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Start der Fußball-WM in Frankreich: Wir machen das groß
Maja Hitij/ Getty Images

In Deutschland bekommen Fußballspielerinnen nur die kleinen Bühnen und wenig Geld vom DFB. Zeit, dass sich das ändert. Es wäre möglich.

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ciconia_nigra 07.06.2019, 21:17
30.

Zitat von Frittenbude
"Qualität und Interesse" sind aber völlig irrelevant, wenn es um die Prämienbemessung geht.
Ach so, 90 Minuten am Stück auf den Platz stehen und pausenlos über die eigenen Füße zu stolpern reicht, um Millionen zu kassieren? Klasse, dann melde ich (Penisbesitzer) mich auch an, das kann ich schließlich auch.

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Awesomeness 07.06.2019, 21:28
31. Geschlecht ist doch eingebildet

Laut geltendem Genderkatechismus gibt es doch gar keine festen Geschlechter. Also möge der DFB / die FIFA doch einfach nicht mehr nach Frauen- und Männerfußball trennen. Die Zusammensetzung der „gemischten“ Mannschaften dürfte die Genderisten allerdings ärgern, sodass sie auch da schnell wieder nach Ver- und Geboten schreien werden.

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JoMey 07.06.2019, 21:33
32. Wir machen das groß

Der einhelligen Meinung, Frauenfußball sei unattraktiv und habe nicht den selben Stellenwert wie der, der Männer, kann ich nicht so teilen.
Es wird niemand gezwungen, sich die Spiele anzusehen. Eine ausreichend große Klientel, die aber genau das tut, wird es auch in diesem Land geben.
Wenn die Medien (Print, Online und TV) den Highlights im Frauensport mehr Aufmerksamkeit schenken würden, würden sich auch mehr Menschen für diesen Sport interessieren. Dann wäre auch die Frage der Gleichbehandlung bei der Gewährung von Prämien irgendwann geklärt.
Es bedarf also eigentlich nur einer "Initial-Zündung", diesen Sport medial mehr ins Rampenlicht zu rücken. Und dies nicht nur zu Groß-Events, sondern auch im Liga-Alltag.
Das dies nicht geschieht, ist eigentlich unvorstellbar in der heutigen Zeit. Man müsste doch annehmen, dass es auch in diesem Bereich eine Möglichkeit gibt, Geld zu verdienen. Angefangen von Panini bis zu anderen Merchandising Produkten, die sicherlich ihre Abnehmer finden würden.
Das Argument des DFB, dass der Männersport mehr Einnahmen bringt und somit die höheren Prämien für die Akteure zu begründen ist, zeugt von der Gestrigkeit der "Alten Herren" in diesem Verband.
Hier wird ganz klar ein Potential verkannt. Andere Länder und deren Vereine haben offenbar schneller die Zeichen der Zeit erkannt und handeln entsprechend.
Unseren Mädels wünsche ich für diese WM sportlich viel Erfolg!

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Phil2302 07.06.2019, 21:34
33. Nicht konsequent

Mit welcher Begründung stellen sie Fußball so in den Vordergrund? Was ist mit anderen Sportarten? Frauenhandball? Frauenhockey? Fraueneishockey? Oder eben auch die männlichen Pendants? Wenn man schon so gerecht sein will, dann doch bitte auch anderen Sportarten gegenüber. Und da merkt man: Man kann einfach nur dem viel Aufmerksamkeit widmen, was die Leser auch interessiert. Stichwort: Männerfußball. Aber was solls, mit störts ja nicht, ich muss ja nicht draufklicken.

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ciconia_nigra 07.06.2019, 21:38
34.

Zitat von Awesomeness
Laut geltendem Genderkatechismus gibt es doch gar keine festen Geschlechter. [...] Die Zusammensetzung der „gemischten“ Mannschaften dürfte die Genderisten allerdings ärgern, sodass sie auch da schnell wieder nach Ver- und Geboten schreien werden.
Na, im Zweifelsfall tragen Thomas Müller und Antonio Rüdiger eben Lippenstift und laufen im Tütü auf, dann ist im Zweifelsfall auch gleich die Transgenderquote erfüllt.

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BrunoBalls 07.06.2019, 21:38
35.

„Wie viel Aufmerksamkeit es für einen Sport gibt, das liegt auch an der Aufmerksamkeit, die Medien ihm widmen.“
Aber was soll ich denn machen, wenn mich der Frauenfußball einfach nicht interessiert? Soll ich heucheln?

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ford_mustang 07.06.2019, 21:41
36. Also Athletik und Tempo sind ...

die Kriterien. Na, da wundert es mich schon, dass die Handballer nicht Milliardäre sind. Sehr hohes Tempo und sehr körperbetont. Nicht dieses weicheierige wie im Fußball. Die kleinste Berührung löst einen Reflex aus, den sterbenden Schwan zu tanzen.

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kj.az 07.06.2019, 21:44
37. Bescheidene Frage

Ich bin schon einige Zeit weg aus Deutschland.
Kann mir jemand erklaeren was heisst: wir machen das gross ?

Ich hoffe doch nicht dass, das sexualistisch gemeint ist, das mit dem Grossmachen, oder ?

Sorry, bin vielleicht zu alt, um den feineren Sinn zu verstehen. Danke.

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B.Buchholz 07.06.2019, 21:45
38.

Zitat von Shismar
Die Frauen haben den gleichen Zeitaufwand wie die Herren. Im Gegenteil oft sogar Einkommenseinbußen weil sie Urlaub nehmen müssen falls nicht Vollprofi. Und für diese Zeit und den Einsatz sollten Frauen mit den gleichen Summen entschädigt werden wie die die Herren.
Weibliche Models verdienen auch Unsummen mehr als männliche. Und das, obwohl die Männer dieselbe Zeit auf dem Laufsteg verbringen und Mode vorführen. Und jetzt?

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im_ernst_56 07.06.2019, 21:46
39.

Zitat von im_ernst_56
Verstehe ich den Kommentar richtig, dass das im Vergleich zum Männerfußball geringe Interesse am Frauenfußball, die niedrigen durchschnittlichen Zuschauerzahlen, eine Art schlechte Angewohnheit ist, die man ablegen sollte? Ich bin kein Gegner des Frauenfußballs, war schon im Stadion (Turbine Potsdam) und sehe mir auch außerhalb von EM und WM die Spitzenspiele der Frauenbundesliga und der CL mit deutscher Beteiligung auf Sport 1 an, aber dass man nun aus feministischen Gründen Frauenfußball unterstützen soll, finde ich etwas übertrieben. Was ist den mit den Handball, Basketball,Eishockey und Rugby (!) spielenden Frauen, die gerne die Hälfte der Aufmerksamkeit hätten, die der Frauenfußball hat? Zur Erinnerung: Nach der WM 2011 in Deutschland stiegen die Zuschauerzahlen in der Frauenbundesliga um ca. 30%. Inzwischen sind die Zuschauerzahlen wieder fast auf das Niveau vor der WM gesunken. Vielleicht sollte sich jemand beim Spiegel mal mit der Frage befassen, was die Ursache dafür ist.
Nachsatz: Warum lässt der Spiegel nicht eine der Straßen am Spiegelgebäude in Hamburg sperren und richtet dort eine Fanmeile ein oder fordert die Einrichtung von Fanmeilen? Da könnte man ausprobieren, ob das Prinzip der künstlichen Entfachung von Begeisterung in der Praxis funktionieren könnte.

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