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Tor-Skandal von Berlin: Fandel nimmt Schiedsrichter Meyer in Schutz
Bongarts/Getty Images

Rückendeckung für Florian Meyer: Der Schiedsrichter, der im Pokalfinale ein reguläres Dortmunder Tor übersah, hat vom DFB demonstrativ Lob bekommen. Abgesehen von dieser Entscheidung habe der Unparteiische sehr gut gepfiffen.

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clownsmiley 19.05.2014, 16:00
30. Abgesehen von...

Abgesehen von dem Tor, der nicht gegebenen gelben Karte für Lahm nach klarem taktischen Foul, dem nicht gegebenen Elfmeter nach Rafinhas Bodycheck, der (zugebenerweise strittigen) nicht gegebenen gelb-roten Karte für Kroos und dem ein oder anderem nicht gepfiffen Foul an Lewandowski hatte der Schiedsrichter das Spiel tatsächlich gut im Griff. Ok, nach einer korrekten Entscheidung von Herrn Meyer gab es mal eine kurze Rudelbildung mit gelbwürdigem Gemeker auf beiden Seiten, aber sonst, hatte er das Spiel gut im Griff.

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Paul 57 19.05.2014, 16:00
31. In welcher Welt leben diese ...?

Schiedrichter Meyer hat durch seine sehr freuzügige Leitung einer Menge Fouls und einem sehr harten Spiel der Bayern Vorschub geleistet. Hätte Schiedrichter Meyer die Spieler Lahm, Boateng, Dante, Kroos und Martinez an die Leine genommen wäre ein Fußballspiel entstanden. Der Grund für dieses relativ langweilige Spiel lag in der vorrangig auf Zerstörung ausgerichteten Spielweise der Münchner Spieler. Knut Kitcher hat das zweite Relegationsspiel genauso gepfiffen. Die Bolzer aus HH sind weiter und der Versuch einer spielerischen Linie aus Fürth mußte scheitern. Trotzdem stellt sich die Frage, wie Herr Meyer im Pokalendspiel den klaren Elfmeter von Rafinia gegen Lukas Piszcek kurz nach dem nicht gegebenen Tor übersehen konnte. Dieser Elfer wird von 90 % der Schiris gegeben. Oder Dante stößt Reus ins Gesicht und köpft fast zeitgleich den Ball an den Oberarm von Reus. Freistoß für Bayern! Super.
Nein, die Schiedrichterleistung von Herrn Meyer war nicht gut

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FranzW 19.05.2014, 16:02
32. Falsches Thema

Die ganze Diskussion hier geht für meine Begriffe (als neutraler Beobachter) völlig am Thema vorbei.
Das Thema ist: Torlinientechnik ja oder nein?
Sonst nichts.
Alle die hier jetzt behaupten, der Ball sei "offensichtlich" drin gewesen ignorieren, daß es selbst nach zigfacher Auswertung der Videobilder keinen absoluten, 100%igen Beweis gibt. Der Ball passiert in der Luft die Linie und die Kamerabilder geben nur ein Perspektive von vorne wieder, in der man das sehr stark vermuten, aber eben nicht beweisen kann. Dante steht mit dem linken Fuß auf der Linie und schiesst also mit dem logischerweise hinter Linie befindlichen Fuß - aber ist der Abstand zwischen beiden Füßen in dieser Schräglage tatsächlich größer als der Ballumfang? Garantiert? Zu 100%?
Wenn nicht kann der Schiedsrichter nicht anders entscheiden, als er es getan hat.
Wenn man alle ähnlichen Situationen statistisch auswerten würde, käme man zu dem Ergebnis, daß Schiesrichter zu sicher mehr als 95% immer auf "kein Tor" entscheiden in einer solchen Situation - und damit fast immer richtig liegen. Aber eben nur fast.
Trotzdem gibt die statistische Wahrscheinlichkeit dem Schiedsrichter in dieser für ihn uneindeutigen Situation eben das Recht, auf "kein Tor" zu entscheiden. Denn der umgekehrte Fall - ein Nicht-Tor daß zum Tor erklärt wird - kommt weitaus seltener vor und ist deshalb in der öffentlichen Wahrnehmung weit schlimmer (siehe Wembley Tor).
Also sollte man dieses Schiedsrichter-Bashing hier lassen. Der Mann hat in der Situation und mit den Mitteln, die er hatte das getan, was er tun musste.
Das Problem sind die Mittel!
Was sollen solche Argumente wie, daß das Spiel durch Torlienientechnik verzögert würde? Wieviele solche Situationen gibt es pro Spiel? Eine? Zwei?
Oder das der Schiedsrichter seine Autorität verlieren würde. Wieso denn, wenn er einen klaren Beweis bekommt, ob der Ball drin war oder nicht?
Noch zum Spiel: Ich fands ein starkes Spiel zweier gleich starker Mannschaften, in dem eben Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Sehr gut möglich, daß Dortmund gewonnen hätte mit dem Tor - ähnlich wie in Wembley werden wir es nie wissen...

