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Tödlicher Unfall in Le Mans: Drama in der Tertre Rouge
AP/dpa

Ein tödlicher Unfall überschattet das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der Däne Allan Simonsen kam in der Tertre-Rouge-Kurve von der Strecke ab und prallte mit seinem Aston Martin gegen die Leitplanke. Im Krankenhaus erlag der Fahrer seinen Verletzungen.

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benutzer8472 23.06.2013, 07:34
1.

In Zeiten von Überrollkäfigen, modernen Werkstoffen, automatischen Feuerlöschern, HANS usw. usf. scheinen viele vergessen zu haben, daß Motorsport immer noch ein tödliches Risiko ist.
Egal ob man ein 24Stunden Rennen fährt oder mit seinem Privatauto über die Nordschleife donnert - mit viel Pech können immer noch tödliche Unfälle passieren und das sollten wir nie vergessen.

Respekt an alle Rennfahrer, die sich trotzdem ins Auto setzen und für ihren Traum ihr Leben riskieren.
Und mein Beileid an die Angehörigen, die trotz des Wissens um die Gefahren nicht weniger trauern als alle anderen, die eine geliebte Person verlieren.

benutzer8472,
ein Hobbyfahrer, der auch beim Trackday um die Gefahren weiss.

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edith_60 23.06.2013, 10:12
2.

[QUOTE=benutzer8472;13043010]In Zeiten von Überrollkäfigen, modernen Werkstoffen, automatischen Feuerlöschern, HANS usw. usf. scheinen viele vergessen zu haben, daß Motorsport immer noch ein tödliches Risiko ist.
Egal ob man ein 24Stunden Rennen fährt oder mit seinem Privatauto über die Nordschleife donnert - mit viel Pech können immer noch tödliche Unfälle passieren und das sollten wir nie vergessen.

Respekt an alle Rennfahrer, die sich trotzdem ins Auto setzen und für ihren Traum ihr Leben riskieren.
Und mein Beileid an die Angehörigen, die trotz des Wissens um die Gefahren nicht weniger trauern als alle anderen, die eine geliebte Person verlieren.

Lieber Hobby(Renn-)fahrer,

leider ist das, was Sie in Ihrer Freizeit so zur Gefährdung Ihres persönlichen Lebens unternhmen, in der Tat 'Ihre Sache'. Ganz anders stellt sich das allerdings dar, sobald Unbeteiligte durch Ihr Verhalten beeinträchtigt werden.

Insofern habe ich keinen 'Respekt' vor Menschen, die andere vorsätzlich, eigensinnig und ausschließlich zur Befriedigung niedriger Lust in Todesgefahr bringen.

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socke87 23.06.2013, 10:39
3. optional

auch Von mir herzliches beileid. Ich habe den Crash gestern live im Fernsehen erlebt und er sah alles andere als schlimm aus. So kann man sich irren. als begeisterter Autofahrer und auch hobbyrennfahrer kann Ich dem ersten Kommentar nur zustimmen. zum zweiten Kommentar: alles Rennfahrer wissen um die Gefahr, genau so wie alle Zuschauer an der Strecke. niemand ist aus zwang an der Strecke. worin besteht nun also die Gefährdung unbeteiligter? im Fußball setzt man auch seine Gesundheit aufs spiel

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benutzer8472 23.06.2013, 10:40
4.

Zitat von edith_60
Lieber Hobby(Renn-)fahrer, leider ist das, was Sie in Ihrer Freizeit so zur Gefährdung Ihres persönlichen Lebens unternhmen, in der Tat 'Ihre Sache'. Ganz anders stellt sich das allerdings dar, sobald Unbeteiligte durch Ihr Verhalten beeinträchtigt werden. Insofern habe ich keinen 'Respekt' vor Menschen, die andere vorsätzlich, eigensinnig und ausschließlich zur Befriedigung niedriger Lust in Todesgefahr bringen.
Was genau hat das mit Trackdays und Autorennen auf abgesperrten Strecken zu tun?
Ich verstehe nicht, wie sich Dein Beitrag auf meinen bezieht..

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nichtverstummt 23.06.2013, 10:42
5. Leben ist toedlich!

Rennfahren bleibt und ist ein hohes Risiko. Dessen sind sich die Fahrer bewusst und das ist auch ein Anreiz. Was soll dieser Text und der grosse Hinweis auf die Familie. Es ist Schicksal für die Hinterbliebenen, aber es handelt sich um Menschen, die aus freien Antrieb, ein sehr hohes Risiko eingehen und ich finde es fair wenn es Möglichkeiten gibt es, Risiko auszuleben ohne Unbeteiligte zu gefährden. Niemals wird über das Risiko gesprochen, das zum Beispiel dadurch entsteht, wenn Menschen unglücklich sind, Nichts unternehmen oder von Arbeit und zuviel Stress vereinnahmt werden und daran still zu Grunde gehen. 22 Fahrer in 90 Jahren. Mich stört an diesem Artikel die Scheinheiligkeit und der Versuch jegliches Risiko aus dem Leben zu verbannen und einen Konsens aufzubauen, der alles Gefährliche verbietet oder an den Pranger stellt und vor Allem an der Selbstbestimmung von uns Menschen kratzt. Leben ist gefährlich und endet tödlich.

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spon-facebook-10000140154 23.06.2013, 10:45
6.

Zitat von sysop
Ein tödlicher Unfall überschattet das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der Däne Allan Simonsen kam in der Tertre-Rouge-Kurve von der Strecke ab und prallte mit seinem Aston Martin gegen die Leitplanke. Im Krankenhaus erlag der Fahrer seinen Verletzungen.
Ich erinnere an Stommelen, Winkelhoff und Bellof die bei ähnlichen Rennen tödlich verunglückt sind. Diese Rennen scheinen mir weit gefährlicher zu sein als die Formel 1

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spon-facebook-10000140154 23.06.2013, 10:47
7.

Zitat von benutzer8472
Was genau hat das mit Trackdays und Autorennen auf abgesperrten Strecken zu tun? Ich verstehe nicht, wie sich Dein Beitrag auf meinen bezieht..
Edith_60 versteht es halt nicht und will trotzdem einen Kommentar zur Gefährlichkeit des schnellen Fahrens abgeben..........

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hermes69 23.06.2013, 11:06
8. Das ist eben das Risiko

das mitfährt.
Mein Beileid an die Hinterbliebenen aber der Fahrer war sich des Risikos ja bewusst.
Die Gefahr fährt eben im Rennsport immer mit.

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hon_shu 23.06.2013, 11:07
9. traurig

Das Traurige hier ist doch, dass das Rennen in Le Mans ohne den Todesfall nur eine Randnotiz in den meisten Medien gewesen wäre. Wenn es überhaupt erwähnt worden wäre. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, was man bisher vom Unfall gesehen hat deutet darauf hin, dass hier verdammt viel Pech und Zufall im Spiel war.

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