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Tönnies gleichgültige Rückkehr: Schalke 08/15
SASCHA STEINBACH/EPA-EFE/REX

Clemens Tönnies kehrt nach seiner rassistischen Äußerung und drei Monaten Pause zum FC Schalke 04 zurück - als sei nichts passiert. Das ist eine erneute Beleidigung der Verunglimpften.

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klingsor68 07.11.2019, 15:08
1. Das ehemalige "Sturmgeschütz" der Demokratie

Illegale Preiabsprachen, Ausbeutung, Cum-Ex-Geschäfte...das alles hat in über 20 Jahren Tönnies beim FC Schalke auch den Spiegel eher weniger tangiert. Aber rassistische Äußerungen - die absolut zu Recht heftig kritisiert wurden - da entdeckte der SPIEGEL plötzlich "Die verlorene Ehre des FC Schalke 04" (so die seinerzeitige Überschrift). Da kann man dann der Substitutionsempörung freien Lauf lassen, wenn man schon an die eigentlichen Themen nicht herangeht. Denn dann müsste man ja durchaus Fehlentwicklungen der Gesellschaft, die der SPIEGEL durchaus aktiv unterstützt hat, und somit sich selbst in Frage stellen. Tönnies wegen seiner Äußerungen in Frage zu stellen, ist korrekt. Es wegen seiner anderweitigen dubiosen Aktivitäten auch weiterhin nicht zu tun, ist armselig.

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nobronski 07.11.2019, 15:09
2. So werden wir mit den Themen......

....Rassismus, Antisemitismus und oder Rechtsradikalität nie einen "normalen" Umgang finden. Menschen machen Fehler. Bei einem Mörder, der 20 Jahre lang im Gefängnis "seine Strafe abgesessen hat", wird von anderen Menschen auch erwartet, ihn in die Gemeinschaft wieder aufzunehmen und die Resozialisierung zu unterstützen.
Aber jemand, der, ohne Frage, rassistische Äußerungen getätigt hat, den möchte man am liebsten steinigen und manche Leute wünschen sich für derartige "Fälle" möglicherweise die Todesstrafe zurück. Es soll nicht sein, was nicht sein darf.

Dem rechten Parteiengesocks versucht man, die Relevanz zu nehmen, in dem "Ignoranz" gefordert und gepredigt wird, um diesen Leuten nicht zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken. Aber hier tut man das, was "wir Deutschen" am besten können, nämlich sich aufzuregen und mit dem Finger auf jemand anderes zu zeigen.

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migampe 07.11.2019, 15:15
3. Ist es nicht langsam gut damit?

Herr Tönnies hat bei den Betroffenen um Entschuldigung gebeten. So sehe ich letztendlich ausschließlich bei eben diesen Betroffenen, die Entschulödigung nicht anzunehmen. So, wie ich die Sache verfolgen konnte, gehört Jörn Meyn NICHT zu diesem Kreis. Herr Tönnies hat seine "Strafe" verbüßt. Wie lange wollen wir das noch wieder aufwärmen?
Und ehrlich gesagt: Für "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte, die diese Bezeichnung "verdienen". Mit solchen Artikeln wie diesem hier werden eben diese Abscheulichkeiten aus der Geschiochte verharmlost.
Hierin sehe ich das erheblich größere Problem!

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jburkart 07.11.2019, 15:18
4. Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Solange kein gesellschaftlicher Konsens erreicht ist, wie betroffene Personen von der Ausübung politischer (-> @realDonaldTrump) oder gesellschaftlicher Ämter abgehalten bzw. wie sie aus diesen wieder entfernt werden können, werden solche unsäglichen Vorkommnisse leider weiter zur Tagesordnung gehören. Nicht heilsam (weil nicht theraperbar), aber zumindest hilfreich wäre eine komplette gesellschaftliche Isolation. Diese wird aber durch komplementär gestörte "Flying Monkeys" regelmäßig verhindert. Das Problem wird sich noch stark vergrößern, wenn der ganze "hochbegabte" Nachwuchs der Hubschraubereltern auf uns losgelassen werden. Schöne Aussichten...

