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Streit um Kosten für Bundesliga-Polizeieinsätze: Für Randalierer müssen alle zahlen
REUTERS

Reiche Fußballvereine entschädigen die klamme Stadt Bremen für Polizeieinsätze. Das klingt gerecht? Nein, das ist absurd - dafür gibt es Steuern.

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bobo7 21.02.2018, 15:24
1. Verursacherprinzip

Ich teile Ihre Meinung absolut nicht - die Vereine die diejenigen mit den großen Gewinnen. Birgt ein Spiel ein zu hohes Risiko, als dass es mit normalem Polizeiaufgebot Händelbar wäre, muss der Gästeblock ansonsten einfach leer bleiben und gut. Es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert und Kosten verallgemeinert werden.

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bobbit 21.02.2018, 15:28
2. So ein Unsinn.

Bei jeder anderen Veranstalltung auch muss der Veranstalter die kosten des Sicherheitspersonals tragen, warum das beim Fussball ne ausnahme gibt erschliesst sich mir nicht - von daher fuer micht ist klar das wenn Werder das spiel veranstaltet, Werder fuer das spiel zahlen sollte - und nicht Hamburg, genau wenns in Hamburg Randale gibt der entsprechende Verein da zahlen sollte - ich weiss nich, is nicht so kompliziert fuer mich.
Was ich nicht verstehe ist wie Sie dafuer argumentieren koennen das das ganze vom Steuerzahler (also mir) getragen werden soll, denn wenns nach mir ginge braeuchte es diesen Fussball-Zirkus gar nicht erst geben. Ich haette auch wenig schmerz damit zu sagen um den Steuerzahler zu entlasten wird das ganze in der Sporthallte von ner Schule unter beisein von Kammeras ausgetragen, und die fans koennen sich das zuhause streamen.

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Sal.Paradies 21.02.2018, 15:31
3. quid pro quo

Gut gebrüllt Hr.Raecke. Ist auch meine Meinung. Davon abgesehen, nimmt die Stadt Bremen das ganze Jahr über jede Menge Geld wegen ihres Fussballvereins ein. Nicht nur die Steuern der Clubs sind exorbitant hoch, nein, es wird ja auch jede Menge Geld eingenmmen, wenn der SV Werder spielt. An jedem 2 WE sind xx-tausen Fans auf Tour, die z.B. den Lokalen in Bremen jede Menge Umsatz bringen. Die Auswärtsfans fahren ÖNV gehen essen, übernachten sogar des öfteren, etc...! Da kommen jährlich XX-Millionen € rein. Selbst wenn wir diese Summe von >450000,-€ für das Hochrisikospiel gegen den HSV gegenrechnen, bleiben dicke Gewinne für Stadt+Land. All jene die hier meckern, sie "bezahlen" mehr Steuern wegen solcher Spiele, sei gesagt, dass das "Gegenteil" richtig ist ! Durch die Milliardengewinne des Staates durch den Krösus Fussball hat der Staat sehr viel mehr Geld als ohne. Das ist in etwa so, als würde sich ein WIrt nach einer Feier beschweren seine Clo-Bürste wäre jetzt kaputt, während er durch die Feier selbst 2000,-€ -Gewinn hatte. Und glaubt bitte nicht ich übertreibe, im Gegenteil werden die "Gewinne" durch den Fussball für unser Land noch viel höher sein. Also, bitte schaltet erst einmal euren Kopf ein, bevor ich solche haltlosen Behauptungen aufstellt.....

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marty_gi 21.02.2018, 15:33
4. abgezockt

an allen Ecken muss ich, der ich weder Fussballfan noch Fernsehzuschauer bin, staendig fuer den Fussball mitbezahlen. Sei es per Steuer, per Rundfunkzwangsabgabe. Der Verein, mit dem ich aber wiederum tatsaechlich Kulturschaffender bin und einem Bildungsauftrag nachkomme, und das alles wiederum komplett in meiner Freizeit und mit eigenen Mitteln, der bekommt nicht einen Cent Unterstuetzung, weder aus Stadt- noch aus Staatskasse. Weil er gute Arbeit leistet, die damit nicht mehr unterstuetzungsfaehig ist. Dabei krebsen wir mehr oder minder am Existenzminimum herum.
Dafuer dann aber Dumpfbacken, die sich pruegeln wollen und randalieren, aus Steuergeldern im Zaum halten - na, das sollten Sie mir dann doch mal ein bisschen intelligenter erklaeren als mit dem Artikel dort oben. Oder sind wir einfach nur zur Brot-und-Spiele-Nation verkommen, die das Ruhigstellen der Buerger eben aus Steuergeldern finanzieren muss, wofuer dann gerne andere Themen und gerade auch die Bildung leiden soll und darf?

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in-medias-res 21.02.2018, 15:36
5. ohne Fußball keine Randale

sorry, aber ich muss dem Kommentar widersprechen! Gäbe es die Fußballspiele nicht, die die Stimmung anheizen, gäbe es diese Randale nicht. Und außerdem: das viele Geld, das in den Fußballspielern und für Fußballspiele bezahlt wird, rechtfertigt diese Maßnahme vollkommen.

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demokrat-nrw 21.02.2018, 15:36
6. Fair bleiben

Vollkommen richtig, die Polizei und Ordnungsbehörden sind für die Sicherheit im öffentlichen Raum zuständig.
Die logische Konsequenz einer Veranstaltung von der ein besonders hohes Risiko für Straftaten im öffentlichen Raum aus geht ist also, dass diese nicht genehmigt werden dürfen. Es spricht doch kein rationaler Grund dagegen (wohl aber emotionale und wirtschaftliche) solche Spiele ohne Fans in den Stadien durchzuführen.
Bei Veranstaltungen mit deutlich schwächerer Lobby ist dieses Vorgehen absolut üblich.

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stefan.martens.75 21.02.2018, 15:36
7. Grundsatzentscheidung

Argumente für die Alternative:
Wenn sich Ihr Argument durchsetzt, wäre die Option hochrisikospiele einfach zu verbieten.
Ein Grundrecht auf Fußball gibt es nicht.
Wenn sie sich die Massen an notwendiger Polizei hier in Bremen am WE ansehen, dann hätte die Stadt selbst bei einer Demonstration gute Chancen vor Gericht die zu reglementieren.
Und Demonstrationen stehen im Grundgesetz ziemlich weit oben.

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swandue 21.02.2018, 15:38
8.

Mein Wohnort zählt nicht ganz so viele Einwohner wie durchschnittlich Zuschauer zu einem Spiel der 1. Fußball-Bundesliga kommen - Aber jeden Montag kann man in der Tageszeitung lesen, was am Wochenende wieder los war in und um die paar für junge Leute interessanten Institutionen. Und so warte ich gespannt darauf, dass mal gefordert wird, Gastronomen und andere Alkoholverkäufer müssen für die Kosten der diesbezüglich notwendigen Polizeieinsätze aufkommen.

Das würde Arbeitsplätze bei der Polizei schaffen - Verantwortlichkeiten zuordnen, Bescheide erstellen, Widersprüche bearbeiten, Rechtsstreitigkeiten, . . .

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joff. 21.02.2018, 15:38
9.

Die Gewinne, bzw die Einnahmen werden versteuert. und von diesen Steuern die Polizei gezahlt.
Sollen die Vereine auch die Ubahn zumn Stadion bezahlen? Die Strassen?
Und ein finanzschwacher Verein muss dann den Spielbetrieb einsetellen?
Das ist lächerlich. Gerne eine höhere Besteuerung auf Gewinne aber Hoheitsaufgaben dürfen nicht käuflich sein!

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