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Skandalspiel in Düsseldorf: Stark erhebt massive Vorwürfe gegen Hertha-Profis
DPA

Beleidigungen, ein Schlag auf den Hinterkopf, Minuten der Angst: In der Verhandlung über den Protest gegen das Skandalspiel in Düsseldorf hat Schiedsrichter Wolfgang Stark schwere Vorwürfe gegen Hertha-Spieler erhoben. Die Rede war von einer "Hetzjagd". Er sei den Tränen nahe gewesen, sagte Stark.

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-wintermute- 18.05.2012, 16:29
60. Ich bin zwar kein Psychologe, aber...

weil hier immer wieder erwähnt wird, die Aussage "haben Todesangst gehabt" und Beleidigungen gegenüber Herrn Stark würden sich ausschließen: nein, tun sie nicht. Wie oben schon erwähnt: wir kennen die Reihenfolge nicht. Ein Szenario wie im Folgenden beschrieben ist also durchaus denkbar. Die Herthaner hatten nach dem Ansturm tatsächlich Angst, vielleicht nicht unbedingt Todesangst, aber so etwas geschieht nun mal nicht alle Tage und die Spieler dürften vom Hergang zumindest äußerst überrascht gewesen sein. Wahrscheinlich ging jeder in der Kabine davon aus, dass das Spiel nicht mehr aufgenommen werden würde. Da dem ja nicht so war, wussten die Spieler natürlich nicht, was auf sie zukommen würde, sollten sie wieder den Platz betreten. Die anschließende "Niederlage" gepaart mit der Enttäuschung, im stillen vielleicht doch schon auf ein Wiederholungsspiel gehofft zu haben, dürfte eine Erklärung für die emotionalen und verbalen Ausbrüche sein. Eine Entschuldigung kann und darf dies jedoch selbstverständlich nicht sein.

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bepekiel 18.05.2012, 16:30
61. Hart bestrafen

Wenn Spieler, egal wer und wann, auf Schiedsrichter verbal agressiv werden bzw. tätlich, gehören hart bestraft!!! Ist doch schon genug das bei den Amateuren viele das Schiedsrichtersein an den Nagel hängen, weil sie bei und nach Spielen bedroht werden.

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thepunisher75 18.05.2012, 16:30
62. Was haben Banker und Fußballspieler gemeinsam ? ;)

Zitat von sysop
Beleidigungen, ein Schlag auf den Hinterkopf, Minuten der Angst: In der Verhandlung über den Protest gegen das Skandalspiel in Düsseldorf hat Schiedsrichter Wolfgang Stark schwere Vorwürfe gegen Hertha-Spieler erhoben. Die Rede war von einer "Hetzjagd". Er sei den Tränen nahe gewesen, sagte Stark.
Beide verdienen Millionen,beide plädieren gerne mal auf ein "Foul" selbst wenn sie selbst den Fehler gemacht haben, beide verteilen gerne mal eine Tracht Prügel, wenn auch durch andere (Fans, Polizei) und beide haben absolut nichts im Hirn.

Ich hoffe es gibt keine Wiederholung dieses Spiels. Und beide Clubs und die betroffenen Spieler sollten eine Sperre bekommen und die Fans eine Verwarnung.

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_a1_06081509_24 18.05.2012, 16:31
63.

"Aber in Sachen Lumpi Lamberts befindet sich das Sportgericht in der Zwickmühle: Denn was ist die gerechte Strafe für einen Spieler, der genau das macht - Bengalos -, wofür man Fans mit einem langen bundesweiten Stadionverbot bedroht?"

Ganz einfach: Lebenslang sperren! Mal ein Zeichen setzen! Der Lamberts kann ja Hooligans-Koordinator bei Fortuna machen, irgend etwas finden die schon für ihn.

Viel schwieriger ist die Frage: Wie das Spiel werten? Hat die Hertha mit ihren Spielern (noch) eine zweite Chance verdient? Sollte man Hertha absteigen, Düsseldorf aber nicht aufsteigen lassen - und mal eine Saison mit 17 Teams spielen? Warum nicht!? Andererseits: Der ganze Zirkus ist durch das Fehlverhalten von Düsseldorfer Fans entstanden. Der Hausherr hatte die Lage nicht im Griff. Vermutlich wäre noch die sinnvollste Lösung: Drittes Spiel vor leeren Rängen.

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cosmos 18.05.2012, 16:32
64. Todesangst

Zitat von waterskiluk
Nach dem ich diesen Artikel gelesen habe frage ich mich warum in den Medien nie darüber berichtet wurde was die Spieler dem Schiedsrichter angetan haben. Denn ich denke das das Stürmen des Platzes vor Freude stattgefunden hat und das dort keinerlei Agression stattfanden. Zudem wurde ja keiner Verletz und die Lage ist nicht eskaliert.
Sie machen Witze ! keine Eskalation ?!
Eine bewaffnete Hundertschaft steht an der Linie, Tausende Fans befinden sich im Innenraum, Bengalos fliegen aufs Spielfeld, Fans stürmen vor Abpfiff aufs Spielfeld und reissen den Rasen heraus, etc...
Der Spieler konzentriert sich aufs Spiel und kann nicht bewerten, ob die Fans nur mit "Freude" am Spielfeldrand stehen.

