Forum: Sport
Teure Fußball-Transfers: Mit Wahnsinn hat das nichts zu tun
DPA

Nie war ein deutscher Fußballer teurer als Schalkes Leroy Sané, der jetzt nach Manchester wechselt. Schon sind wieder Klagen über zu hohe Ablösesummen zu hören. Was für eine Doppelmoral.

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thomas haupenthal 01.08.2016, 21:51
70. Die PL...

...kritisiert man, aber ihr Geld nimmt man gerne, oder?

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zynik 01.08.2016, 22:13
71. panem et circenses

...das Drama zeigt doch nur, welchen Stellenwert die Spiele in "Brot und Spiele"mittlerweile einnehmen.

Man muss schon eine Menge religiöse Marktgläubigkeit inhaliert haben, um diesen aufgepumpten "Markt" noch mit Angebot und Nachfrage zu rechtfertigen. Dabei sollte man doch gerade als Marktgläubiger einsehen, dass auch diese Blase irgendwann platzen wird.

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kay_ro 01.08.2016, 22:18
72.

Zitat von peterp50
Ich pilgere seit Jahren regelmäßig ins Stadion (Werder) und habe seit einigen Jahren ein Sky-Abo und unterstütze diesen Wahnsinn damit. Also aufhören mit der Heuchelei. Guckt ins Mutterland des Sportkapitalismus, USA, und schaut euch die Gehälter der Stars an.... dort gibt diese Diskussionen nicht
Werder ist ein schönes Beispiel für gelebte Doppelmoral. Erst renoviert man ein Stadion und zwar so, das deutlich mehr Logen darin Platz finden. Dann fordert man die Stadt Bremen auf, den Hochwasserschutz für das Juwel zu bezahlen. Das nebenbei umliegende Sportvereine weichen müssen, damit es Aufmarschflächen für die Polizei gibt: Kollateralschaden. Wären es nur die Fans, die dies alles bezahlen, wäre es wie in Amerika. Hier in HB blutet der Breitensport und der normale Bürger. Wer in Peterswerder wohnt, kann sich wenigstens an den pissenden Fans im Vorgarten erfreuen und das Verkehrschaos in den umliegenden Straßen ertragen. Schauen wir nach Amerika: Parkplätze für alle Besucher, die Stadien sind im Regelfall auf der grünen Wiese und den Vereinen geht es um Geld. Das verschwiemelte Vereinsgetue dort man sich dort.

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mulli3105 01.08.2016, 22:21
73. Lächerliches Geschwafel

Fußball ist BIG business und deshalb werden Summen für Spieler aufgerufen, die eben abstrus sind - in den USA noch übertroffen von Spielergehältern/-verträgen in der NBA oder NHL.

Was es da zu diskutieren gibt, verstehe ich nicht. Ein Club möchte einen Spieler haben, also bietet er. Business as usual. Lächerlich, wenn sich vor allem diejenigen darüber aufregen, die hunderte von Euro für Saisonkarten ausgeben und von Kopf bis Fuß in die Klamotten des eigenen Vereins gekleidet sind. Sie schlafen wohl auch in bedruckter Bettwäsche.

Alles okay - die Fernsehanstalten und Sponsoren blasen den Vereinen märchenhafte Summen in den Hintern (in England bekommt der Tabellenletzte mehr Geld aus Fernsehrechten wie Bayern München hier) und Typen wie Klopp oder Mourinho hauen das Geld ihrer Sponsoren auf den Kopf. Und? Nu?

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zeisig 01.08.2016, 22:38
74. So ist es.

Einen besseren Kommentar zum Thema habe ich noch nicht gelesen.
"Kein Mensch ist 80 Millionen Euro wert, stimmt, aber es ist auch kein Mensch 500.000 Euro wert".
Genau so ist es. Es geht um Angebot und Nachfrage. Und um die Bilanzen der Vereine. Respekt vor den Spielern, die bei diesen Summen die Bodenhaftung nicht verlieren !

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wasistlosnix 01.08.2016, 22:57
75. Jedes Jahr wieder

Die gleichen Themen die Sportler sind zu teuer, verdienen zu viel und das Bier auf der Wiesn ist zu teuer.
Solange Menschen ins Stadion und auf die Wiesn gehen solange werden die Preise steigen. Hat irgendwas mit Marktwirtschaft zu tun.

