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Testbilanz der Formel-1-Teams: Mercedes speckt ab, Ferrari rüstet um
Getty Images

In zwei Wochen startet die neue Formel-1-Saison. Die Teamtests zeigen: Mercedes dürfte der Konkurrenz erneut davonrasen. Bei Ferrari gibt es gleich mehrere Baustellen. Und über McLaren wird gespottet.

rathat 09.03.2018, 18:05
1. Gibt es noch Formel 1?

Zwei Spitzenteams und eine Menge Wagen, die als Statisten mitfahren und durch die Unfähigkeit der Spitzenteams hin und wieder mal einen Podestplatz erhaschen. Wem diese Beschreibung schon langweilig vorkommt, sollte sich von der Formel 1 nicht mehr Spannung erwarten. Wer hingegen wirklich spannenden Motorsport sehen möchte, guckt lieber DTM oder WTCC.

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Saturn V 09.03.2018, 18:08
2. es wird....

... wieder sehr langweilig werden in der Formel 1. Mercedes vorneweg, dann lange nichts. So lange diese uebertechnisierte Regeln gelten wird sich nichts aendern. Schoen waere wieder ein dicker 10 Zylinder, weniger Spoiler und Schnickschnack, Handschaltung und breitere Reifen. Dann wird auch der Fahrer wieder entscheidend.

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uzsjgb 09.03.2018, 18:15
3.

Zitat von rathat
Zwei Spitzenteams und eine Menge Wagen, die als Statisten mitfahren und durch die Unfähigkeit der Spitzenteams hin und wieder mal einen Podestplatz erhaschen. Wem diese Beschreibung schon langweilig vorkommt, sollte sich von der Formel 1 nicht mehr Spannung erwarten. Wer hingegen wirklich spannenden Motorsport sehen möchte, guckt lieber DTM oder WTCC.
Beim Fußball gewinnt doch auch immer Bayern München. Warum gibt es denn dann so viele Fußballfans?

Ich persönlich finde die DTM furchtbar langweilig, mit nur 3 Teams und WTCC hat ja auch seit Jahren Seriensieger. Da gibt es für mich wesentlich spannenderen Motorsport.

Die Formel 1 ist für mich spannend, weil ich eben nicht nur auf die Sieger schaue, ich schaue auch auf die anderen Teams. Beim Fußball ist der Abstiegskampf vermutlich auch spannend oder die Spiele anderer Mannschaften.

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uzsjgb 09.03.2018, 19:15
4.

Zitat von Saturn V
Dann wird auch der Fahrer wieder entscheidend.
Können Sie uns erklären, warum 2017 der Punkteabstand zwischen Hamilton und Bottas 58 Punkte betrug, zwischen Vettel und Räikkönen 112 Punkte und warum die Qualifyingbilanz von Hülkenberg gegenüber seinen Teamkollegen Palmer 15-0 ist?

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foskolo 09.03.2018, 19:15
5. Abwarten

Solange die Benzinmenge in den Tanks der Longruns nicht bekannt ist, sind die Zeiten nichts Wert.

Erst Melbourne wird zeigen, was los ist.
Der Rest ist reine Spekulation.

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uzsjgb 09.03.2018, 20:29
6.

Zitat von foskolo
Solange die Benzinmenge in den Tanks der Longruns nicht bekannt ist, sind die Zeiten nichts Wert. Erst Melbourne wird zeigen, was los ist. Der Rest ist reine Spekulation.
Nein, das stimmt nicht.

Vergleichen Sie einfach mal die Trainingsergebnisse der letzten Jahre mit den Ergebnissen der ersten Rennen. Und vergleichen Sie die Trainingsanalysen der Experten in den letzten Jahren mit den Ergebnissen der ersten Rennen. Man weiß ziemlich genau, wie der Stand ist.

Man kann genaue Schlüsse aus den Trainings ziehen. Vielleicht denken Sie, dass man auf die schnellsten Zeiten achtet? Nein, das tut keiner, die sind uninteressant. Viel interessanter ist es die einzelnen Autos in den Kurven zu beobachten, wie das Fahrverhalten ist oder wie sich der Reifenverschleiß bei vollgetankten Longruns verhält oder wie sich die Rundenzeiten verändern.

Deswegen weiß man, dass Ferrari Benzin sparen muss, um über die Runden zu kommen. Deswegen ist es für Ferrari viel wichtiger das Qualifying zu testen, denn nur so wird man das Tempo diktieren können, um Benzin zu sparen. Mercedes hat am Testen des Qualifyings kein Interesse, deswegen machen sie es seit Jahren nicht.

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carinanavis 10.03.2018, 10:54
7. kaffesatzlesen

Zitat von uzsjgb
Nein, das stimmt nicht. Vergleichen Sie einfach mal die Trainingsergebnisse der letzten Jahre mit den Ergebnissen der ersten Rennen. Und vergleichen Sie die Trainingsanalysen der Experten in den letzten Jahren mit den Ergebnissen der ersten Rennen. Man weiß ziemlich genau, wie der Stand ist. ...
hilft sicher genauso gut. In den Jahren 2016 und 2017 lieferte Mercedes ganz ähnlich verhaltene Leistungen ohne die Softreifen, dieses Jahr bilden sich angeblich besonders starke Blasen beim Einsatz am W09 (na ja). Ferrari zeigte jeweils Bestzeiten bei einzelnen Runden. Dennoch verliefen die Formel 1-Saisons völlig unterschiedlich. 2016 gab es keinen einzigen Ferrarisieg, 2017 immerhin schon fünf, zudem ging die Zahl der Ausfälle bei Ferrari stark zurück. Daran muss gearbeitet werden. Zudem ist Red Bull offensichtlich auf einem guten Weg zurück an die Spitze, sodass ein spannenderer Dreikampf um erhoffen ist.

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