Forum: Sport
Strafe in der Formel 1: Herr Alonso, Sie starten in Aachen!
AP/dpa

Fernando Alonso hat gegen die Regeln verstoßen. Nun wird der Spanier beim Rennen in Spa 30 Startplätze zurückversetzt. Schwierig bei nur 22 Fahrern. Willkommen in der Formel-1-Welt.

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63imho 22.08.2015, 11:32
30. Schade um den Sport

Die Regeln der Formel 1 sind mittlerweile mit dem Erstellen unserer Einkommenssteuererklärung zu vergleichen. Kompliziert, nur von Spezialisten nachvollziehbar und am Ende bringt es wenig. Die F1 hat sich selbst so mit Regularien zugefüllt, dass der ursprüngliche Reiz (Auto, Technik, Rennfahren, etc) immer mehr verschwunden ist. Ich verfolge diesen Sport seit den frühen Siebzigerjahren und erkenne (außer Niki Lauda) nichts und niemanden von damals mehr .... Schade.

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daimelbö 22.08.2015, 11:46
31.

Zitat von hazamel
Vor meinem geistigen Auge sitzt da ein kichernder Journalist, der sich denkt "Hihi... 30 Plätze nach hinten versetzt obwohl nur 22 fahren" und unterschlägt dabei gleich mal zwei Sachen: 1. wurde die "fortgesetzte Bestrafung" erst vor ein paar Wochen abgeschafft. Weil Fans, Teams und Journalisten dass zu bunt und undurchsichtig wurde. Darauf hat die FIA reagiert. 2. wurde vor dem Rennen in Ungarn beschlossen, dass Neulinge in der Formel 1, und solch einer ist Honda als Motorenlieferant nunmal, in ihrer ersten Saison sechs Aggregate nutzen dürfen und nicht nur fünf. Somit findet die Bestrafung auch erst jetzt statt, beim siebten statt und nicht schon beim sechsten.
Honda darf 5 Einheiten benutzen, die restlichen Teams nur 4. In Spielberg hat McLaren schon die Strafen für die fünfte Einheit angemessen (vor der regeländerung die honda diese Bonuseinheit verschafft hat). Die sechste Einheit in Ungarn durfte dann straffrei gewechselt werden.

Und um das Platz 45 Dilemma aufzuklären: die anderen Fahrer rücken bei einer Strafe eines vor Ihnen qualifizierten Fahrers auf.
Bei Alonso Strafe rücken dann die plätze 16-45 um einen Platz auf, somit steht Button auf der 19 und wird auf Platz 44 zurück gesetzt.

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h.weidmann 22.08.2015, 11:51
32.

"Pro Saison dürfen die Teams nur eine bestimmte Anzahl von den jeweiligen Teilen tauschen, ansonsten gibt es eine Strafe, wie im Fall Alonso.
So weit, so komplex, ...
"

Entschuldigung, was ist daran komplex?

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hiddensen 22.08.2015, 11:57
33. Gute Regel - im Spiegel schlecht erklärt !

Für Alonso bzw. Fahrer die weiter hinten sind, ist die Rückversetzung kaum eine Strafe !
Honda kann aber weiterentwickeln ! Und die F1 wird evtl. wieder spannend !

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ti.go 22.08.2015, 12:09
34. Ich hab die Lösung

Alonso startet aus der Boxengasse und darf erst losfahren, wenn der 10 (bei Pole in der Quali) die erste Runde gefahren ist, bzw der 5. (bei Platz 15) die zweite Runde.

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thokath 22.08.2015, 12:12
35. Was habe ich mich amüsiert...

...über diesen großartigen Artikel, der die ganze Absurdität der Regularien im Sport (und hier vor allem in der Formel Eins) darstellt. Und vor allem die Schreibweise dieses Artikels ist ganz große Kunst, sachlich und zugleich mit feinem Augenzwinkern, dies zu verdeutlichen. Danke dafür, dass ich mal wieder herzlich und laut lachen konnte!

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Stefan_G 22.08.2015, 12:33
36. zu #33

Zitat von h.weidmann
"Pro Saison dürfen die Teams nur eine bestimmte Anzahl von den jeweiligen Teilen tauschen, ansonsten gibt es eine Strafe, wie im Fall Alonso. So weit, so komplex, ... " Entschuldigung, was ist daran komplex?
Komplex daran ist z.B. die Frage, ob in den nächsten Rennen die verbotene 6. bzw. 7. Version der xyz-Module eingesetzt werden darf, oder ob jeweils auf eine der erlaubten Versionen 1 bis 5 zurückgerüstet werden muss.
Der Artikel liefert keine Antwort auf diese Frage.

Was meinen Sie und was meint die FIA dazu?

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zimbosmurf 22.08.2015, 12:36
37. Viel Spannender:

Wenn Alonso beim elften von 19 Rennen die Teile schon 6 ICE, TC, MGU-H und MGU-K runtergenudelt hat...dann ist doch abzusehen, daß er für die verbleibenden 8 Rennen nochmal jeweils 3-4 Exemplare braucht...

Startet er jetzt in jedem zweiten Rennen von Platz 45?

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TS_Alien 22.08.2015, 12:48
38.

Konzerne, die Hunderte Millionen pro Jahr für die Formel 1 ausgeben, werden sicherlich Wege finden, einige Regeln zu brechen. Kein Prüfer kann wissen, was in einem F1-Auto alles verbaut ist oder wie genau die Software im Auto arbeitet.

Guter Motorsport lebt von einfachen Regeln und relativ simpel konstruierten Autos. Dann können auch Teams mit wenig Geld mithalten. Die Amis machen es vor.

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meineeine020 22.08.2015, 13:04
39.

Zitat von Dieter Sonnenschein
...und hat in der Formel 1 nicht zu suchen. Die "Zukunft" hat in der Formel 1 ebenfalls nichts verloren. Formel 1 muss ganz schlicht "geil" sein. Und dazu braucht es zwingend hochdrehende Verbrenner mit Hubraum und vielen Zylindern. Die "Zukunft" können sich die akademisch vergeistigten Kreise in der Fomrel E zu Gemüte führen.
Kein Problem, dann bauen sie einen solchen Motor ... nur ist kein Motorenhersteller dieser Welt derzeit daran interessiert wieder ein Kreischenden Spritfressenden V12 zu bauen. Dann wird die Formel-1-Wagen solange geschoben werden müssen, bis sie in 40 Jahren ihren Motor fertig gebaut haben ...

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