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mallekalle 07.11.2019, 15:24
5.

Irgendwann sollte dann auch mal gut sein. Was erwartet denn der Herr Kommentator? Ewige Schuld ? Und ja, wenn man Großvater wird, das ist tatsächlich wichtiger.

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wedding76 07.11.2019, 15:29
6. An der Sache vorbei

Wo liegt eigentlich das Problem anzuerkennen, dass Herr Tönnies auf das größte existierende Problem - die Bevölkerungsexplosion und die Beziehung zu sozialem Wohlstand (wozu Elektrifizierung zweifelsohne gehört!) - hingewiesen hat, wenngleich etwas plakativ? Ist es denn etwa nicht zutreffend, dass die Bevölkerungszahl in Südamerika, Afrika und Asien steigt? Wo sieht denn der hochverehrte Autor dieses Artikels die Lösung für die angerissenen Probleme? Etwa im Schwingen der Rassismus-Keule, womit ja dann alles endgültig gesagt und geschrieben wäre?

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dagmar1308 07.11.2019, 15:31
7. Schlimmer als Bild

Was soll uns der Bericht sagen? Vor 15 Jahren habe ich 5 Implantate von einer Zahnärztin erhalten. Zu dieser Zeit berichteten sie im Spiegel zweimal mit je ca. vier Seiten mit Recht im allgemeinen über verschiedene Details sehr übertrieben über ihren Ehemann (von Zitzewitz oder ähnlich), einem Prof aus Frankfurt, der Analysen von Knochen usw. gemacht hat und dabei i.d.R. falsche Zeitangaben machte. Da haben sie aber erwähnt, dass seine Frau die Implatatfortbildung bei jemand in DA machte und der nicht ganz koscher war.... Was wollten sie dieser Ehefrau antun? Die Implantate sitzen nach 15 Jahren perfekt. Möchte nicht wissen wie viele tausende nicht mal halb so lang halten.
Der Tönnies Bericht ist genau diese unterste Schublade. Fast 50 Jahre bin ich Spiegel Leser. Langsam reichts.

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DummIstKult 07.11.2019, 15:33
8. Was erlauben Tönnies

Man bekommt fast den Eindruck, hier müsse eine tägliche Dosis rechter Gesinnung abgearbeitet werden, wenn man sieht, was hier an dünnen, weißen Haaren herbeigezogen und wieder aufbereitet wird. Einziger Mangel des bewegenden Artikels ist der fehlende Hinweis darauf, wie tief der Herr Tönnies als Fleisch- und Wurstfabrikant in der CO2-Kreide steht. Würde mich nicht wundern, wenn heute in Krakau ein Würstchen geplatzt wäre.

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samurai_27 07.11.2019, 15:33
9. Irgendwann ist auch genug

Ich kann das selbstgerechte Gerede der pseudogerechten Dampfplauderer nicht mehr hören bzw. lesen. Herr Tönnies ist schließlich kein Verbrecher und hat auch keins begangen. Er hat seine Meinung gesagt, was ja in Deutschland schon nicht mehr ohne Repressalien von linken Gutmenschen möglich ist. Und er hat es bedauert. So What ? Der Kommentar hier ist komplett überflüssig und die Konsequenzen sollte der Autor ziehen und sich für den Kommentar entschuldigen.
Mal ganz abgesehen davon, daß es Afrika gut tun würde, wenn das Geld von dem Herr Tönnies gesprochen hat, tatsächlich nach Afrika gehen würde. Nur die korrupten Regierungen dort könnten ja nichts produktives damit anfangen. Und das die Überbevölkerung in Afrika ein größeres Problem für das Weltklima ist als die Dieselautos in Deutschland, sollte auch jedem klar sein.

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