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Stadionpläne des 1. FC Köln: "Erpresserisch und sehr arrogant"
imago/Nordphoto

Verlässt der 1. FC Köln die Stadt? Der Klub will eine größere Arena - zur Not außerhalb. Fans und Politiker sind empört.

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Erich H. 18.07.2017, 09:23
70.

Zitat von kopi4
Das Stadion auf 75 oder 80 000 erweitern? Absurd. Die Infrastruktur wird sich ja nicht ändern.Mein Highlight unter vielen "erfreulichen" Umständen bei der Anfahrt: Freitagabend gegen Schalke, so gegen 18.30 Uhr von der Autobahn auf die Aachener Straße eingebogen und nur die ersten zehn Minuten des Spiels verpaßt. Lag wohl daran das es pünktlich um 20.30 Uhr angepfiffen wurde....
Vielleicht geht es auch anders. Nach rechts Richtung Weiden abbiegen und dann Park + Ride

http://www.mobil-im-rheinland.de/auto/parken/details/parkmoeglichkeit/pr-koeln-weiden-west/parkmoeglichkeiten/4/index.html

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rwachsmu 18.07.2017, 09:50
71. Egoistische Spießbürger

Die typische Agitation einer gentrifizierten Mittelschicht, der es in erster Linie nur um sich selbst geht. Wer die Örtlichkeiten kennt weiß, dass hier gutbürgerliche Wohngebiete in bester Lage an das Stadion angrenzen. Da wohnen die gut vernetzten und gut verdienenden Kapitalegomanen, die in erster Linie ihre Ruhe haben wollen und in typischer Manier ihre eigenen Interessen auf Kosten der Allgemeinheit oder hier eines Fußballvereins durchsetzen wollen. Das jetzige Stadion gibt es seit 2005. Das alte Stadion war größer und hatte weit über 60.000 Plätze. Jetzt will der Verein einen Ausbau auf 75.000 Plätze. Das ist ein Sturm im Wasserglas und locker verkehrstechnisch zu händeln. Der; mittlerweile bei SPON üblich; schlecht recherchierte und einseitige Artikel ist billige Propaganda zu Gunsten dieser reichen St. Florian-Kaste, die mit ihrer Haltung auch Schlimmeres anrichten kann, als einen Stadionausbau im eigenen Interesse zu verhindern.
Es ist auch keine Erpressung der Stadt Köln, wenn das neue Stadion 2000 Meter hinter der Stadtgrenze gebaut wird. Allerdings bekommt dann eine andere Gemeinde die Steuern und die Stadt kann sich dann mit dem funktionslosen alten Stadion rumschlagen.

Der Einnahmeausfall und die Zusatzkosten werden in die zig Millionen gehen. Aber ihr Protagonist, dieser Spießbürger Friedemund, wird dann alle 2 Wochen ein paar Stunden mehr seine Ruhe haben. Den Millionenschaden, den er angerichtet hat, den tragen Andere und für die interessiert sich Friedemund einen Sch... . Aber in die Oper geht er gern. Da hat er eine Zehnerkarte, weil die ja viel billiger ist, als zehn Einzelkarten. Und überhaupt muss der Eintritt in die Oper ja billig sein, wegen dem Grüngürtel .?. ne falsch, weil die Oper ja für Alle da sein soll. Schließlich bezahlen ja auch Alle.

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Erich H. 18.07.2017, 09:52
72. Wir wären Niemals auf den Mond gekommen, wenn ....

Zitat von dhanz
In Zeiten, wo der Anteil der Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten an den Gesamteinnahmen eines Vereins immer weiter zurück geht, ist das eine gewagte These. Denkt man weiter, so würden in einigen Jahren nur Bundesligavereine mit einem Stadion, welches eine Kapazität von 60.000 Zuschauern aufweist, in der Liga spielen. Aber in Kölle hatte man schon immer (zu) große Rosinen im Kopf.
man nicht eine Vision gehabt hätte und den Mut zu kalkulierten Risiko.
Wenn man nichts wagt, wird man sich auch nicht weiter entwickeln.