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schmorer 19.05.2014, 16:12
33. Taktik-Sieg

Gute taktische Leistung von Bayern, sie hatten den richtigen Schiedsrichter in der Aufstellung. Das hätte Dortmund durchaus auch machen können, daher verdienter Sieg!

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clownsmiley 19.05.2014, 16:13
34.

Zitat von jurbar
Bei uns im FC Bayern läuft alles wie geschmiert. Von Landsberg bis Berlin schätzt man uns, hat uns lieb, haben wir Freunde! Und das nicht von irgendwoher. Das ist alles teuer erkauft!
Haben Sie die Wortwahl absichtlich so getroffen, oder ist das ein witziger Zufall?
Es läuft wie "geschmiert" und ist "teuer erkauft"...möchten Sie damit etwas andeuten, was mit dem in der Schweiz vermuteten Konto des FCB zu tun haben könnte?

Oder meinen Sie das am Ende sogar Ernst? Dann wären Sie aber so weit von der Realität entfernt, dass es mir schon fast Leid täte. Der FCb ist nun wirklich nicht beliebt im Rest Fußballdeutschlands. Und gerade in Berlin nicht. Berlin war am WE schwarzgelb und nicht blaurot.

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konrad22 19.05.2014, 16:15
35.

Zitat von roenga
Dante stand mit dem rechten Fuß auf der Torlinie, parallel zu dieser. Damit war sein linker Fuß gute 50 Zentimeter hinter der Torlinie. Als er den Ball dann mit links aus dem Tor schlägt, muss dieser hinter der Torlinie gewesen sein. Um zu dieser Erkenntnis zu kommen, muss man nicht studiert haben!
Wenn Dante mit dem linken Fuß 50cm hinter der Torlinie war, war es KEIN TOR. Der Fußball hat einen Durchmesser von 68,5cm und muss vollständig hinter der Linie sein. Ihr Beitrag zeigt eindeutig das Problem: die Mehrheit hat keine Ahnung von dem vorüber sie diskutiert. Der Ball war drin, ja. Aber es war allesandere als eindeutig sondern extrem knapp.

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konrad22 19.05.2014, 16:16
36.

Zitat von erlachma
Viel schlimmer aber: die Schwalbe von Hojbjerg. Dafür kann er gerne gelb geben. Aber es ist kein Foul - und damit keine Spielunterbrechung. Er hat zwei Möglichkeiten: weiterlaufen lassen, der Ball geht ins Seitenaus, H. anschließend gelb zeigen, und mit Einwurf das Spiel fortsetzen. Oder: das Spiel unterbrechen, H. gelb geben, und anschließend mit Schiedsrichterball weitermachen.
Wenn man keine Ahnung hat.... Die Fußballregeln schreiben bei einer Schwalbe gelb und Freistoß vor (unter Beachtung der Vorteilsbestimmung).

