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TV-Kommentator Frank Buschmann: "Es ist mir auch egal, wie das rüberkommt"
DPA

Die einen lieben seine emotionale Art, die anderen schalten genervt den Ton aus. Frank "Buschi" Buschmann über den schmalen Grat zwischen Unterhaltung und Journalismus - und seinen Umgang mit Kritik.

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roulaison 11.12.2017, 16:19
1. Der Typ

ist einfach authentisch. Geschmacksache. Gibt deutlich schlechtere. Find ihn gut

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mactruth81 11.12.2017, 16:25
2. Buschmann bleib wie du bist

und lass dich nicht verbiegen, du bist nämlich eines der wenigen hellen Lichter, in einem dunklen Meer von langweiligen und/oder parteiischen und dabei weniger kompetenten und weniger menschlichen Kommentatoren in Deutschland. Weiter so!!

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Americanet 11.12.2017, 16:59
3.

Im Gegensatz zu Fritz v. T. u. T. versteht Buschmann wenigstens was von dem, was er da erzählt und vor allem wiederholt er nicht wieder und wieder dieselben Vokabeln. Ich finde Buschmann manchmal unerträglich und freue mich trotzdem beim nächsten Mal, ihn wieder zu hören.

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Micirio 11.12.2017, 17:14
4. Busch fehlt und fehlt auch wieder nicht

bei ran nfl. Ich möchte ihn und zusammen mit Coach Esume waren das immer emotionale und trotzdem sportlich interessante Football-Übertragungen. Immer authentisch. Aber es gibt gute Nachfolger für Buschi. Insbesondere Carsten Spengemann sei da erwähnt:emotional, authentisch und ein hohes Fachwissen, welches er gut rüberbringt. Also Buschi: Danke für deine Zeit bei ranNfl. Ohne dich wäre die Sendung nicht so gut geworden wie sie ist. Aber mach dein Ding und bleib wie du bist. "Und am Ende ka... die Ente"

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var 11.12.2017, 17:16
5. "Journalistischen Grundsatz der Fairness"?

Als FB noch Basketball moderierte, war von Fairness nichts zu spüren. Er hatte seinen Lieblingsverein, der war super und machte alles richtig, und wenn mal ein anderer gewonnen hatte, wusste er es nie zu würdigen. Strittige Spielszenen waren immer dann richtig entschieden worden, wenn sie für seinen Verein positiv gepfiffen wurden. Schreckliche entnervende Kommentare, die ganze Zeit. Ja, er hat große Ahnung, aber anhören mochte ich ihn trotzdem nie. Wie schön, dass er jetzt hauptsächlich Fußball macht.

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rainer82 11.12.2017, 17:28
6. Ein richtiger Journalist hat in den sozialen Medien nichts zu suchen.

Wer beruflich stets ein Mikro vor der Nase hat, muss nicht auch noch an anderer Stelle rumblödeln und mehr oder weniger geistlose Bemerkungen absondern. Ich halte Bischmann für völlig überbewertet, nervig und belanglos. Kein Aushängeschild für einen seriösen Journalismus und obendrein alles andere als unterhaltend. Eben nur Dschungelcampformat!

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ollux 11.12.2017, 17:59
7. des Wahnsinns fette Beute

So könnte derjenige sagen, der Buschmann in der Rolle
des Zampano-Motivators bei "German Gladiators" erlebt hat. Weder witzig, sondern laut und prollig, weder gut , sondern ziemlich schlecht kam Buschmann daher. Zumindest weiß nun jeder Zuschauer, dass B.`s Lieblingswort "Athleten" die Hälfte seiner gesamten Kommentierung ausmachte: Jedes Atrribut seiner
begrenzten sprachlichen Rhetorik hatte was mit der Überhöhung seiner Stars zu tun. Beispiele wie Weltklasse, Superheld ,Körperbau und Biss der Kämpfer wurde gerne und dauerhaft wiederholt. Nach dem Finale hätte man auch Manni´s erste Kommentierung hören können,; es wäre die gleiche Lautgebung geblieben. Nebenbei konnte man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass Buschmann zum "Anglühen" auf die Sendungsfolgen einiges geschluckt haben mochte. Failte ein Protagonist konnte man Buschmann in dessen Urcus der personlichen Verzweiflung folgen. Nur wirkte dies aufgesetzt und deutlich unecht. Im Prinzip mag ich Leute, die in gewisser Weise polarisieren. Fazit: Deutlich spannender als Maischberger und Will,, aber Buschmann kennt keine noch so hohen Grenzen . Das ist schade, den die Kämpfer hätten aufgrund ihrer enormen Leistung eine seriösere Moderation verdient gehabt.

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undutchable 11.12.2017, 18:03
8. ich mag ihn nicht,

dass bedeutet aber nicht, dass ich ihn für schlecht halte. not my style, not my attitude.
Er vermeidet Böses Worte, versucht witzig zu sein. Gelingt ihm nicht immer.
Emotional Anteilnehmen halte ich für keine Schwaeche, sofern nicht zu einseitig ausgepraegt, was immer wieder bei ihm vorkommt. Solange ihm immer wieder einer zwischen die Hörner haut und wieder einnordet mag es akzeptabel sein.
Es gibt Bessere, es gibt Schlechtere. Ich schalte ihn lieber aus als ein.

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GustavN 11.12.2017, 18:06
9.

Emotionen sind gut - solange sie authentisch und glaubwürdig sind. Ich kann mich noch sehr gut an einen SuperBowl vor ein paar Jahren erinnern. In der jüngeren Vergangenheit war es einer der schwächsten - und ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Aber ständig hat Buschi Sachen wie "Mann, ist das geil!!!" reingebrüllt. Keine Frage, Buschi wusste genauso gut wie ich, dass das Spiel Mist war. Das fand ich dann schon scheiße, weil man so merkt, dass Buschis Emotionen halt manchmal nur gespielt sind.

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