Natürlich war das eine Eskalation und der Schiedsrichter Stark hat es versäumt, dass Spiel rechtzeitig abzupfeifen. Zumindest hätte es nach der Unterbrechung nicht wieder angepfiffen werden dürfen, egal was die Polizei da geraten hat; jeder sah doch das Chaos, und der Spielfluss war dahin.

Preetz mag vielleicht mit dem Ausdruck "Todesangst" übertrieben haben, aber eine Angst war sicher da. Er hat auch von einigen und nicht allen Spielern gesprochen.
Ausserdem schliessen Angst und Wut nicht einander aus.
Und der Angriff auf den Schiedsrichter fand ca. 30 Minuten später statt als die aus Angst Entäuschung und Wut wurde.
Nicht entschuldbar, aber verständlich. Die Fehler lagen allein beim Stark und dass dieser sich gross beschwert, ist schon eine Frechheit.

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fpa 18.05.2012, 16:33
65. Relegation

Zitat von tomkey
Ich wiederhole mich hier gerne wieder. Schuld sind die Funktionäre, die diese irrsinnige Relegation wieder eingeführt haben. ... Nächstes Jahr erleben wir das wieder.
2009: Cottbus - Nürnberg -> Null Problemo!
2010: Nürnberg - Augsburg -> Null Problemo!
2011: Gladbach - Bochum -> Null Problemo!

Merken Sie was? Ihre Argumentation ist einfach nur lächerlich. Mit dem Sport an sich haben jene Probleme nämlich nichts zu tun.

Und nicht etwa nächstes Jahr bei der Relegation erleben wir das wieder, sondern schon viel früher. Die Fan-Kultur ist außer Rand-und-Band geraten, in der Hinsicht dass sich bestimmte kleine Teile der Fans in einem neuen Wettbewerb sehen: Noch krasser feiern bei Erfolg, und noch krasser randalieren bei Mißerfolg.

Hier sind vor allem auch die Vereine gefordert, diese Art Wettbewerb eindeutig abzulehnen, und zwar auch die erfolgreichen, wo die Woge der Euphorie doch soooo schööön ist.

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troll83_83 18.05.2012, 16:33
66. nochmal zu Stark

Übrigens hat Herr Stark in der heutigen Verhandlung erklärt: Er musste sich in der Schiedsrichterkabine in Sicherheit bringen (in der Spielunterbrechung wohlgemerkt und nicht bei den angeblichen Attacken der Hertha-Spieler). Also wenn sich jemand in Sicherheit bringen muss, dann lag schon eine Gefährdung vor, weshalb das Argument, die Spieler hätten Angst gehabt, nicht von der Hand zu weisen ist.

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Xan1973 18.05.2012, 16:34
67. Ahja, Todesangst hatten die also...

...und deswegen schlagen und beleidigen sie den Schiri - u.a. als "feige Sau" was man so hört. Bin gespannt wie der Hertha-Anwalt das auf eine eingängige Argumentation zusammenfasst. Zu heiß gebadet, die Jungs? Oder zu früh vom Schnuller entwöhnt?

Die ganze Saison lang haben sie nix auf die Reihe gebracht, und dann in den letzten 2 Minuten sind alle anderen schuld, bloß nicht sie selber.

Es wäre eine Schande, solchen "Profis" durch eine Spielwiederholung noch eine Chance zu geben.

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SaJaSen 18.05.2012, 16:34
68.

Zitat von fred_krug
Hätten die Spieler dann nicht erleichtert in ihre Kabinen flüchten müssen, um dem Lynchmob aus Dusseldorf-Fans zu entgehen?
Die Düsseldorf-Fans, wenn auch selten dämlich, wollten nur feiern.

Wenn die Hertha-Spieler vor jemanden Angst haben müssen, dann vor den eigenen Fans bzw. Ultras! nach dem Spiel zwischen Hertha dem 1. FC Nürnberg waren es die Hertha-Fans, die mit Stangen bewaffnet den Rasen stürmten.

Die Hertha sollte den Ball etwas flacher halten, denn die Ursache für die siebenminütige Nachspielzeit waren die bengalischen Feuer, die die Hertha-Fans angezündet und u.a. auf den Rasen warfen.

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systemsurfer 18.05.2012, 16:36
69. Umfrage unter Bundesligaprofis:Stark ist schlechtester Schiri der BL !

Zitat von sysop
Beleidigungen, ein Schlag auf den Hinterkopf, Minuten der Angst: In der Verhandlung über den Protest gegen das Skandalspiel in Düsseldorf hat Schiedsrichter Wolfgang Stark schwere Vorwürfe gegen Hertha-Spieler erhoben. Die Rede war von einer "Hetzjagd". Er sei den Tränen nahe gewesen, sagte Stark.
Kickerumfrage: WM-Schiedsrichter Wolfgang Stark ist nach Meinung der Bundesliga-Profis der schlechteste Unparteiische der Hinrunde. In einer Umfrage des Fußball-Fachmagazins Kicker unter 286 Spielern aus der ersten Liga rangiert der Fifa-Referee aus Ergolding mit 25 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz. Zitat aus Frankfurter Rundschau vom Januar !

Noch fragen ? Und dem soll man seine Märchengeschichten glauben ?

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