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Sportler-des-Jahres-Kontroverse: Charisma schlägt Gold
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Richtige Entscheidung oder "Armutszeugnis"? Robert Hartings Wahl zum Sportler des Jahres sorgt für Unmut, weil zwei erfolgreiche Wintersportler leer ausgingen. Der Fall zeigt: Gold braucht immer auch ein wenig Glamour.

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shanda 22.12.2014, 17:40
1. Harting ist ein Typ

Da ist doch die Antwort - es wird der Typ unter den Sportlern gewählt und nicht der Sportler der Sportler. Letzteres erscheint im Jahresvergleich auch nicht möglich, weil sonst Medaille mit Medaille verglichen werden müsste. Sportler können für ihre sportliche Karriere ausgezeichnet werden, wenn sie sich von anderen Medaillengewinnern durch hohe Konstanz über Jahre hinweg auszeichnen. Alles andere sind Persönlichkeiten des Jahres, die sich besonders verdient gemacht haben um XXX. Man sollte die Auszeichnung umbenennen und dann ist alles prima.

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ToRisto 22.12.2014, 17:53
2. cool down

selber die wahl annehmen und dann mosern?? sehr uncool. marcel reich-ranitzki wäre ein gutes vorbild gewesen. aber den kennt die maria vermutlich gar nicht.

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räbbi 22.12.2014, 17:57
3.

Folgen wir doch mal der Logik:
Der Olympiasieger im Kleinkaliber Dreistellungskampf 50m (ja, das gibt's, fast so beliebt wie Hallenhalma) hat also mehr Ruhm und Ehre (und Sponsorenknete) verdient als...sagen wir mal...eine Weltmeisterin in der Abfahrt.

War doch so gemeint Frau Höfl-Riesch, oder?

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xvxxx 22.12.2014, 17:59
4. Persönlichkeit !

Ich finde es richtig , dass bei so einer Wahl auch die Persönlichkeit entscheidet.
Sonst könnte man sich das wählen sparen und gleich dem/der mit den meisten Medaillen noch eine umhängen...
Leistung wird nicht alleine durch siegen definiert, sondern dadurch dass man Vorbild ist und manchmal auch vielleicht ein bisserl authentisch.

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holzi 22.12.2014, 18:03
5.

keine Ahnung wie man darauf kommt dass Robert Harting Charisma oder ähnliches hätte nur weil er sich regelmässig die Shirts vom Leibe reisst. Das hat schon was von Rockern die am Ende eines Konzert ihre Gitarre zerschlagen (müssen), um auch als harte Kerle zu gelten. Robert Harting ist für mich der unsympathischste Sportler seint Jahren. Ein Selbstdarsteller der seine eigene Rolle in der Gesellschaft maßlos überschätztzudem und unfähig für den Blick auf die gesellschaftlich Zusammenhänge Klientelpolitik betreibt.

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franz.v.trotta 22.12.2014, 18:06
6. Charisma

"Was die Entscheidung für Robert Harting zeigt: Um Sportler des Jahres zu werden, muss man nicht nur sportlichen Erfolg haben, sondern auch Charisma." - Ds Charisma eines Robert Harting ist auf dem Titelfoto zu besichtigen. Sportjournalisten mag das gefallen...

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margit.supp 22.12.2014, 18:14
7. Diese Wahl

ist neben Echo, Bambi usw, die wohl uninteressanteste.
Und wenn sich das Pfannkuchengesicht darüber aufregt, dass ein Sommersportler gewonnen hat,dann frage ich nur: Wer kennt Frenzel, wer kennt xy, aber jeder kennt Harting.

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kone 22.12.2014, 18:14
8. Richtige Wahl ...

Die Journalisten, die Harting zum dritten Mal hintereinander zum "Sportler des Jahres" gekürt haben, werden sich etwas dabei gedacht haben.
Der extrovertierte und teilweise unbequeme Berliner brachte eben nicht nur sportlich Spitzenleistungen, sondern engagiert sich auch außerhalb des Rampenlichts für seine Sportlerkollegen. Wie z.B. mit der Gründung einer Lotterie, deren Einnahmen, in die Förderung von Leistungsportlern fließen sollen. Vor Funktionärskritik scheut er sich ebenso wenig. Sicher ist er keiner zum Kuscheln!
Ich denke aber, diese Kombination aus Bewertungsmaßstäben ist auch richtig.
Ich halte Frau Höfl-Riesch's enttäuschte Reaktion menschlich zwar für verständlich, aber auch für sachlich unberechtigt!

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bognatz 22.12.2014, 18:18
9. Konsequenzen statt Meckern?

Statt nur zu meckern hätte Frau Höfl-Riesch konsequent sein sollen und aus Protest gegen diese "zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit" ihre Auszeichnung verweigern oder zurück geben sollen.

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