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Tuchel gegen Watzke: Eure Hoheit
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Die Trennung des BVB von Thomas Tuchel hatte sich abgezeichnet, zum Ende der schwierigen Beziehung ringen der Ex-Trainer und Klub-Boss Hans-Joachim Watzke um die Kommunikationshoheit.

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okav 31.05.2017, 06:23
70. Das Wohl des Vereins

macht in der Tat nicht nur der sportliche Erfolg aus aber halt auch. Nun wird sich nächste Saison zeigen, wie wichtig der sportliche Erfolg für das Wohl ist. Sportlich hat sich die Hackordnung durch Red Bull leicht verändert und es dürfte schwer sein den sportlichen Erfolg dieser Saison zu topen. Dann wird sich der Charakter der Fans und des Vereins zeigen, ob er mit Platz 3-6 zufrieden zu stellen ist. Wenn Tuchel in der Tat solch ein Psycho ist, wie es der Abgang in Mainz schon kurz angedeutet hat, war es von Watzke richtig die Reißleine zu ziehen und den Verein von solch einer Person nicht abhängig zu machen. Dann ist die Maßgabe einer Trennung je eher je besser.

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basecape-man 31.05.2017, 06:39
71. richtig lustig wird es für watzke erst wenn ...

tuchel tatsächlich zu leverkusen geht und in der nächsten saison vor dortmund landet.

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mingolan 31.05.2017, 06:47
72.

Zitat von matthiasbaumgaertner13
Spieler gegen Tuchel: Reus,Schmelzer,Sahin und vermutlich in Abstrichen ein paar weitere wie Goetze,Rode, und Schuerle. Spieler pro Tuchel: Pulisic ( hat ihn herzlich umarmt nach Pokalfinale, er ist Tuchel viel dankbar), Dembele, Weigl( wurde in Tuchels Zeit zum Weltklasse Spieler), Guerreiro, Bartra(klares Bekenntnis) ... Die Spieler im sogenannten Spielerrat contra Contra Tuchel sind keine Leistungstraeger mehr, die Spieler pro Tuchel dagegen schon und gehoert die Zukunft. TT drueckt sich oft rum. Das was er eigentlich denkt sagt er nicht immer direkt frei heraus und das ist ein Problem und hat auf Unverständnis gestoßen bei manchen Spielern. Was er eigentlich wollte war eine komplette Generalüberholung des Vereins, nur traute er sich das nie offen so zu sagen, weil das mit Maßnahmen verbunden ist die sich die Managment Ebene nicht zutraute. Als vor einigen Wochen Sahin,der viel zu viele Makel hat um Bundesliga zu Spielen seinen Vertrag verlängert bekommen hat, war das schon eine Affront gegen Tuchel. Tuchel haette den Verein in eine neue Aera eingeleitet,da er ein ausgezeichneter Jugend Trainer auch ist und dies schon bewiesen hat in Stuttgart. Auch bei den Transfers wurde er hintergangen . Rode und Goetze fuer 40 Millionen vom Erzrivalen Bayern abkaufen und Schuerllle fuer 30 Millionen zu holen ist schlichtweg ganz schlechtes Management . Micky,seinen Lieblings Spieler aus letzter Saison wurde abgeschoben nach Manchester. Wie so oft in großen Unternehmen kommt die Zeit wo sich Verantwortliche nicht mehr hinterfragen und leben im Rausch der Erinnerungen an laengst vergessene Zeiten. Dortmund ist gut beraten Favre zu holen. In diesen verwucherten Strukturen kann nur der Trainer Jesus Favre zurechtfinden. Ein Trainer mit vergleichbaren Kompetenzen wie Tuchel waere Nagelsmann noch,aber auch er wuerde frueher oder Spaeter die gleichen Probleme haben. Er wuerde es zwar kommunizieren und intern loesen,aber ein Management das in der Nostalgie feststeckt und sich nicht entbinden lassen will und ein Spielerrat der gar nicht mehr spielt ,nein das ist kein fruchtbarer Boden fuer ehrgeizige Ausnahme Trainer. Hier , ein Blick in die Vergangenheit: http://www.nordbayern.de/2.209/2.293/vor-25-jahren-kam-es-beim-club-zum-legendaren-spieleraufstand-1.683376
Verzeihung, aber bei der Analyse stimmt so einiges nicht:

- Schürrle wurde nicht gegen den Willen, sondern auf ausdrücklichem Wunsch von Tuchel geholt

- Mkhtaryan wurde nicht nach Manchester abgeschoben, sondern wollte mit aller Macht weg! Schon vergessen, welches Spiel dessen Berater Raiola letzte Sommerpause abgezogen hat?

