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Skandalprofi Brinkmann: "Da kommt nicht mal mehr MacGyver raus"

Von der Kneipe in den Porsche und dann auf den Rücksitz eines Streifenwagens: Ansgar Brinkmann lernte in seiner Zeit als Profi so manchen kennen. Nach einem Saufgelage in Osnabrück mit Flucht vor der Polizei entging er trotzdem seiner gerechten Strafe.

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saschad 17.06.2011, 19:51
10. Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Zitat von raju1956
Aber da sieht man auch wieder, das in Deutschland ein geringer Bekanntheitsgrad genügt, und schon lässt einen der Staat in Ruhe. Fast allen anderen Leuten wäre es ganz anders ergangen. Die hätten bezahlen müssen!
Sie phantasieren. Es gab am nächsten Tag schlicht keine Handhabe für ein Bußgeldverfahren mehr. Das geht mit einem armen "Schlucker" ganz genauso. Nur hätte der keinen Porsche gehabt...

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Malshandir 18.06.2011, 23:07
11. grins

Richtig so, abtauchen, ausnüchtern und die Bullen schauen in die Röhre.
Trunkenheit am Steuer ist keine Kleinigkeit, aber die Dummheit der Bullen ist Beispiellos und die schlechte Fitness.

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sudich 18.06.2011, 23:23
12. ...

Eine lustige Geschichte, über die man schön schmunzeln kann.

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BrianGriffin 18.06.2011, 03:25
13. Wie beim Fußball: Strafbar ist, wenn der Richter pfeift!

Zitat von Button
"Die durften den Porsche nicht fahren". So ein Schwachsinn, sich nach einer Trunkenheitsfahrt seines Mandanten darauf zu stürzen...
Das ging extra. Um wg. für eine Trunkenheitsfahrt bestraft zu werden, muss man einer Trunkenheitsfahrt überführt werden. Das war offenbar nicht der Fall.

Auch eine Flucht ist nicht "strafbar", solange der Flüchtende keine Gewalt anwendet, etwas beschädigt oder sich den Beamten aktiv widersetzt. Das war im konkreten Fall nicht nötig.

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sponner_hoch2 18.06.2011, 03:30
14. Titel

Zitat von raju1956
Der Bursche ist ja völlig durchgeknallt! Und keine Spur von Reue, ne eher noch ein gewisser Stolz auf seine Leistung.
Naja, er bringt ja schon zum Ausdruck, dass eine Fahrt unter Alkoholeinfluss falsch war.

Und ja, auch ich hätte es besser gefunden, sie hätten ihn dran gekriegt. Aber anderserseits ist es doch ein nettes Anekdötchen und ich hätte wahrscheinlich auch mit einem Geiwssen Grinsen nachher erzählt, dass ich nach einer großen Dummheit dem "Teufel" noch mal von der Schippe gesprungen bin.

Es ist kein Zeichen von fehlender Reue, wenn man trotzdem der Bestrafung zu entgehen versucht.

Man muß hier halt trennen zwischen dem eigentliche, schwerwiegendem, Fehler - nämlich unter ALkoholeinfluss Auto zu fahren. Und dem Abhauen nachher.

Zitat von
Aber da sieht man auch wieder, das in Deutschland ein geringer Bekanntheitsgrad genügt, und schon lässt einen der Staat in Ruhe.
Ja, da sieht man viel eher, dass in Deutschland gleich immer aud die da oben / die Reichen / die Berühmten oder welche "böse" Gruppe und Ihre angeblichen Privilegien geschimpft wird. Denn...

Zitat von
Fast allen anderen Leuten wäre es ganz anders ergangen. Die hätten bezahlen müssen!
... das ist natürlich Unsinn. Für was hätten die denn zahlen sollen? Alkoholfahrt? Natürlich nicht, es gab ja keinen Test, und nach ca. 36 Stunden ist nun wirklich nichts mehr nachzuweisen.

Zitat von
Wieder mal ein Beispiel, das es in unserem Land nicht gerecht zugeht, dass die Reichen und Bekannten immer wieder besser wegkommen - ein armer Kerl wäre erst mal in der Ausnüchterungszelle gelandet!
Ja ja, immer die anderen, die da oben, hach, das Leben ist so schlecht. Ich kanns nicht mehr hören.

Und natürlich wäre ein "armer Kerl" in dem Zustand nicht in der Ausnüchterungszelle gelandet, warum auch (dann bräuchten wir nämlich extra Gefängnisse nur zur Ausnüchterung).

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