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Tour de France: Gesamtführender Froome genervt von Doping-Fragen
DPA

Dominant auf der Straße, dünnhäutig vor der Presse: Der Tour-Gesamtführende Christopher Froome musste sich nach seiner Triumphfahrt auf den Mont Ventoux den kritischen Fragen der Journalisten stellen - und zeigte sich davon gar nicht begeistert.

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T. Müller 15.07.2013, 13:14
1. Einfach nur ungeschickt

Es ist einfach ungeschickt von Froome seine Überlegenheit in dieser Art und Weise zur Schau zu tragen. Er hätte die Etappe auch anderes gewinnen können, ohne die anderen zu Statisten zu degradieren. Vielleicht sollte ihm das mal jemand aus seinem näheren Umfeld ans Herz legen, von selbst scheint er da nicht drauf zu kommen.

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kragdag 15.07.2013, 13:25
2. Ein Schelm der Böses dabei denkt!

Das gestrige Spektakel am Ventoux erinnerte fatal an vergangene Aufstiege, bei denen Heroen wie Armstrong, Ullrich, Virenque oder der unselige Pantani, nach 240 Kilometern mit einem Schnitt von 45km/h, am steilsten Streckenteil losradelten, als ob sie gerade erst das Rad bestiegen hätten. Für wie blöde halten Fahrer, Verbände und Veranstalter eigentlich das Publikum, ganz zu schweigen von den unsäglichen Kommentatoren von Eurosport? Um es klar zu sagen, ohne Doping wären zumindest die ersten 20 etwa gleichstarken Fahrer, mit geringen Zeitabständen annähernd gemeinsam oben angekommen.

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stanislaus2 15.07.2013, 13:29
3. 10 km vorm Ziel nahm er noch einen Verpflegungbeutel an,

suchte darin kurz nach etwas und warf dann den vollen Beutel wieder weg. Traubenzucker war es sicher nicht, was er gefunden hatte.

Dann fuhr er den Berg hoch wie Pantani und Armstrong, wenn die vollgedröhnt waren. Dabei liess er in den stärksten Steigungen selbst einen solchen Bergfloh wie Nairo Quintara stehen. Was man mit der Krankheit Bilharziose doch so alles anfangen kann. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Froome des Dopings überführt wird und die Tour beenden muss. Das ist wirklich zu offensichtlich.

Ich geh davon aus, das Contador die Tour gewinnt. Nach seinen Leistungen zu urteilen, ist er sauber und er wird wohl den jetzigen 2. Bauke Mollema noch überholen können. Der auch sauber fährt.

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Willi Wacker 15.07.2013, 13:31
4. kommt noch hinzu

Zitat von kragdag
Das gestrige Spektakel am Ventoux erinnerte fatal an vergangene Aufstiege, bei denen Heroen wie Armstrong, Ullrich, Virenque oder der unselige Pantani, nach 240 Kilometern mit einem Schnitt von 45km/h, am steilsten Streckenteil losradelten, als ob sie gerade erst das Rad bestiegen hätten. Für wie blöde halten Fahrer, Verbände und Veranstalter eigentlich das Publikum, ganz zu schweigen von den unsäglichen Kommentatoren von Eurosport? Um es klar zu sagen, ohne Doping wären zumindest die ersten 20 etwa gleichstarken Fahrer, mit geringen Zeitabständen annähernd gemeinsam oben angekommen.
die Jungs fahren bereits seit zwei Wochen.

Bei den Marathonern heisst es immer, das mindestens zwei Tage Regeneration sein müssen, um wieder fit zu werden. Das scheint aber bei den Radlern nicht zu gelten.

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auch noch 15.07.2013, 13:31
5. An Contador, oder ....

... oder besser noch Andy Schleck!

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medicus22 15.07.2013, 13:33
6. naja

da ist noch nix in trockenen Tüchern und falls er stürzt ist der Vorsprung dahin. Er muß einfach glotzen was das Zeug hält und es beeindruckt. Er ist es nicht, der den Radsport zerstört hat. Er muß es jetzt ausbaden und vielleicht ist er sauber. Ich denke nicht. Es reicht ja, wenn man sich in der off season eine gewisse Leistung "andopt". Tyson Gay ärgert sich ja auch nicht über sein Doping, sondern darüber das sich jemand verrechnet hat....Das sagt einfach schon alles aus. Einsicht=Null. Man kann mit Doping nur gewinnen.

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Vollklappspaten 15.07.2013, 13:34
7. interessant

Zitat von T. Müller
Es ist einfach ungeschickt von Froome seine Überlegenheit in dieser Art und Weise zur Schau zu tragen. Er hätte die Etappe auch anderes gewinnen können, ohne die anderen zu Statisten zu degradieren. Vielleicht sollte ihm das mal jemand aus seinem näheren Umfeld ans Herz legen, von selbst scheint er da nicht drauf zu kommen.
Warum sollte er das tun?
Wenn er so überlegen ist, wie er zu sein scheint, dann darf und muss er das Feld deklassieren. Die Tour wird nicht vom Waldorfkindergarten organisiert.
Sollte sich, wie so oft (bei anderen Fahrern), allerdings herausstellen das er betrügt, gebe ich Ihnen sogar Recht. Dann war es taktisch unklug, so auf sich aufmerksam zu machen.,

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ralfhettich 15.07.2013, 13:35
8. Kommentatoren von Eurosport

Jean-Claude Leclerq bezeichnete mehrmals den Ritt von Froome hinauf zum Monte Ventoux als unglaublich!
Im wahrsten Sinne des Wortes?

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1965 15.07.2013, 13:35
9.

Zitat von kragdag
Das gestrige Spektakel am Ventoux erinnerte fatal an vergangene Aufstiege, bei denen Heroen wie Armstrong, Ullrich, Virenque oder der unselige Pantani, nach 240 Kilometern mit einem Schnitt von 45km/h, am steilsten Streckenteil losradelten, als ob sie gerade erst das.....
Die Frage nach der Dummheit des zuschauenden Volks erübrigt sich wenn man sich die Einschaltquoten und die Werbewirksamkeit anschaut.

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