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themistokles 18.07.2017, 09:55
73. Raus oder weg?

Irgendwie verstehe ich den Artikel nicht. Der Verein will ja scheinbar nicht WEG aus Köln sondern einfach RAUS aus Köln. Da man in Müngersdorf scheinbar auch einige infrastrukturelle Probleme hat, eigentlich auch verständlich. Ein Stadion etwas außerhalb mit guter Verkehrsanbindung, Anschluss an den ÖPNV, ausreichend Parkplätze, neue und moderner Stadionausstattung und noch dazu mehr Kapazität. Was kann man denn da dagegen haben???

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Turbo 18.07.2017, 10:20
74. Unternehmerische Denke

Wenn die Verantwortlichen von unternehmerischer Pflicht sprechen, sollten sie auch so handeln. Bevor ich Investitionen in dieser Größenordnung tätige, muss mein Geschäftsmodell nachweislich funktionieren. Das erste mal in der EL seit einer gefühlten Ewigkeit reicht hierzu nicht aus. Köln wäre gut beraten, einen Schritt nach den anderen zu setzen. Es gab genügend Vereine die sich beim Thema Stadion gehörig die Finger verbrannt haben und der Verein ist einer der wenigen, denen man das Wort traditionell abnimmt. Das würde ich nicht so schnell verspielen.

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zaunreiter35 18.07.2017, 10:20
75. Mein Vorschlag

Mein Vorschlag zur Güte:
Der Verein zieht um und baut ein neues Stadion. Das jetzige wird abgerissen und in Bauland für Sozialwohnungen verwandelt. Der Verein und die Stadt kommen aus dem Dilemma heraus, den Verein durch Steuergelder zu subventionieren.
Tradition ist das Feuer aus der Vergangenheit, nur muss man auch jemand finden, der die Asche auch finanziell nutzen kann. Nicht das man ein neues Stadion hat und spielt doch wieder irgendwann nur zweite Liga.

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Direwolf 18.07.2017, 10:25
76. So weit ich mich erinnere

Zitat von istvanfred
...Da hat es quasi aus Versehen mal eine einzige gute Saison gegeben und schon wird man größenwahnsinnig. Wie wäre es, erst mal über einen längeren Zeitraum gut zu spielen und anschließend über Vergrößerungen nachzudenken? Was will man sonst in ein paar Jahren in der zweiten Liga mit einem neuen Megastadion anfangen ;) !?
war der Laden auch in Liga 2 fast voll.
Betrachtet man das Ganze mal emotionslos so stellt man fest, dass ein Ausbau wohl nicht gehen wird. Die Transportinfrastruktur schafft nicht noch mehr Leute.
Was sind also die Alternativen?
Jedes Jahr 10 Mio. Miete oder woanders neu bauen. Für 10 Mio. Zinsen kriege ich heute schon einen ganz netten Kredit. Also die Vereinsführung würde ihren Job nicht machen, wenn sie das nicht prüfen würde.

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zaunreiter35 18.07.2017, 10:34
77. Ach...guck an..

Zitat von Erich H.
Diese Initiative wagt es von Arroganz zu sprechen und dem FC Gewinnstreben zu unterstellen? Ja, sie streben nach Gewinn und die Herrschaften die gegen ihn agieren, geht es auch nur um ein Ziel; Vermeidung des Wertverlustes ihrer Immobilien. Alles andere sind Scheingefechte, ob um das Stadion und noch noch stärker beim Geissbockheim. Wer dem FC Köln einen hohen Anteil am Breitensport abspricht, hat sich noch nie mit dem Verein beschäftigt. Außer dem Herrenfußball in allen Alters- und Spielklassen gilt dies auch für den Frauenfußball. Als weitere Sportarten gibt Handball und Tischtennis. Wer ein ruhiges Domizil für wohlhabende Menschen sucht, dem sei Hahnwald oder Marienburg empfohlen. Auch dort gibt es reichlich Naturflächen, allerdings ist es dann etwas weiter zur Innenstadt. Aber den Kampf für eigene Vorteile gegen einen traditionellen Verein und Werbeträger und Sympathieträger der Stadt als Kampf für die Ökologie darzustellen ist heuchlerisch.
jetzt kommt der Tradionalist sogar mit dem verpönten Frauenfußball daher. Ich finde, Sie sind ein Heuchler.