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Christian Weiss 01.08.2016, 22:59
76. Wenn es sich die Klubs leisten können

Solange die Klubs oberhalb der Rentabilitätsschwelle agieren, sind die Transfersummen in Ordnung - egal wie hoch sie sind.
Wer sich daran stört, muss auf den Konsum des Produktes Fussball verzichten. Denn letztlich sind es die Zuschauer, ob zuhause am Fernseher oder im Stadion, die den Klubs die Einnahmen ermöglichen.

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zeisig 01.08.2016, 22:59
77. Is' ja schon gut .

Zitat von mulli3105
Fußball ist BIG business und deshalb werden Summen für Spieler aufgerufen, die eben abstrus sind - in den USA noch übertroffen von Spielergehältern/-verträgen in der NBA oder NHL. Was es da zu diskutieren gibt, verstehe ich nicht. Ein Club möchte einen Spieler haben, also bietet er. Business as usual. Lächerlich, wenn sich vor allem diejenigen darüber aufregen, die hunderte von Euro für Saisonkarten ausgeben und von Kopf bis Fuß in die Klamotten des eigenen Vereins gekleidet sind. Sie schlafen wohl auch in bedruckter Bettwäsche. Alles okay - die Fernsehanstalten und Sponsoren blasen den Vereinen märchenhafte Summen in den Hintern (in England bekommt der Tabellenletzte mehr Geld aus Fernsehrechten wie Bayern München hier) und Typen wie Klopp oder Mourinho hauen das Geld ihrer Sponsoren auf den Kopf. Und? Nu?
Sie regen sich auf, dabei sagt der Autor dieses Artikels das Selbe wie Sie, nur etwas mehr journalistisch aufbereitet. Sie haben Recht mit dem was Sie schreiben, aber Sie merken offensichtlich nicht, daß der Autor eine ähnliche Meinung vertritt wie Sie. Wahrscheinlich haben Sie nur die Überschrift gelesen. Schade.

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attac-pluto 02.08.2016, 23:40
78. Gemeinnutz muss vor Eigennutz gehen.

Fernsehgebühren wurden schon 1985 mit Einführung des werbefinanzierten Fernsehens zu Zwangsgebühren. Vorher konnte ich noch mein Fernsehen abmelden und aus war es mit bezahlen. Später war das nur möglich, wenn ich gleichzeitig aufs Free-TV verzichtet hätte. Auch wurde mit Einführung des Free-TV, ich sage immer gerne Doof-TV, ohne Not ein zweiter Mitbewerber um die Fußballübertragungsrechte ins Spiel gebracht. Das hat die Einnahmen und Einkommen im Fußballgeschäft in den letzten Jahren in perverse Höhen steigen lassen. Die Firmen können ihre Werbeausgaben von der Steuer absetzen. So bleibt alles es am Verbraucher hängen. Die wichtige Frage, nämlich ob eine Gesellschaft sich solche Zustände, wo die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und die sozialen Probleme weiter zunehmen werden, leisten will stellen sie leider nicht. Ich will keine amerikanischen Verhältnisse.
Das ab 2013 jeder Fernsehgebühren zahlen muss, weil er ja überall Fernsehen empfangen und sich anschauen kann, ist eine Entmündigung des Bürgers. Die Mafia hätte das nicht besser hinbekommen.

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at.engel 02.08.2016, 00:02
79. Es geht hier nicht um Moral, sondern um Sport!

2000, 2001, 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013, 2014, 2015 und 2016... Und wer wird 2017 deutscher Meister?
Kurz man sich langsam den ganzen Aufwand auch sparen, es ist schon (fast) klar, wer deutscher Meister wird.
Um so etwas wie eine halbwegs akzeptable Meisterschaft zu haben, müssten mindestens zehn Clubs Budgets in der Höhe von einer halben Milliarde Euro haben. Und das gleiche gilt natürlich auch für die meisten anderen Länder, nur so viel Geld generiert der Fußball eben nicht.
Was zur Folge hat, dass es in den meisten Ländern eine Meisterschaft, im sportlichen Sinne des Wortes, schon gar nicht mehr gibt. Ausnahme ist vielleicht England, und danach kommt... praktisch nichts mehr. Selbst die deutsche Meisterschaft ist bald langweiliger als die Portugals - da teilen sich immerhin drei Mannschaften 97% aller Titel.
Und was die Championsleague betrifft, gibt es in ganz Europa nicht einmal mehr zehn Clubs, die sich eine Chance auf einen Sieg ausrechnen können. Das ist so ungefähr wie wenn bei einer Europameisterschaft nur fünf oder sechs Nationalmannschaften antreten, weil die anderen nicht mal mehr die Qualifikationen schaffen... einfach nur noch lächerlich.

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