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Blubb@inn 19.05.2014, 16:20
37. @erlachma

Toller Vorschlag die Variante 2. Dann wäre der Schiri wirklich schlecht gewesen, weil das ein Regelverstoß wäre. Die Schwalbe war laut Schiri eine Unsportlichkeit. deswegen hat er das Spiel unterbrochen und Gelb gezeigt. Dann muss das Spiel mit einem Indirekten Freistoß weitergehen.
Aber die Regeln muss man ja nicht kennen. Es geht auch ohne. Man kann den Schiri auch ohne Kenntnis kritisieren.

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john923 19.05.2014, 16:20
38.

Zitat von sportimtv-fan
CL-Finale... War es nicht so, dass Ribery nach 'ner Viertelstunde hätte Rot bekommen müssen? Soviel zum Thema "neiiin, die Schiris entscheiden gar nicht immer zugunsten vom FC Bayern"...
Einem UEFA Schiri ist der FCB völlig wurscht, oder wieso hat Real Madrid erst kürzlich 3 Tore aus Standards gemacht die alle 3...naja, sagen wir mal...."kann" Entscheidungen waren?? Wenn doch alle Schiris den FCB so bevorzugen?
Absolut lächerlich. Der FCB hat in der letzten BuLI Saison mehr strittige Szenen gegen sich bekommen als für sich, einfach mal die Wahre Tabelle anschauen, hier ein Auszug:


Bayern München
Bayern München Platzierung in der DFL-Tabelle:
1. Platz, 90 Punkte, 94:23 Tore

WahreTabelle-Platzierung:
1. Platz, 90 Punkte, 105:25 Tore

Falsch ür FCB entschieden:
5 Tore geschenkt
2x dem Gegner verweigerter Elfmeter
2x zu Unrecht aberkannter Treffer des Gegners wegen vermeintlicher Abseitsstellung
1x trotz Abseitsstellung gegebener Treffer

Falsch gegen FCB entschieden:
14 Tore verweigert
11x nicht gegebener Elfmeter
1x unberechtigt erhaltener Freistoß des Gegners
1x trotz Abseitsstellung gegebener Treffer für den Gegner
1x zu Unrecht aberkannter Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung

Soviel dazu.

Und Ribery hätte eben nicht Rot bekommen "müssen" letzte Saison.

Der Schiri stand 5m weg und gab Freistoß Bayern. Wieso? Weil Lewandowski im Stile eines...überspitzt ausgedrückt..... griechisch römischen Ringers von hinten Ribery umklammerte und er die Bewegung von Riberys Arm als losreißen eingeschätzt hat.
Weder Ellenbogen noch Hand von Ribery gingen dabei zum Gesicht/Kopf von Lewy....und der Schiri hat eben keine bewusste Tätlichkeit unterstellt. Deshalb Foul von Lewandowski für das Klammern, End of Story.

Alleine letzten Samstag die gelbe für Hoijbjerg, der überhaupt keinen Grund hat im Mittelfeld an der Seitenauslinie ne Schwalbe zu produzieren ist schon sehr fraglich.
Hab mir die Szene mehrfach angesehen, für mich bleibt Hoijbjerg im Rasen hängen und stolpert dann und fällt...zwar kein Foul eines Dortmunders, aber stolpern und fallen ist nun mal per se keine strafbare Handlung die mit Gelb und Freistoß geahndet wird.
Hoijbjerg hier ne absichtliche Schwalbe zu unterstellen finde ich schon ziemlich abenteuerlich, dass war ja überhaupt keine aussichtsreiche Position für einen eigenen Freistoß der Bayern oder irgendwas dass diese Annahme rechtfertigt.

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Jonny_C 19.05.2014, 16:21
39. Uuups !

Zitat von jurbar
müsst nicht immer meckern!
Wenn sich nun alle Vereine der ersten Liga ein Beispiel an den Bayern nehmen, und auch so spielen, dann muss der FC Bayern seinen Kader aber noch um weitere 50 Spieler aufstocken. 60% der Bayern liegen dann mindestens Ständig im Krankenhaus.........

Also ich will das nicht !
Aber die Bayern haben ja auch nie den Fairness-Pokal gewonnen, der BVB schon.

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