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Super-Bowl-Favorit New England: Patriotismus zahlt sich aus
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Niemand hat öfter den Super Bowl erreicht als die New England Patriots. Heute ist die Mannschaft aus Boston der Inbegriff für Erfolg. Dabei wollte früher kaum jemand das ewige Verlierer-Team spielen sehen.

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malexe 04.02.2017, 18:12
1. unsympathische Truppe

Ich persönlich kenne keinen Patriot-Fan, der schon in den 90ern Fan von dem Team war. Inzwischen kann man sich beim öffentlichen Footballschauen kaum noch vor den Fanboys retten. Sie sind inzwischen sowas wie die Bayern. Entweder man liebt oder man hasst sie. Zum Glück kann ich als langjähriger Giants-Fan vordergründig auf positive Spiele gegen die Pats zurück schauen.

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ole#frosch 04.02.2017, 18:28
2. Salary cap

Ich bin davon begeistert. Wenn selbst Hardcore Kapitalisten wie die US Amerikaner so etwas hin bekommen, warum dann nicht DFB und uefa?
Es würde sicherlich den Fußball nicht schlechter machen, dafür die Ligen wahrscheinlich spannender.
d
es bliebe auch mehr Geld für die Jugendarbeit.

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amorphous@gmx.net 04.02.2017, 19:03
3.

Zitat von ole#frosch
Ich bin davon begeistert. Wenn selbst Hardcore Kapitalisten wie die US Amerikaner so etwas hin bekommen, warum dann nicht DFB und uefa? Es würde sicherlich den Fußball nicht schlechter machen, dafür die Ligen wahrscheinlich spannender. d es bliebe auch mehr Geld für die Jugendarbeit.
Eben *weil* die Amerikaner Kapitalismus leben versthen sie dass eine Liga spannend bleiben muss. In der NFL gibt es dieses "kaputtkaufen" nicht was die grossen Vereine im Fussball machen. Ich gucke schon lang kaum noch Fussball, bin NFL Fan seit Ende 80er.

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Mullersun 04.02.2017, 19:40
4.

Gehaltsobergrenze und Draftsystem sorgen dafür das die NFL jedes Jahr neue Überraschungen bietet und alle Teams immer wieder mal die Chance haben ganz oben zu sein. Ob man die Patriots nun mag oder nicht ( die Wahrnehmung als "FCB" der NFL ist typisch deutsch ), kein Team war in den letzten 15 Jahren so erfolgreich, und das unter anderem durch das entwickeln unterschätzter Spieler zu Topspielern. Also kein wegkaufen von Leistungsträger, somit hinkt der FCB-Vergleich.

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Micirio 04.02.2017, 20:01
5.

Wie in einem vorigen Kommentar erwähnt: Entweder man liebt die Pats oder man hasst sie. Ich halte es da allerdings wie mein Großvater im Fußball: Hauptsache ein gutes Spiel! Und das wird es defintiv werden gegen Matt Ryan, Julio Jones und den anderen gefühlten zehn Receivern der Atlanta Falcons: Ein Spiel auf Augenhöhe. Und, verzeih dies eine Mal, Opa, hoffentlich mit den Falcons als den Siegern.

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wokman 04.02.2017, 21:39
6. Die Teamphilosphie funktioniert einfach

Ich danke dem Autor für seine freundlichen Worte über die Patriots. Zu oft kann man den Hass mancher Autoren quasi schmecken. Grund für diesen Hass ist meist nur der Neid, dass die eigene Mannschaft nicht so erfolgreich ist. Das diese Dominanz in Zeiten des Salary Caps möglich ist, ist schlicht bewundernswert. Wie vorherige Kommentatoren bereits sagten hinkt somit der Vergleich mit dem FC Bayern deutlich. Statt teuere Stars zu holen, wird in Boston eher ein (günstiges) Talent entwickelt oder ein Spieler mit verschenkten Potenzial verpflichtet. Als Football-Fan bin ich deswegen immer enttäuscht, dass anstatt dies einmal zu respektieren, die Patriots immer nur gehatet werden. Es ist eben einfacher und angenehmer fürs eigene Ego zu sagen sie wären nur erfolgreich, weil sie schummeln und Brady haben. Der ist auch je nach Form "System-Quarterback" oder der Träger des Teams. Da kann sich der Hater auch immer nicht entscheiden.

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thechamelion3 04.02.2017, 21:54
7.

Pats Fan seit ich Football schaue, Bledsoe war QB und die Pats spielten das legendaere Tuck Rule Match.

Deflategate - und das ist wieder typsich schlechter Journalismus, ist der Amoklauf von Godell, der unbedingt die Pats drankriegen wollte.

Dabei ist bewiesen, das es deflategate garnicht gibt.
Die Baelle wurden vor dem Spiel auf den minimal erlaubten Luftdruck herunter gesetzt.
Da es im Innnenraum des Stadions aber warm ist, draussen kalt, kuehlen die baelle ab und der Luftdruck sinkt.

Die baelle sind weich, sodass sie besser gefangen werden koennen.
Die NFL - sonst bis ins kleinste Detail ausreguliert - hat da ein schlampiges Regelwerk.

Erst letztens ist wieder ein Ball mit zu wenig Luft gefunden worden - da die Pats - oder Cheatriots, wie die Hater sie nenne, nicht beteiligt waren, wurde das nicht an die grosse Glocke gehaengt.

Brady war ja auch nur gesperrt, weil Godell behauptete, er haette veranlasst das die Baelle deflated werden - nachgewiesen wurde es nicht, Godell hat vor Gericht in erster Instanz verloren und musste in Revision.
Das wird ihn seinen Job kosten, das er NFL Vorstand bleibt ist imo nun ausgeschlossen.

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Kanalysiert 04.02.2017, 22:29
8.

1992 sah ich mein erstes Pats Spiel in Boston und seitdem verfolge ich ihre Spiele. Damals war noch "the Tuna" als Coach da, der dann zum Erzfeind in NY wechselte. Belichick war eine sehr gute Wahl und ich drücke den Pats mal wieder die Daumen! Go Pats! Und Sebastian Vollmer, schade, dass er verletzt ist, gute Besserung. Ohne seinen "offensive tackle" wird definitiv was fehlen.

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panzerknacker 51 05.02.2017, 01:02
9. Bin ich der einzige

Was ist daran eigentlich "Sport"? Geschätzte 100 Jahre Zuchthaus prügeln sich auf dem Feld. Was ist eigentlich daran spannend?

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