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Testlauf für neue Regeln: So will sich das Tennis neu erfinden
AFP

Kürzere Sätze, mehr Action: Beim Turnier in Mailand versucht sich der Verband daran, den Tennissport zu modernisieren. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

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siebenh 07.11.2017, 10:12
1. Finde ich fast alles gut

Ich spiele selbst seit Jahrzehnten Tennis. Viele der Neuerungen finde ich gut, vor allem der Netzroller beim Aufschlag ist überfällig. Einzig mit den verkürtzten Sätzen kann ich mich als Spätstarter, der immer einem Rückstand nachläuft, nicht anfreunden. Gerade, dass jemand nach einem hohen Rückstand noch zurück kommt und dann ein Marathonmatch daraus wird, hat für mich als Zuschauer einen enormen Reiz. Auf der anderen Seite ist das Spiel so schnell und dynamisch, dass ich den Einwand der Gesundheit verstehen kann. Andre Agassi hat seinem Buch nach seit Jahren in keinem Bett mehr geschlafen. Wie Boris körperlich beinander ist, sieht man in jeder Spielshow. Da helfen auch die ganzen Millionen nix.

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kantirandavivorhodan 07.11.2017, 10:48
2. Ich weiß nicht, ob das heute noch so ist,

aber ich habe mich vor einigen Jahren als Tenniszuschauer verabschiedet, als ich mir vor allem bei den Frauenspielen wie in einem Billigporno vorkam.

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Sibylle1969 07.11.2017, 10:51
3. My 2 cents

Die No-Let-Regel, dh keine Wiederholung des Aufschlags bei Netzberührung, ist mE sinnvoll.

Die No-Advantage-Regel finde ich nicht sinnvoll, denn das nimmt dem Tennis einen Großteil der Spannung. Ich hab mal ein Turnier gesehen, bei dem das im Doppel angewendet wurde. Es gab damit mehr Breaks, und die Spiele wurden kürzer, aber spannend war das nicht allzu sehr.

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Christoph 07.11.2017, 11:03
4.

Wie soll das mit den terminierten Spielzeiten denn funktionieren, wenn gar nicht genug Plätze zur Verfügung stehen? Oder zwar Plätze zur Verfügung stehen, aber der Weltranglistenerste dann auf Platz 28 spielen müsste?

Zu den anderen Änderungen: Abgesehen von der "No-let-rule" - müsste die nicht "No-net-rule" heißen? - sind das alles Änderungen die jedenfalls für mich dem Tennis so ziemlich alles seiner besonderen Spannung nehmen würden. Und was die Aufmerksamkeitsspanne jüngerer Leute angeht, sollte man besser bei eben jener Spanne ansetzen.

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zaunreiter35 07.11.2017, 11:17
5. Dagegen!

Wenn man eine gute Neuerung einführen möchte, dann bin ich doch dafür, die Regel abzuschaffen, wonach Major-Turniere mit schwereren Bällen gespielt werden müssen.
Aber Sätze zu verkürzen und "No-Ad-Scoring"? Damit tut man dem Tennis keinen Gefallen.
Und wenn junge Leute eine geringere Aufmerksamkeitsspanne haben, dann muss man ihnen beibringen, wie man diese Spanne verlängert. Durch Meditationstraining, durch Autogenes Training, etc.

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kzs.games 07.11.2017, 11:21
6.

ich finde keine einzige der genannte Regeln sinnvoll. gerade die kürzeren spiele - es soll auch der Spieler belohnt werden, der körperlich fitter ist. ich bin auch schon lange dafür, dass bei den meden-spielen der dritte Satz ausgespielt wird.

Was ist das Problem wenn man einen Netz-Aufschlag wiederholen muss?

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troy_mcclure 07.11.2017, 11:33
7.

Zitat von Sibylle1969
Die No-Let-Regel, dh keine Wiederholung des Aufschlags bei Netzberührung, ist mE sinnvoll. Die No-Advantage-Regel finde ich nicht sinnvoll, denn das nimmt dem Tennis einen Großteil der Spannung. Ich hab mal ein Turnier gesehen, bei dem das im Doppel angewendet wurde. Es gab damit mehr Breaks, und die Spiele wurden kürzer, aber spannend war das nicht allzu sehr.
Ja, sehe ich genau so.
Mit verkürzten Sätzen und diesem No-Advatage-Quatsch schafft Tennis sich ab.

Die Netzrollerregel und die Uhr sind m.E. unschädlich

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Bueckstueck 07.11.2017, 11:39
8. Ach schade

Ich hatte ja auf eine Maulkorb Regel gehofft: ohrenbetäubendes und nervtötendes Stöhnen bei Aufschlag und Return sind verboten!

Das stört mich am Tennis am meisten.

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kopi4 07.11.2017, 11:54
9.

Eine für Spieler, Zuschauer und Schiedsrichter einsehbare Shot Clock würde enorm zur Beschleunigung beitragen. Die würde dafür sorgen das sich Spieler nicht nach jedem Ballwechsel das Handtuch reichen lassen oder sich bis zu fünf Bälle zuwerfen lassen , aus denen sie, nach welchen Kriterien auch immer, die zwei für den nächsten Aufschlag aussortieren.

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