- Sahin ist nach wie vor ein sehr guter Bundesliga-Spieler, auch wenn Weigl zu Recht in der Leistungshierachie über ihm steht; wenn man Weigl aber positionstreu ersetzen will, wäre ein fitter Sahin die logische Wahl. Fit war er wohl nicht, aber Ginter ist auf der Position falsch, wie sich im Pokalfinale erneut gezeigt hat

- Favre als Nachfolger halte ich für eine Katastrophe, der im menschlichen Umgang noch schwieriger sein soll als Tuchel

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"mittelschicht" 31.05.2017, 06:56
73. Eigentor/ rote Karte...

Wenn das mal kein Eigentor allererster Klasse ist, Herr Watzke.
Ab jetzt gilt es den durch Thomas Tuchel enstandenen Erfolg zu halten und weiter auszubauen. Dies alleshat er nicht mit den von Ihnen beschriebenen Defiziten geschafft haben.
Böses Foul durch Herrn Watzke an einem fähigen Trainer, der Mannschaft und auch dem sowieso schwächelndem Ruf der Bundesliga.
Herr Watzke, hier zieht das Sprichwort: was du nicht willst, was man dir tut...
Viel Erfolg mit dieser Entscheidung wünsche ich diesem Verein.
Herr Tuchel wird ihn mit Sicherheit bei einem anderen Bundesligaverein haben. Hier gilt auch, nan trifft sich immer zweimal im Leben... Spätestens wenn Tuchels neuer Verein an Dortmund in der Tabelle vorbeizieht.
Ein dummer Fehler, der nicht hätte passieren dürfen. Zum Trost an Herrn Watzke: aus Fehlern kann man lernen, aber manches mal ist Hopfen und Malz verloren...

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PeterPaulPius 31.05.2017, 07:34
74. Watzke wird überschätzt

Der BVB hat einen Geschäftsführer Finanzen, da wird der Watzke nicht groß gefordert. Ansonsten hat Onkel Rauball Watzke damals als verlängerten Arm installiert. Dem Erfolg der Borussia liegt als wenig eigene Denkarbeit Watzkes zu Grunde.

Der Erfolg hat ausschließlich mit der Person Klopps zu tun gehabt. So etwas passiert und ist ein absoluter Glücksfall. In der Phase haben sich sehr viele mittelmäßige Manager und Spieler des Vereins dauerhaft zu Höherem berufen gefühlt, ohne zu realisieren, dass sie gar nicht so gut sind. Schmelzer, Sahin, Pisczcek, Bender auf Spielerseite - Zorc, Mislintat und Watzke auf Managerseite. Den paar guten Transfers beim BVB stehen auch sehr viele Transfers egegenüber, die nicht geklappt haben. Mein Bauchgefühl sagt mir, da wurde meist sogar Geld verbrannt. Und wenn ich mit einem Spieler Transferüberschüsse erziele, dann liegt es nicht nur am Scout, sondern in erster Linie am Spieler selbst und aber auch am Trainer, der diesen Spieler weiter entwickelt.

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus war die erste wirkliche Bewährungsprobe für das Management - und sie haben ethisch und arbeitsrechtlich jämmerlich versagt. Wer schon mal in seinem Betrieb einen Arbeitsunfall gehabt hat, weiß, was ich meine.

Der Laden Borussia Dortmund funktioniert nicht und muss dringend überholt werden. Der allseits beliebte Jürgen Klopp hat das 2015 erkannt und ist rechtzeitig geflüchtet. Tomas Tuchel hat ab dem Winter gemerkt, dass ihn alte Seilschaften wegmobben wollen und hat sich sehr öffentlichwirksam gewehrt. Er wollte nicht als Verlierer dastehen, und vor allem wenigsten mit etwas Zählbarem in seiner Vita aufwarten. Festzuhalten bleibt aber, dass die alten Seilschaften im Management und Mannschaft die Weiterentwicklung der Borussia verhindern.

