Forum: Sport
Thomas Müller revidiert eigenes Urteil: "Kein Foul, das für einen Elfmeter ausreicht"
Christian Charisius / DPA

Die Entscheidung sei richtig gewesen - das hatte Bayern-Star Thomas Müller nach dem umstrittenen Elfmeter im Pokalspiel bei Werder Bremen gesagt. Mittlerweile sieht er das anders.

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f36md2 26.04.2019, 14:38
10. Echt spannend - oder auch nicht!

Was für eine irrsinnig wichtige Diskussion, ein zusammengekaufter Bundesligaverein wettert gegen den anderen Club mit der gleichen, personellen Zusammensetzung. Bitte mehr Berichte über Greta. Die Kleine ist in der Lage, sich über wichtigere Dinge Gedanken zu machen, als den, wer "Meister" wird!

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raton_laveur 26.04.2019, 14:43
11. Was ich hier an Anmerkungen lese,

bestätigt alle meine negativen Vorurteile gegenüber den Fans des FC Hollywood. Sie wollen es nicht einmal glauben, wenn eines ihrer Idole es sagt. Gefolgschaft ist ihnen wichtiger als die Wahrheit oder etwa der Sport.

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dallgaard 26.04.2019, 14:48
12. Ein Foul...

(das war's ja laut Müller, ich sehe das auch so) gibt einen Freistoß, im 16er einen Elfmeter.
Was ist daran schwer zu verstehen?

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defy_you 26.04.2019, 14:52
13. Müller sagte dich kürzlich erst

Zu einem Elfmeter der Düsseldorfer, dass er so einen unberechtigten Elfmeter mit Absicht vorbei geschossen hätte. Vielleicht sollte er mal mit Lewandowski reden. Doppelmoral. Ist halt sich nur ein Schwätzer der Müller.

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gammoncrack 26.04.2019, 14:52
14. Vermutlich hätte Müller,

würde man ihn fragen, ob er bei seinem jetzigen Kenntnisstand, Lewandowski gebeten hätte, den Elfmeter zu verschießen, mit "Ja" antworten.

Das lass ich jetzt einfach mal so stehen....

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der_anonyme_schreiber 26.04.2019, 14:52
15.

Zitat von rabbit71
Objektivität zählt nicht mehr, es zählen nur noch vermeintliche Mehrheitsmeinungen. Bayern ist ein unbeliebter Verein, und weil sie immer gewinnen, haben Sie die Mehrheit gegen sich. Wer sich das Video anschaut, wird klar erkennen können das Coman von hinten geschubst wurde. Ein Foul ist und bleibt ein Foul. Im Strafraum ist es dann eben Elfmeter, auch wenn es kein großes Foul war. Er, der Bremer Verteidiger, hätte einfach auf den Schubser verzichten können, dann wäre nichts passiert. Dieser ShitStorm, den sich jetzt sogar die DFB offiziellen unter ordnen, das ist einfach nur jämmerlich. Es kann ja wohl keinen Unterschied machen, in welcher Spielminute und bei welchem Spielstand ein Foul stattfindet. Mit dem gerne verwendeten Begriff des Fingerspitzengefühls ist aber wohl das genau gemeint. Bei 5:0 in der 30. Minute ist alles in Ordnung? einen reichen Mann darf man beklauen, einen Armen nicht? Jetzt haut die Schiedsrichteraufsicht die eigenen Mitarbeiter in die Pfanne, anstatt für ein vernünftiges Regelwerk zu sorgen. Man stelle sich vor, Dortmund spielt gegen Bayern, es steht zwei zu zwei und in der 80. Minute wird bei einem vergleichbaren Fall an Marco Reus kein Elfmeter gepfiFfen...
ja, furchtbar schrecklich. Sogar ein ausgewiesener Bayern Hater wie Thomas Müller stellt sich nun in die Riege der "es war kein Foul" Vertreter. Wo doch so klar ist, dass es ein Foul gegeben hat.
Denken Sie nicht es wird an der Zeit, diesen Standpunkt aufzugeben oder zumindest aufzuweichen, selbst als "Bayern Lover"?

