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Tour de France: Jury bestätigt Sagan-Aus
Getty Images

Peter Sagan bleibt nach seiner Kollision mit Mark Cavendish von der Tour de France ausgeschlossen. Der Einspruch seines Teams Bora-hansgrohe wurde von der Rennjury abgelehnt.

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meineeine001 05.07.2017, 15:10
70.

Zitat von altais
Wo ich mich auskenne, das sind Bilder ... vergleichen, bearbeiten, Bildwahrnehmung, Auflösung etc. Nichts anderes habe ich gemacht, und zwar Bild für Bild, aus dem Material, das mir zur Verfügung stand, Abläufe verfolgt, Abstände gemessen usw. Das hat, in der aktuellen Situation höchstens die Rennleitung gemacht. Anders kann man ein Sekundenereignis nicht auflösen. "Voigt, Flecha, LeMond, Greipel, Voss, Wegmann, Geschke, Leclercq " und andere sind alle irgendwie Teilnehmer dieses Zirkus und haben eine Agenda. Die können/konnten excellent Rad fahren. Scheint mir für ein Urteil hier nicht ausreichend.
Klar sie haben Abstände gemessen ^^

Ihnen hilft die Bildanalyse halt nichts wenn sie nicht wissen was passiert wenn man auf dem Rad Kontakt zum Nebenmann hat. Sie kommen dann halt fälschlicherweise zum Schluss, dass Sagan Cav absichtlich vom Rad stoßen wollte. Jemand der aber schon in solch einer Situation war, der weiß, dass es normal ist sich gegen den Druck von der Seite zu lehnen um das Gleichgewicht zu halten. Sieht doof aus, aber ist alles andere als ein Absichtliches vom Fahrrad stoßen.
Von daher scheint mir ihre Erfahrung auf einem Fahrrad nicht ausreichend um über diesen Vorfall zu urteilen!

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uzsjgb 05.07.2017, 15:11
71.

Zitat von altais
Das ist eine sehr schlichte Simplifizierung. Aber, es sei Ihnen unbenommen. Ich erkläre einem Jens Voigt natürlich nicht, wie man für die Tour trainiert, wie man auf dem Rennrad sitzt. Bei der Benutzung meiner Augen brauche ich allerdings keine Rennfahrer, die mir erklären, was ich sehe ... äh ... sehen soll.
Das dürfte das größere Problem sein. Selbst wenn es keine Radsportexperten mehr gibt, dann gibt es immer noch die Bilder. Gegen die müssten Sie auch ankommen, das ist ungleich schwieriger. Da müssten Sie entweder die Leute davon überzeugen, dass die Bilder gefälscht sind oder ihnen erklären, was sie ... äh ... sehen sollen. Da Sie aber bereits vorher erklärt haben, dass man keine Radsportexperten dazu braucht, wieso sollten die Leute gerade Ihnen glauben, anstatt ihren eigenen Augen?

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meineeine001 05.07.2017, 15:11
72.

Zitat von altais
Bei der Benutzung meiner Augen brauche ich allerdings keine Rennfahrer, die mir erklären, was ich sehe ... äh ... sehen soll.
Doch, denn sie sehen nicht nur die Bilder sondern sie interpretieren diese. Und da fehlt ihnen dann der Sachverstand!

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dont_think 05.07.2017, 16:24
73.

Radsport ist nach wie vor die härteste Sportart der Welt. Boxen? Die kleinen Jungs hauen sich 3 Minuten was vor den Kopf und haben dann 1 Minute Pause. Max 36 Minuten. Marathon? In 2 Stunden ist Alles erledigt. Triathlon? 8 Stunden Leistungssport ist eine Hausnummer. Aber 21 Tage Tour der France, Giro d'Italia oder Vuelta sind ganz andere Dimensionen. Mich wundert nur, warum sich die Fahrer sich nicht gegenseitig auffressen ... Radsportler sind eine Solidargemeinschaft, die es so nicht noch einmal Sport gibt. Siehe den zweiten Kommentar von Greipel.

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dont_think 05.07.2017, 16:44
74. ...

ich wollte damit ausdrücken: Wem der Sport nicht gefällt, kann ja wegschauen. Echte Männer haben mindestens einen Schneidezahn und ein Schlüssenbein für den Radsport geopfert. Als Amateur/Hobby-Radler. Ein Tipp für die Kritiker des Radsport-Gebahrens: Schauen Sie lieber F1 - das ist nicht so aufregend, und man sieht kein Blut. Und diese Astronauten sind samt und sonders computergesteuert.

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atmin 05.07.2017, 18:03
75. Klare Fehlentscheidung

Nun habe ich mir das Szenario mehrmals angesehen, und ja, ich fuhr auch mal Fahrrad, und das nicht nur zum Einkaufen. Der Fehler lag eindeutig bei Cavendish. Was will der in einer Gasse, die gar nicht existiert? Für alle Formel1-Freaks: das nennt sich bei Euch wohl "causing a collision". Und daß Sagan dann den Ellenbogen rausfährt, um nicht auch noch auf die Fresse zu fliegen - meine Güte, kann ich das vielleicht nachvollziehen... Die ganze Diskussion empfinde ich insgesamt als peinlich, wie auch die Entscheidung des UCI.

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Caffeine 05.07.2017, 18:20
76.

Zitat von gigi76
"da war Cavendish bereits im Begriff zu stürzen" relativiert das den Einsatz des Ellenbogens mit der Intension den Gegner zu stoppen? NEIN! Richtige Entscheidung, den Fahrer zu sperren.
Woher wissen sie die Intention des Ellenbogenmanövers? Wenn man sich die Aufzeichnungen einige male anschaut MUSS man zu dem Schluss kommen, dass es zumindest diskutabel ist welche Rolle der Ellebogen gespielt hat und ob er nicht doch ein Ausgleichsmannöver/Bewegung verursacht/begründet im Stürzenden Cavendish war.

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