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Teuerster Wintertransfer der Geschichte: Oscar für 71 Millionen Euro nach Shanghai
AFP

In Chelsea hatte er keinen Stammplatz mehr. Dennoch wird der brasilianische Fußballer Oscar gutes Geld verdienen, nachdem er im Januar nach China gewechselt ist. Nie war ein Wintertransfer teurer.

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crazy_swayze 23.12.2016, 11:55
1.

Die Chinesen schnappen sich zunehmend die Südamerikaner vom Markt. Wenn das auf den Scouting-Bereich übertragen wird, haben die europäischen Teams hier keine Chance mehr.

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gustavsche 23.12.2016, 13:30
2.

Chinesen halt. Die können nichts eigenes und kaufen nun schlechte Fußballer, die in Europa chancenlos sind. Hulk konnte sich nicht einmal in Petersburg durchsetzen. Übertragen auf die restliche Geschäftswelt: Wir müssen uns vorm chinesischen Drachen nicht fürchten. Die Europäer sind einfach besser. Da haben die Preise noch eine Bedeutung, selbst die Ablösesummen, die Real Madrid bezahlt. Das Geld fließt über Trikotverkäufe oft sofort wieder zurück. Kroos war ja mit 35 Mio ein Schnäppchen, angesichts dessen, dass er der beste Mittelfeldspieler ist und bei beim der WM 2014 beeindruckte. Oscar stand stand im Halbfinale auch auf dem Platz und schoss das 1:7. Da war auch zu erkennen, dass der brasilianische Fußball dahindarbt. Früher konnten die Brasilianer mit individueller Klasse vieles überspielen, aber die Defizite im taktischen Bereich sind enorm. In Europa spielten früher in den Top-Ligen Spitzenspieler aus Brasilien: Ronaldo, Ronaldinho, Rivaldo, Amoroso, Elber, Dunga, Jorginho, Paulo Sergio, Roberto Carlos, Ze Roberto. Die Ligen waren voll davon und es wurden die Spieler bei er Berufung ins Nationalteam häufig ignoriert, die nicht in Italien, Spanien oder England spielten. Es hießt: Die haben's nicht geschaft. Elber kam nur auf sehr wenige Länderspiele. Heute können Brasilianer in der Ukraine oder in Russland spielen und sie spielen weiterhin in der Nationalmannschaft. Aus der spanischen Liga kann ich zwei Brasilianer aus der NM nennen: Neymar und Marcello, wobei eigentlich nur Neymar an die alte Klasse der Brasilianer heranreicht. Marcello ist kein überragender Verteidiger.

Das haben die Chinesen nicht erkannt. Ich glaube, die Chinesen haben sogar zu verantworten, dass Messi Spieler der WM 2014 wurde. Man lässt sich lieber von starken Namen beeindrucken, von Marken, anstatt von Leistung.

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-volver- 23.12.2016, 13:36
3. ...

Die chinesen kaufen sich mit ihren lächerlichen transfers höchstens den glamour des fussballs. klasse generieren sie so nicht... zu viel geld ist schädlich. das sieht man am beispiel England.

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foolbar 23.12.2016, 15:14
4.

Ich bin da vorsichtig, was China angeht, wenn die plötzlich ihre Liebe zum Fussiball entdecken. Die hätten einen inländischen Markt mit über 1 Milliarde Einwohnern. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass viele andere Asiaten eine chinesische Liga vorziehen, wenn sie erst einmal ein vergleichbares Niveau zu den Top-Ligen in Europa hat.

Noch stehen die Chinesen mit ihrem Fussiball ja noch ziemlich am Anfang. Aber auf die Wirtschaft übertragen waren sie das auch mal und wurden anfangs noch belächelt. Finanziell scheinen die jedenfalls jetzt schon keine Sorgen bis Hemmungen zu haben, wenn ich alleine lese, dass da wohl ein Angebot an Messi vorlag mit 100 Mio € Jahressalär.

Wenn die hinbekommen, eine vernünftige Nachwuchsarbeit zu machen und gleichzeitig mehr und mehr (Top-)Spieler aus Europa und Südamerika zu verpflichten, dann wird deren Liga auch interessanter für Profis und Zuschauer.

Ich bin da jedenfalls gespannt, wo der Fussiball in 10 Jahren in China steht.

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Wolfgang Porcher 23.12.2016, 16:23
5. warum auch nicht?

man muss ja nicht unbedingt Oelscheich sein, um sich teure Spielzeuge zu leisten.
Die Vorurteile die in den Deutschen Koepfen haengen und rum geistern, was Made in China bedeutet, ist schon merkwürdig. wer will das denn auch gerne wahr haben wollen, dass made in germany laengst nicht mehr das ist, was es war. Und dass der Furz Samsung , der so vor einigen Jahren noch belächelt wurde und als billige Fabrik zum Herstellen benutzt wurde, den IT Markt finanziell mit beherrscht, uns in Europa blass aussehen laesst, will auch wohl kaum jemand wahrhaben. aber so ist das in den Koepfen der deutschen Konsumenten, und wie in der IT so wird sich das ausbreiten eben auch im Fussball

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Nandiux 23.12.2016, 16:38
6.

