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TV-Reform im deutschen Fußball: Die Kleinen klein halten

Die Erstliga-Klubs wollen mehr an TV-Einnahmen verdienen - auf Kosten ohnehin benachteiligter Zweitligisten. Warum koppelt man sich nicht gleich vom Fußvolk der unteren Ligen ab?

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Sibylle1969 12.02.2016, 16:38
1. Vergleich mit Premier League oder Primera Division

In England und Spanien ist der Anteil derer, die bereit sind , für Fußball im Pay-TV zu zahlen, schon immer deutlich höher gewesen als hierzulande. In Deutschland war das Free-TV-Angebot im Fußball schon immer relativ gut, so dass viele damit zufrieden sind, mich eingeschlossen.

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pevoraal 12.02.2016, 16:42
2. Die bekommen den Hals nicht voll

Es ist nicht mehr normal was im Sport für Gehälter ausgespuckt werden. Hallo, da rennen 20 Mann einem Ball hinterher. Ich für meinen Teil halte es schon lange so das ich Spiele unserer ersten Herren ansehe und auch sehr gut dabei unterhalten werde. Natürlich Amateurliga. Als Ausgleich spende ich 1x jährlich 100€ in die Mannschaftskasse

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andromeda793624 12.02.2016, 16:42
3. Aufstockung der Bundesliga!

Vielleicht sollte man über die Aufstockung auf 20 Teams nachdenken und das bei gleichen Abstiegsmodus(2 steigen direkt ab und der drittletzte in Relegation).
Dann könnte dich Chance größer sein für kleinere Klubs.

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Freidenker10 12.02.2016, 16:53
4.

Es geht doch nur darum, den Spielern noch mehr Geld in den Rachen zu schieben und dafür unternehmen die Vereine mittlerweile alles! Warum unternimmt man nichts um eine Gehaltsobergrenze einzuführen und somit den Wahnsinn zu stoppen? So schnell wie sich das Rad gerade dreht verdienen die Top Spieler in 2 jahren 30-40 Mio und der durchschnitt in Liga 1 wohl 5-6 Mio/Jahr und dann wären wohl alle von der Pleite bedroht egal wie der TV Vertrag aussieht! Gehaltsobergrenze einführen und die ganz gierigen dürfen sich dann aus rein "sportlichen gründen" nach China aufmachen!

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ambulans 12.02.2016, 16:53
5. nö -

gegenargument, herr krämer: zwar hat RB leipzig z.zt. (noch) "unbegrenzte" finanzmittel, um die vision von RB-mateschitz (durchmarsch von ganz unten bis in die 1. liga) einmal durchzuziehen. wenn allerdings RB leipzig etwa anfangen sollte zu "schwächeln", ist bald zappenduster in sicht (s. z.b. aktuell das RB-team in der formel 1). und, dass ein reicher sponsor beileibe kein garant für eine "dauerhafte" karriere ist/sein muss, kann man derzeit beim FC hoffenheim gut sehen - hopp hätte sich doch schon seit einiger zeit lieber gestern als heute davongemacht ...

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feri-aus-berlin 12.02.2016, 16:55
6.

mehr Teams, nämlich 20, bedeutet mehr Spiele, mehr Übertragungen, mehr kohle.

der Pokal bekommt ein Rückspiel, mehr Übertragungen, mehr kohle.

dann, und nur dann, kann man vergleichen, denn dann spielen sie gleich oft und haben gleich viel verletzte usw.

und man kann auch die Winterpause streichen, weihnachten haben viele Menschen frei und gucken Fern

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supergrobi123 12.02.2016, 17:16
7. @ambulans

Zitat von ambulans
gegenargument, herr krämer: zwar hat RB leipzig z.zt. (noch) "unbegrenzte" finanzmittel, um die vision von RB-mateschitz (durchmarsch von ganz unten bis in die 1. liga) einmal durchzuziehen. wenn allerdings RB leipzig etwa anfangen sollte zu "schwächeln", ist bald zappenduster in sicht (s. z.b. aktuell das RB-team in der formel 1). und, dass ein reicher sponsor beileibe kein garant für eine "dauerhafte" karriere ist/sein muss, kann man derzeit beim FC hoffenheim gut sehen - hopp hätte sich doch schon seit einiger zeit lieber gestern als heute davongemacht ...
Das ist aber mal ein kurioses "Gegenargument". Und wenn im Radsport Leute, die bis zur Unterlippe voll mit Dopingmitteln sind, ständig gute Platzierungen belegen und den Weg in die Weltspitze schaffen, dann ist das für die ungedopten gar kein Problem, weil es ja "zappenduster" für die Doper wird, sobald sie das Doping wieder bleiben lassen, oder wie?
Na, da bin ich ja beruhigt!

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Emderfriese 12.02.2016, 17:19
8. Aktien

Vorschlag: Die Vereine der ersten Bundesliga bilden eine Aktiengesellschaft, die wie jede andere AG auch behandelt wird. Keine Vergünstigungen staatlicher Seite mehr, Steuern zahlen wie jede andere Gesellschaft, und vor allem für entstandene Kosten selbst aufkommen. Dafür könnten dann alle Einnahmen aus TV und sonstigen Quellen (nach Versteuerung) unter den Aktionären aufgeteilt werden.
Denn mit Sport hat der Spitzenfußball ohnehin nur noch ganz entfernt zu tun.
Wer noch Spaß an wirklichem Fußballsport hat, kann sich in den kleinen Vereinen vor Ort genauso gut betätigen oder sich von ihnen unterhalten lassen.

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ambulans 12.02.2016, 17:28
9. >supergrobi123 (nr. 7, oben),

Zitat von supergrobi123
Das ist aber mal ein kurioses "Gegenargument". Und wenn im Radsport Leute, die bis zur Unterlippe voll mit Dopingmitteln sind, ständig gute Platzierungen belegen und den Weg in die Weltspitze schaffen, dann ist das für die ungedopten gar kein Problem, weil es ja "zappenduster" für die Doper wird, sobald sie das Doping wieder bleiben lassen, oder wie? Na, da bin ich ja beruhigt!
merkwürdiges "argument", mit dem sie hier reüssieren wollen: wer, bittschön, hat hier bislang von >doping gesprochen? mein argument ist und bleibt: wenn ein oligarch sein "herz" für irgendeinen sport entdeckt, verbindet er gewöhnlich handfeste ökonomische interessen damit (werbung, image, PR, etc.). und, wenns nicht klappt, macht er sich eben bald wieder davon. ist doch gar nicht soo schwer zu verstehen? ohne rezeptgebühr, dr. ambulans (alle kassen)

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