Sogar dann, wenn Ihnen die Dollarzeichen im Auge erscheinen, weisen Sie die Profitmaximierung weit von sich. Sie sollten dazu stehen und das nicht abstreiten. Das ist ja erbärmlich, sowas.

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swingsession 18.07.2017, 10:52
78.

Diese Bürgerinititativen sind aber auch sowas von hinterfotzig. Einerseits verhindern sie mit Zähnen und Klauen den Ausbau des Trainingsgeländes und den Bau des Nachwuchsleistungszentrums (das kann ja ausserhalb sein), andererseits wollen sie aber auch nicht, dass man woanders ein neues Stadion baut. Am liebsten bleibt alles so wie es ist. Ich bezweifele sehr, dass diese "Bürger" überhaupt den Grüngürtel so nutzen, als dass sie von zwei Wiesen weniger beeinträchtigt würden.

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Verpeilt 18.07.2017, 10:54
79.

Zitat von erizodom
ausserhalb von Müngersdorf in der Nähe des Köln/Bonner Flughafens inmitten vorhandener Infrastruktur (Flughafen, Bundesbahn, S-Bahn, Autobahnen usw.) wäre sicher die beste Lösung, um ein modernes 75-80k fassendes Stadion zu bauen. Und man wäre in Köln. Und die begehrte Wohnlage Müngersdorf wäre nach Abriss des Stadions und der Nebenflächen (Parkplätze usw. um etliche Hektar Bauland zum Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern und etliche Sozial- und Studentenwohnungen reicher. Und bei Grundstückspreisen von über 1200 €/qm, wäre der Abriss des alten Stadions und der Rückbau der riesigen Parkplatz-Flächen bei ca. 120- bis 150 Millionen Erlösen aus dem Flächenverkauf sicher ein gutes Geschäft. Und in Köln fehlen bis zum Jahr 2030 ca. 50k Wohnungen. Also der Geissbock nach Wahn. Rheinenergie kann die gesparten Millionen zur Senkung des überteuerten Strompreises benutzen, Hunderte neue Wohnungen in einem "guten" Viertel können entstehen und der FC kann sich sein Stadion am Stadtrand bauen, nebst Geissbockheim und Jugendplätzen etc.. Und alle wären später glücklich. Der FC, die Stadt, die Gegner des Ausbaus des Geissbockheims und der Erweiterung des Müngersdorferstadion (derzeit mit Millionen subventioniert für die "Namensrechte" als Rheinenergiestadion), die Bürger die eine Wohnung, eine Sozialwohnung, ein Studentenwohnheim etc. in Köln suchen und auch die echten FC-Fans. Damit sind die Hooligans, die krakelen "unverhandelbar" nicht gemeint. Aber die könnten ja dann nach Leverkusen zu den Pillendrehern, nach Gladbach zu den Bauern oder nach Düsseldorf in die verbotene Stadt ausweichen. Und da krakelen, pyromanen und prügeln.....
In der nähe des Köln/Bonner Flughafens ist noch weniger Platz wie in Müngerssdorf. Der Flughafen alleine hat schon massive Platzprobleme. Die gesammte Wahner Heide ist Naturschutzgebiet.
Ich finde wenn es ein Stadion gibt dann sollte man das auch nutzen und kein zweites bauen. Das hieße ja das alte Stadion stände leer.
Die haben aktuell eine extra Straßenbahnhaltestelle am Stadion. Das müsste man woanders alles neu bauen.

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