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kopi4 26.04.2019, 14:56
16.

2016 schoss Herr Müller einen unberechtigten Elfmeter im Halbfinale (gegen Bremen!) und sagte hinterher: Klar war es eine Schwalbe aber verwandeln mußte ich ihn trotzdem. Vor wenigen Tagen bekam Düsseldorf beim Stande von 0:3 gegen die Bayern einen fragwürdigen Elfmeter. Müller dazu: so einen unberechtigten Elfer hätte er mit Absicht danebengeschossen. Das er ein Dampfplauderer ist der sein Fähnchen in den Wind hängt ist also keine Neuheit.

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Abel Frühstück 26.04.2019, 15:04
17.

Fußball ist nicht Steuerrecht - und selbst Steuerbescheide werden Jahr für Jahr von vielen erfolgreich angegangen. Spielte man wirklich erbsenzählerisch konsequent nach den Regln, wie hier einige fordern, müsste es nach jedem Eckball wegen Gerangel im Strafraum Elfmeter geben. Nun ist der "Geist" des Fußballspiels ein anderer - Körperkontakt gehört dazu. Die Nummer jetzt beim Pokalspiel ist strittig, das is ja klar. Aber eben deshalb hätte der Schiedsrichter in so einer Situation die Videobilder prüfen müssen. So hat es auch sein Chef eingeräumt, der sicher die Regeln besser kennt als wir alle. Nach Ansicht kann man ihn geben oder nicht.
So aber haben jetzt sowohl Bayerntrainer Kovac im ARD-Interview nach dem Spiel, verklausuliert, aber deutlich, gesagt, dass er ihn eher nicht gegeben hätte. Jetzt noch Bayern-Star Müller. Man muss es einsehen: So wie Fußball gespielt wird, war das einfach arg wenig, für so einen Pfiff. Sei's drum.

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Oihme 26.04.2019, 15:07
18. Müller ...

... folgt eigentlich nur der neuen Medien-Strategie der Zurückhaltung, die die Bayern-Bosse seit der völlig misslungenen PK im Herbst vorgegeben haben und sich nun mehr oder weniger erfolgreich einzuhalten bemühen (Hoeneß: "Hätte ich gesagt, was ich denke, hätte das Internet erst einen Salto rückwärts und dann vorwärts gedreht. Das wollte ich mir ersparen")
Hoeneß hatte erkannt, dass die Stimmung auch langfristig zu Ungunsten der Münchener zu kippen droht, wenn nach jeder Kritik am FC Bayern sofort wieder das Arsenal der "Abteilung Attacke" ausgepackt wird.
Denn in den Umgang mit dem FC Bayern und seinen Akteuren ist inzwischen eine Eigendynamik hineingekommen, die man nur noch mit Wegducken und Besänftigung stoppen kann, aber ganz bestimmt nicht mehr mit Lautstärke und überbordendem "Mia san mia".

Ich glaube deshalb wirklich nicht, dass Müllers Zurückrudern auf dem eigenen Mist gewachsen ist.

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kara_ben_nemsi 26.04.2019, 15:12
19. @rabbit71

Zitat: "...Man stelle sich vor, Dortmund spielt gegen Bayern, es steht zwei zu zwei und in der 80. Minute wird bei einem vergleichbaren Fall an Marco Reus kein Elfmeter gepfiFfen".

Nein, ich stelle mir vor nach einer solchen Aktion wie jetzt in Bremen (z.B. von Kimmich an Werner) wird im Pokalfinale der entscheidenede Elfer gegen Bayern gepfiffen - und ich stelle mir dann die Kommentare der jetzt noch selbstzufriedenen Bayernprotagonisten (allen vorran Ulli Hoeneß) vor.

Zum Videobeweis im allgemeinen nur folgendes: Schiedsrichterfehler sind immer ärgerlich, aber sie sind konstituierender Bestandteil dieses Spiels und erst das Hinzufügen der Videoassistenz machen diese Fehler (die es immer schon gegeben hat) diskutierbar. Gerechter wird das Geschehen durch den Videobeweis auf jeden Fall nicht.

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