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Steuerskandal: Auch Uefa überweist Schiedsrichter-Honorare ins Ausland

Der Fußball-Steuerskandal*weitet sich aus: Neben der Fifa soll auch die Uefa*Honorare deutscher Schiedsrichter auf Auslandskonten überwiesen haben.*Fahnder*werten dies als*"Beihilfe zur Steuerhinterziehung".

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PZF85J 04.11.2011, 15:40
10. -

Zitat von juharms
Hängen Ach nee. UEFA kann ja mal die Rechnung der hinterzogenen Steuern bekommen. Liste der Zahlungen in den letzten 30 Jahre. Und dann ist das nicht einfache Beihilfe.
Wie kommen Sie auf die Schnapsidee mit der "Beihilfe"?

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PZF85J 04.11.2011, 15:41
11. -

Zitat von _unwissender
Wenn man sich erst mal bewusst wird, wieviel Griechenland hier bei uns daheim ist... Ob Zumwinkels Stiftung oder des DFBs Schiedsrichter. Es macht immer wieder Vergnügen, hier zuzuschauen und dazu zu lernen. Und das Lustige ist, dass sich immer wieder Krähen finden, die sich gegenseitig behacken...
Entweder haben Sie keine Wegekosten, die Sie in der Steuererklärung angeben oder Sie schummeln nicht bei der Angabe. Ersteres halte ich für viel wahrscheinlicher.

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PZF85J 04.11.2011, 15:43
12. -

Zitat von cs001
Also ich kann in diesem Fall keine Schuld der Verbände sehen. Die zahlen halt auf das Konto, was ihnen angegeben wird. Was können die dafür, dass jemand so blöd ist, Steuern für Geld zu hinterziehen, dass er öffentlich verdient. Jeder kann nachlesen, welcher Schiri wann gepfiffen hat, jeder weiß, was ein Schiri für einen Einsatz bekommt. Wenn vor dem Skandal mich jemand gefragt hätte, ich hätte es als undenkbar empfunden, dass Schiris in diesem Berei Steuern hinterziehen.
Eine Stimme der Vernunft. Vielen Dank dafür.

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Altesocke 04.11.2011, 19:29
13. Peanuts!

Zitat von sysop
Der Fußball-Steuerskandal*weitet sich aus: Neben der Fifa soll auch die Uefa*Honorare deutscher Schiedsrichter auf Auslandskonten überwiesen haben.*Fahnder*werten dies als*"Beihilfe zur Steuerhinterziehung".
Selbst wenn Schiri's was nicht versteuern: Peanuts!
Hat schon mal ein Steuer'fahnder' nachgerechnet, was die Leute aud Oelbohrinseln verdienen, ihrer Steuererklaerung nach? Und dann mal kurz, ohne Taschenrechner, ueberschlagen, wie das zustandekommen soll, bei den Tagessaetzen, die ausbezahlt werden?
Da entgehen dem Finanzamt vermutlich bei einem Mannschaftswechsel mehr Steueren, als bei Schiris in diesem Jahrtausend mit allen nicht/angegebenen Zahlungen ueberhaupt haetten zahlen muessen!

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beraterit 04.11.2011, 19:41
14. da liegen sie aber schön daneben - ich als kleiner Unternehmer mit

Zitat von cs001
Also ich kann in diesem Fall keine Schuld der Verbände sehen. Die zahlen halt auf das Konto, was ihnen angegeben wird. Was können die dafür, dass jemand so blöd ist, Steuern für Geld zu hinterziehen, dass er öffentlich verdient. Jeder kann nachlesen, welcher Schiri wann gepfiffen hat, jeder weiß, was ein Schiri für einen Einsatz bekommt. Wenn vor dem Skandal mich jemand gefragt hätte, ich hätte es als undenkbar empfunden, dass Schiris in diesem Berei Steuern hinterziehen.
1 Mitarbeiter, dem ich Reisekosten erstatte und sage, daß er bitte selbst zu versteuern habe und der das "vergißt" bin zumindest haftbar und muß zahlen - im günstigsten Fall.
Im ungünstigsten Fall habe ich dazu noch ein Steuerstrafverfahren am Arsch.

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nickelodeon 04.11.2011, 20:03
15. manche

machen es sich aber wirklich sehr einfach hier.

