Denn es beweist nur eines: Die haben Angst, dass da ein seriös und mit Plan geführter Konzern-Verein an ihnen vorbeizieht. Und das in Wahrheit ohne mit den Red Bull Millionen Stars für kurzfristigen Erfolg einzukaufen sondern mit der Entwicklung von vielen jungen Talenten die keiner dieser alten Vereine auf dem Schirm hatte.

Hier gehts nur um Angst und Neid.

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enivid 27.09.2016, 12:59
8. Wenig Verständnis

Wie kann man denn die friedliche Sitzblockade mit den anderen Vorkommnissen in Zusammenhang bringen? Die Sitzblockade war ein friedlicher Protest, hier kann es und darf es überhaupt keine Sanktionen geben. Meinungsfreiheit sollte auch in der Bundesliga gelten. Die anderen Vorkommnisse müssen ganz normal aufgeklärt werden. Die Sitzblockade selbst fand ich sehr gut, ein friedlicher Protest gegen das Kunstprodukt RasenBall. Wer die Aufregung darum nicht versteht, versteht die Fanszene nicht und kann nichts zu einer Lösung beitragen. Natürlich sind die anderen erfolgreichen Vereine kommerzialisiert, aber die sind historisch gewachsen und bekommen Geld weil Sie gut Spielen und/oder eine grosse Fangemeinde haben. RasenBall und Hoffenheim, um mal die beiden schlimmsten Beispiele zu nennen, Spielen gut weil die viel Geld bekommen und es richtig eingesetzt wird. Weiterhin sind diese Vereine, insbesondere das Konstrukt von RasenBall, eine reine Werbeplattform. Das stößt bei alteingesessenen natürlich übel auf. Mir übrigens auch.

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zaunreiter35 27.09.2016, 13:03
9. Die Verbrecher,

die diese Straftaten vor, während und nach dem Spiel begangen haben, sind im allgemeinen amtsbekannt. Sie gerechten Strafen zuzuführen ist die Aufgabe des Rechtsstaates.

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