Forum: Sport
Staat vs. Fußballfans: Der unterschätzte Hooltra
dapd

Stadionverbote, rigider Kampf gegen Pyrotechnik, nun sogar V-Leute in Fankurven - viele Ultras fühlen sich vom Staat verfolgt. Tatsächlich birgt die harte Gangart von Polizei und Fußballverbänden ein Problem: Sie stärkt die Position der aggressiven Hardliner.

Seite 1 von 18
TeslaTraX 21.08.2012, 12:11
1. optional

das ist doch ein soziales problem in der BRD, irgendwo lassen die es einfach raus....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
traldors 21.08.2012, 12:12
2. Eine Frechheit,

das die Gesellschaft die Kosten der Polizeieinsätze bei und während der Spiele zu tragen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Randale Bambule 21.08.2012, 12:22
3. .

Und wen juckts wenn sich im Wald Gleichgesinnte auf die Fresse hauen, wo keine Unbeteiligten dabei sind? Den Wutbürger bei SpOn! Sonst aber niemanden. Schießt ruhig weiter scharf gegen gemäßigte Ultras und macht weiter schön aus jedem bengalischen Feuer einen Bürgerkrieg. Die Hoolszene dankt den Medien den Nachwuchs!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aprilapril 21.08.2012, 12:22
4. Erstens....

Zitat von sysop
Stadionverbote, rigider Kampf gegen Pyrotechnik, nun sogar V-Leute in Fankurven - viele Ultras fühlen sich vom Staat verfolgt. Tatsächlich birgt die harte Gangart von Polizei und Fußballverbänden ein Problem: Sie stärkt die Position der aggressiven Hardliner.
sollten Polizeieinsätze den Vereinen in Rechnung gestellt werden.
Meine private Fete wirds auch nicht kostenlos mit Polizeischutz gesichert.
Zweitens Einsätze bitte reduzieren, lasst denen doch ihre Köpfe einschlagen oder durch Pyrotechnik Verbrennungen angedeihen, vielleicht vermindert sich dann die Zahl der Volldeppen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Cube1974 21.08.2012, 12:22
5. Ursache und Wirkung

Leider merke ich in vielen Artikeln die sich mit dem Thema Ultras und vermeintlicher Fangewalt auseinander setzen eine Tendenz, die die Ursache für teilweise tatsächlich übertriebenen Sicherheitsdiskussionen kleinreden, oder nicht wahrhaben wollen.

Es liegt nicht an dem Verbot von Pyro in Stadien, oder daran, dass Gewalt im Zusammenhang mit Fussballspielen fehl am Platz ist und bekämpft werden sollte.

Es liegt daran, dass eine kleine Anzahl von Fans, die sich über die Belange der großen Mehrheit echter Fan hinwegsetzt. Früher nannte man diese einfach Hooligans und somit war deren Gewaltpotential und teilweise auch politische Gesinnung (meist rechts) klar umschrieben. Heute nennen sich die teilweise gleichen Leute ULTRAS, und sind davon überzeugt die einzig wahren Fussball-Fans zu sein. Deshalb ist es Ihnen egal, was die anderen 95 % der Fans denken, was die Spieler und der Club zu Ihrem verhalten sagen. Vielmehr ist die Ablehnung der genannten Parteien ein einendes Merkmal der ULTRAS. Nach dem Motto: Wir lieben den Club. Aber nicht den, der z.Z. spielt, sondern den, der uns mit allen unseren Marotten akzeptiert.

Also bevor man Stadionverbote in Frage stellt, und über den Sinn dieser Nachdenkt. Bitte auch die Frage stellen, muss es dazu kommen, dass Stadionverbote verhängt werden.

NEIN ist meine Antwort. Ich gehe seit 25 Jahren ins Stadion. Immer Stehplatz. Auswärtsfahrten zu Hauf. Konflikt mit der Polizei = 0.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forumgehts? 21.08.2012, 12:23
6. Wie

Zitat von sysop
Stadionverbote, rigider Kampf gegen Pyrotechnik, nun sogar V-Leute in Fankurven - viele Ultras fühlen sich vom Staat verfolgt. Tatsächlich birgt die harte Gangart von Polizei und Fußballverbänden ein Problem: Sie stärkt die Position der aggressiven Hardliner.
bitte? Die Arbeit der Polizei stärkt die Position der Verbrecher? Dann ist etwas faul im Staate Schland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 21.08.2012, 12:23
7. "Fans", "Fangruppen"?

Das sind kriminelle Vereinigungen. Oder ist das nun auch Neusprech?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Chris_7 21.08.2012, 12:27
8. Wo ist das Problem?

Wo ist das Problem. Wenn man will, dann wird man den Hooligans und den "Fans" schnell Herr.

Schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz, Verstoß gegen das Versammlungsrecht, Nötigung, Widerstand,... Da kann man schon mal 3-5 Jahre dafür geben. Dann sind die Krawallmacher weg vom Fenster. Das muß unsere Justiz nur endlich rigoros durchziehen und diesen Schmusekurs mit Fanbrauftragten und ähnlichem Zeug sein lassen. Das Gwaltmonopol liegt beim Staat. Also soll er es gefällinst auch nutzen. Man kennt doch eine pappenheimer. Die kann man rausgreifen und nach obigem Muster wegsperren. Und wenn da mal die ersten 200-300 "Fans" erst in U-Haft kommen, dort bleiben bis zur Hauptverhandlung und dann in die Strafhaft überführt werden, dann wird auch der Rest anfangen umzudenken. Denn wer will schon seinem Chef (und seiner Familie) erklären müssen, dass er mal die nächsten 6-48 Monate nicht mehr da sein wird...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fackus 21.08.2012, 12:31
9. unverständliche Nachsicht

Zitat von sysop
Stadionverbote, rigider Kampf gegen Pyrotechnik, nun sogar V-Leute in Fankurven - viele Ultras fühlen sich vom Staat verfolgt. Tatsächlich birgt die harte Gangart von Polizei und Fußballverbänden ein Problem: Sie stärkt die Position der aggressiven Hardliner.
Jede Bevölkerungsgruppe, die der Gewalt huldigt, steht mit Recht im Fokus der Ordnungsorgane.
In diesem Fall wird blanke Freude an Gewaltexzessen mit dem Deckmantel 'Fan' oder 'Ultra' beschönigt.
Man stelle sich dieses Treiben mal ohne die 'Fan'-Umschreibung vor.

'Harte Gangart'? Die müsste anders aussehen. Bei der ganzen Diskussion muss man sich schon lange wundern, wie lässig bis fahrlässig mit dieser Form öffentlicher Gewalt umgegangen wird. Von den Kosten für die Allgemeinheit mal abgesehen.

Dass das Ganze mit Fussball gar nichts mehr zu tun hat, ergibt sich aus dem Artikel: Die Gewalt weicht irgendwohin anders aus, wenn mal ein paar geradzu lächerliche Gegenmassnahmen in den Stadien ergriffen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 18