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Streit um Vermarktung: DFL-Vorstand Filbry gegen Rummenigges Pläne
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Wie sollen sich die Bundesligaklubs künftig vermarkten? Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge plädiert für eine eigenständige Variante. Kontra gibt es nun von DFL-Vorstand Klaus Filbry.

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Trainspotter 31.08.2015, 12:28
1.

Mit Rummenigge's Plan würden selbst die kleinen Vereine mehr einnehmen, als sie es jetzt tun. Wenn nicht bald was passiert, werden diese Verein nämlich bald noch weiter im internationalen Vergleich zurückfallen.

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finkpositiv 31.08.2015, 12:46
2.

Mit den Plänen von Rummenigge wird es noch einsamer an der Spitze.

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susirudi 31.08.2015, 12:53
3. Es lebe der Sozialismus!

Es ist höchst erstaunlich, dass der Geschäftsführer des von Lemke herunter gewirtschaften SV Werder, dem Boss vom FCB sagen möchte, wo es lang zu gehen hat.
Dieser sozialistische Ansatz der Gleichmacherei hilft niemandem.
Aber man bekommt immer wieder Applaus, wenn man sich an dem doch so bösen FCB abarbeiten kann.
Immer schön unterschlagen, dass der FCB mehr kleine Vereine gerettet hat, als der Rest der Liga zusammen.

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Bueckstueck 31.08.2015, 12:59
4. Durchrechnen und umsetzen wenns stimmt

Für mich klingt Rummenigges Vorschlag gut. Vom Gefühl her würde ich auch sagen, dass da die kleinen mehr profitieren als jetzt und die grossen sowieso.

Man müsste es natürlich mal durchrechnen. Aber wenn es sich bestätigt, dann sollte man es tun. Im Ausland interessiert man sich eben nur begrenzt für die Bundesliga als Ganzes, sondern primär für die Bayern und je nach Erfolg noch für 1-3 weitere Spitzenclubs. Dafür wollen die Käufer dann eben nicht das grosse Geld locker machen. Wenn man aber die Filletstücke separat anbietet, dann wird ihr Risiko überschaubarer und der Zahlungswille steigt.

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lock_vogell 31.08.2015, 13:04
5.

die bayern hatten ja schon mal angemerkt, dass sie angst vor spanischen verhältnissen in der liga hätten... nur sieht er es anders als er es uns glauben lassen will...
denn spanische verhältnisse würde bedeuten es gäbe 2-3 clubs an der spitze und der rest läuft unter ferner liefen, aber das wollen die so gut es geht vermeiden, denen schweben eher verhältnisse wie aktuell in schottland vor, da gibt es durch das abrutschen von celtic nur noch eine top manschaft und der rest ist nicht mehr von belang... O_o

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aurichter 31.08.2015, 13:08
6. Einerseits

ständig von Tradition faseln, aber andererseits das Fell bspw an TV Stationen meistbietend verkaufen, mit dem Effekt, daß die Spielzeiten auch zum Schaden der Stadion Besucher ( die dann vermutlich nur noch als Staffage dienen !!) immer stärker an die Wünsche der TV Anstalten ( in dem Fall fast weltumspannend SKY Sports ) angepasst werden. Den Fangruppierungen kann man in dem Fall wünschen, früh genug an die Spielpläne zu kommen, damit die Urlaubsplanung diesen angepasst werden kann. Ich habe auch SKY, weil ich aus Kostengründen und entfernungstechnisch leider kein Stadiongänger sein kann, aber ich würde mich mit den Fans solidarisieren, d.h. kein Bezahlsport mehr !!

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dasbeau 31.08.2015, 13:11
7. Rangers,

Zitat von lock_vogell
...denen schweben eher verhältnisse wie aktuell in schottland vor, da gibt es durch das abrutschen von celtic nur noch eine top manschaft und der rest ist nicht mehr von belang...
nicht Celtic...

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Romara 31.08.2015, 13:13
8. Mehr Infos

Was hat die von Herrn Filbry ins Spiel gebrachte Vergleichbarkeit des englischen und des deutschen Marktes argumentativ mit der von Rummenigge befürworteten Einzelvermarktung zu tun? Im Interesse einer Stärkung der Bundesliga tendiere ich im Übrigen auch zu Rummenigges Vorschlag, wäre aber in diesem Zusammenhang für detailliertere Informationen, also fundierte Prognosen, dankbar.

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cmann 31.08.2015, 13:35
9. Wenn die DFL weiter konkurrenzfähig bleiben will,

müssen "alte Zöpfe" abgeschnitten werden und neue Wege gegangen werden. Wer da im Vorstand der DFL nicht mit zieht sollte schleunugst seinen Platz für Leute mit Visionen und Kompetenz frei machen! Bisher hat sich der FC. Bayern immer solidarisch zu der von der DFL praktizierten Vermarktungsstrategie verhalten. Durch die Änderungen der finanziellen Verhältnisse in der Premier League und der daraus entstehenden gravierenden finanziellen Benachteiligung der DFL Klubs, muss es ein Umdenken geben. Wenn der Tabellenletzte der Premier League fast doppelt so viel Geld bekommt wie der FC. Bayern kann im DFL system etwas nicht stimmen. Wenn es zu keiner Einigung kommt kann ich mir durchaus vorstellen, das z. B. der FC Bayern, der BvB, Schalke und der HSV um konkurrenzfähig zu bleiben zur "Eigenvermarktung" übergehen!

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