Ich habe sehr lange mit einem Schweizer Unternehmen gearbeitet, die haben es strikt abgelehnt (aufgrund ihrer Gesellschaftlichen Verpflichtungen), deutschen Staatsbürgern Ihre Provisionen über eine Bank außerhalb Deutschlands zu überweisen. Unter anderem mit dem Hinweis, Probleme mit Steuerbehörden der jeweiligen Länder zu vermeiden.

Selbstverständlich kann jeder Unternehmer eins und eins zusammenzählen und weiß, warum Menschen ihre Zahlungen in Drittstaaten überwiesen haben möchten.

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nickelodeon 04.11.2011, 20:07
16.

Zitat von nickelodeon
machen es sich aber wirklich sehr einfach hier. Ich habe sehr lange mit einem Schweizer Unternehmen gearbeitet, die haben es strikt abgelehnt (aufgrund ihrer Gesellschaftlichen Verpflichtungen), deutschen Staatsbürgern Ihre Provisionen über eine Bank außerhalb Deutschlands zu überweisen. Unter anderem mit dem Hinweis, Probleme mit Steuerbehörden der jeweiligen Länder zu vermeiden. Selbstverständlich kann jeder Unternehmer eins und eins zusammenzählen und weiß, warum Menschen ihre Zahlungen in Drittstaaten überwiesen haben möchten.
P.S. das haben damals vor allem die Geschiedenen gewünscht, um ihre Zahlungseingänge etwas günstiger zu gestalten.

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PZF85J 04.11.2011, 20:29
17.

Zitat von beraterit
da liegen sie aber schön daneben - ich als kleiner Unternehmer mit 1 Mitarbeiter, dem ich Reisekosten erstatte und sage, daß er bitte selbst zu versteuern habe und der das "vergißt" bin zumindest haftbar und muß zahlen - im günstigsten Fall. Im ungünstigsten Fall habe ich dazu noch ein Steuerstrafverfahren am Arsch.
Dass Sie bei Mitarbeitern für Steuern und Sozialabgaben geradestehen müssen, ergibt sich aus diversen Gesetzen - ohne Wenn und Aber. Die Schiris sind aber keine Mitarbeiter der UEFA.

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PZF85J 04.11.2011, 20:31
18.

Zitat von nickelodeon
Ich habe sehr lange mit einem Schweizer Unternehmen gearbeitet, die haben es strikt abgelehnt (aufgrund ihrer Gesellschaftlichen Verpflichtungen), deutschen Staatsbürgern Ihre Provisionen über eine Bank außerhalb Deutschlands zu überweisen. Unter anderem mit dem Hinweis, Probleme mit Steuerbehörden der jeweiligen Länder zu vermeiden.
Hätten Sie geschrieben "mit Wohnsitz in Deutschland", dann wäre ich sogar noch versucht gewesen, Ihnen Ihre Äusserung zu glauben. So aber ..., nee, denn es soll auch deutsche Staatsbürger geben, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben. Aber ganz nett aus den Fingern gesaugt, das gebe ich zu.

Zitat von
Selbstverständlich kann jeder Unternehmer eins und eins zusammenzählen und weiß, warum Menschen ihre Zahlungen in Drittstaaten überwiesen haben möchten.
Die UEFA ist kein Unternehmen.

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nickelodeon 04.11.2011, 20:51
19. das

Zitat von PZF85J
Hätten Sie geschrieben "mit Wohnsitz in Deutschland", dann wäre ich sogar noch versucht gewesen, Ihnen Ihre Äusserung zu glauben. So aber ..., nee, denn es soll auch deutsche Staatsbürger geben, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben. Aber ganz nett aus den Fingern gesaugt, das gebe ich zu. Die UEFA ist kein Unternehmen.

kann ich so präzisieren. Da das Unternehmen Europaweit tätig ist, war das eine generelle Entscheidung, die Provisionen ausschließlich an eine Bank des jeweiligen Heimatstaates des Provisionsbeziehers zu überweisen.

Ob die Uefa ein Unternehmen ist oder nicht, spielt doch dabei keine Rolle. Selbstverständlich haben die ein funktionierendes Rechnungswesen und aus diesem wird auch den Abteilungsleitern berichtet. Wenn es jemanden interessiert, erfährt auch die Geschäftsleitung von den Steuervermeidungsumständen. Insofern sind sie auch mitverantwortlich.

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