Jürgen Klopp sagte auf der Pressekonferenz im April 2015 zu den Gründen seines Abschieds:

"Ich glaube, dass Borussia Dortmund tatsächlich eine Veränderung braucht. Aber es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Veränderung. Wenn ich hier bleibe, hätten sich viele, viele Dinge hier verändern müssen; unter Umständen nicht alles, was aber noch nicht abschliessend geklärt war. Wenn nun meine Position verändert wird, können viele Dinge gleich bleiben."

Dem habe ich damals entnommen, das sich Trainer und Management damals in der Diskussion über notwendige Veränderungen ausgetauscht haben, die Klopp nicht weit genug gingen. Mit seiner Demission wurden sie hinfällig. Man hat nichts gemacht.

Als Tuchel vorgestellt wurde, war der BVB nur noch 5. Kraft in der Bundesliga und Tuchel redete eine halbe Stunde über Veränderungen, Leistungsbereitschaft, Umdenken und einer Atmosphäre des Lernwillens. Das war aber den meisten bei der Borussia zu unbequem. Sie wollen sich die Komfortzone Borussia Dortmund so erhalten wie sie ist. Denn nur so haben Watzke, Rauball, Zorc, Mislintat, Schmelzer, Sahin, Bender und Co. überhaupt eine Daseinsberechtigung. Zu den Bayern aufzuschließen würde zwangsläufig bedeuten, all diese Köpfe auszutauschen.

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kabayashi 31.05.2017, 07:36
75. Watzke sollte endlich das Feld räumen

Tuchel so öffentlich zu behandeln ist ein schwerer Fehler.
Mit Watzke ist der BVB schon seit seiner Hetze gegen Leipzig nicht mehr der echte BVB.

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kaiservondeutschland 31.05.2017, 07:44
76. Thomas Tuchel Superstar

Der Stern von Thomas Tuchel strahlt so hell wie noch nie.

Der Stern des BVB ist erloschen.

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ponder 31.05.2017, 08:09
77. Ein funktionierender Betrieb

is dann am leistungsfähigsten, wenn seine Mitarbeiter harmonieren und trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere wie zu einem Uhrwerk zusammenfügen.
Beim BVB scheint eben nicht ganz gepasst zu haben. Es gab in der zweijährigen Zusammenarbeit negatives wie auch positives von beiden Seiten. Ich finde, man kann weder einem Watzke noch einem Tuchel einseitig eine Schuld zuschieben. Schon gar nicht von außen, ohne EInblick in Abläufe und Ereignisse.

Erschreckend, aber leider nicht mehr überraschend, emppfinde ich dabei die Meinungsbildung der Medienlandschaft. Bestes Beispiel ist obiger Artikel. Mit kleinen Spitzen wird einseitig Stimmung gegen Tuchel gemacht. Von despektierlichen Seitenhieben auf seine Twitteraktivitäten bis zum mutmaßlichen Ausblick, wie sich Tuchel erneut äußern wird.
Ich hätte schon gern manchmal die Originalquellen, wohl wissend dass diese nicht zugänglich sind. ZB hätte ich gerne gewusst, ob und vor allem mit welchen Worten ein Offizieller des BVB bei Favre angeklopft hat:

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hr.schnackermüller 31.05.2017, 08:14
78. Von nun an.....

.....geht´s bergab.
Tuchel geht. Oba wird auch gehen. Reuss erneut schwer verletzt.
Ich seh das wenig Gelb und viel Schwarz.

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Ersti1 31.05.2017, 08:18
79. Der Dauermeister

Zitat von gibmichdiekirsche
Dass Hochmut stets vor dem Fall kommt und "Ihre" Bayern genug eigene Probleme zu lösen und einiges vor der eigenen Tür zu fegen haben, ist Ihnen doch auch bekannt, oder? Da reichte es sportlich ja nicht mal zu einem Double feature, geschweige denn zu einem triple. Ja, es tut weh, ich weiss, und es bedarf wohl schadenfroher Kompensation, wenn man zwei Samstage hintereinander den siegreichen Halbfinalgegnern beim Spielen zuschauen muss.
taugt durchaus als Vorbild, auch für diejenigen, die von einem der hinteren Plätze heraus auch mal ein Körnchen gefunden haben, wenn auch erst im vierten Anlauf.

Ein wenig Dankbarkeit in Demut wäre somit nicht unangebracht, der nicht vorhandenen Höhenflug sollte nicht zu Größenwahn verleiten.

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