Wenn man nicht weiß, wohin mit dem Geld, dann steckt man es in den Fußball. :-) Wer will es Fußballprofis verübeln, wenn sie dorthin wechseln und nochmal richtig abkassieren.

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Egbert.Quirl 23.12.2016, 17:43
7. zumindest

Zitat von Wolfgang Porcher
man muss ja nicht unbedingt Oelscheich sein, um sich teure Spielzeuge zu leisten. Die Vorurteile die in den Deutschen Koepfen haengen und rum geistern, was Made in China bedeutet, ist schon merkwürdig. wer will das denn auch gerne wahr haben wollen, dass made in germany laengst nicht mehr das ist, was es war. Und dass der Furz Samsung , der so vor einigen Jahren noch belächelt wurde und als billige Fabrik zum Herstellen benutzt wurde, den IT Markt finanziell mit beherrscht, uns in Europa blass aussehen laesst, will auch wohl kaum jemand wahrhaben. aber so ist das in den Koepfen der deutschen Konsumenten, und wie in der IT so wird sich das ausbreiten eben auch im Fussball
haben die deutschen Vereine jetzt deutlich erkannt, dass ein
stetiges Wachstum ohne den chinesischen Fan unmöglich ist, wie die
Beispiele vom FC Bayern , BVB und Schalke zeigen.
Die laufen den spanischen und englischen Vereinen schon lange
hinterher, Barcelona ist bereits eine Kooperation mit den
Chinesen eingegangen.
Die neuen Deals von Nike mit Barca sowie Adidas mit Real stossen
in neue Dimensionen vor, die nur mit Asien und seinem riesigen
Fanpotential machbar sind.

mfG

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mariomeyer 23.12.2016, 17:54
8. @Wolfgang Porcher #5

Eine Frage: Was hat Samsung mit China zu tun? Unabhängig davon: Der Fußball wird gerade wieder in China gepusht, weil Xi Jinping das für eine gute Idee hält. Dahinter steht die Erwartung, dass der chinesische Fußball besser werden soll. Und zwar deutlich. Ob dies dadurch gelingt, dass man teure Ausländer aus der zweiten Reihe kauft, bleibt abzuwarten. Probiert hat man diesen Weg schon einmal, vor über zehn Jahren, als Leute wie Jörg Albertz oder Carsten Jancker in Shanghai spielten. Dann kam der Korruptionsskandal in der Liga, die Besucherzahlen brachen massiv ein und der Fußball dümpelte dahin. Seit ein paar Jahren wird wieder Geld in die Hand genommen, doch die Spiele, die ich im Stadion und am Fernseher gesehen habe, waren wenig unterhaltsam. Das Niveau war schwach, selbst in der asiatischen Champignons League. Da ist der Fußball in Europa netter anzusehen. Ob der chinesische Fußball sich weiterentwickeln kann, bleibt abzuwarten. Ich bezweifele es, weil es keinen Unterbau im Amateurbereich gibt. Es fehlt der Nachwuchs. Dieser wird gezielt an staatlichen Sportschulen herangezogen, Vereine mit der damit einhergehenden Jugendarbeit wie in Europa gibt es nicht (wohl auch, weil diese Vereine zu Sammelbecken der Unzufriedenen im Land werden könnten, was die Partei unmöglich zulassen kann). Die Profi-Vereine selbst scheinen in der Regel stinkreichen "Unternehmern" a la Mateschitz zu gehören, Spielzeuge eben. Darum reagiert man jetzt auch auf Xi Jinpings Appell - wer weiß, welche Vorteilen man vom Staat eingeräumt bekommt, wenn man zeigt, dass man dem Präsidenten folgt und seinem Wunsch, den chinesischen Fußball auf eine neue Stufe zu heben, entspricht? Eine Hand wäscht die andere. Die Idee, dass man in China einen riesigen Markt für Fußball vorfindet, ist nett, doch ist es aufgrund der Größe des Landes schwierig, eine Auswärtsspiel-Kultur zu entwickeln. Die meisten Stadien sind bei Liga-Spielen nichtmal halbvoll. Und außer in China ist Fußball nur noch in Japan und Südkorea von - etwas - Bedeutung. Anderswo favorisiert man andere Sportarten. Ich sehe also nur Probleme. Die Lösung: Geld. Viel Geld. Das wird nicht reichen.

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The Project 24.12.2016, 08:36
9. Ja, und wenn man dann ....

Zitat von Wolfgang Porcher
man muss ja nicht unbedingt Oelscheich sein, um sich teure Spielzeuge zu leisten. Die Vorurteile die in den Deutschen Koepfen haengen und rum geistern, was Made in China bedeutet, ist schon merkwürdig. wer will das denn auch gerne wahr haben wollen, dass made in germany laengst nicht mehr das ist, was es war. Und dass der Furz Samsung , der so vor einigen Jahren noch belächelt wurde und als billige Fabrik zum Herstellen benutzt wurde, den IT Markt finanziell mit beherrscht, uns in Europa blass aussehen laesst, will auch wohl kaum jemand wahrhaben. aber so ist das in den Koepfen der deutschen Konsumenten, und wie in der IT so wird sich das ausbreiten eben auch im Fussball
..... noch bedenkt, dass Samsung seinen Hauptsitz in Seoul, Südkorea hat, dann kann so richtig erkennen, was das Made in China bedeutet.

Frohe Weihnachten.

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