Forum: Sport
Ultras zu DFL-Sicherheitsplänen: "Das Papier ist inakzeptabel"
dapd

Das DFL-Papier "Sicheres Stadionerlebnis" stößt bei vielen Fans und Clubs auf Ablehnung. Nun nehmen auch Ultras von mehr als 40 Vereinen Stellung. Im Interview redet ihr Sprecher, der Hamburger Ultra Philipp Markhardt, über Polizeistatistiken, Ganzkörperkontrollen und einen Stimmungsboykott.

Seite 12 von 13
talueng 22.11.2012, 18:14
110.

Zitat von Talan068
Zum Zug kann ich nicht viel sagen, da kenne ich die Anderen nicht, wenn es dann so wäre würde ich es unter pP abbuchen.
Auch im Fanblock kenne ich die Anderen nicht. Wieso sollte ich mich also dort entkleiden und in Körperöffnungen gucken lassen müssen, nur weil vielleicht irgendeine Einzelperson der "Anderen" da etwas drin haben könnte?

Zitat von Talan068
Es ist doch wohl in jeder organisierten Gruppe so, das die, welche gegen die Gruppenregeln verstossen oder der Gruppe schaden, zur Rede gestellt werden und in letzter Konsequenz aus der Gruppe ausgeschlossen werden. Aber die Ultras wollen oder können das offensichtlich nicht.
Ich weiß nicht, von welcher organisierten Gruppe sie reden. Bei einem Fußballspiel kommen hunderte und tausende Menschen individuell zusammen. Wenn aus dieser Masse heraus irgendjemand eine Straftat begeht, ist das kein organisiertes Verbrechen. Derjenige verstößt auch nicht gegen "Gruppenregeln", sondern Gesetze, und es nicht Aufgabe irgendeines Fanclubs wie der Ultras, das nachzuverfolgen. Es verlangt auch niemand von Ihnen, in Ihrer Nachbarschaft auf Verbrecherjagd zu gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
talueng 22.11.2012, 18:16
111.

Zitat von Bee1976
aber es muss langsam durchgegriffen werden, sonst nehmen sich die Fans noch wichtiger.
Es muss auch langsam mal gegen störrische Rentner durchgegriffen werde. Die nehmen sich immer so wichtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Talan068 22.11.2012, 19:50
112. kein Ponyhof

Zitat von Blubb1234
Moment mal... Wenn SIE zufällig in diesem Zug sitzen, ohne Drogen zu schmuggeln, und sich vor einem Polizisten komplett entkleiden müssten, würden sie das unter "persönliches Pech" abhandeln? Interessant.
Ich sitze nicht zufällig in irgendeinem Zug, mein Handeln ist durchaus geplant.
Ich finde eine solche Durchsuchung nicht gerade spassig, aber wenn es Leute gibt denen nicht anderst bei zu kommen ist.
Im Übrigen Drogenschmugler, die so was machen sind ganz arme Leute, wenn so einen Drogenbällchen im Magen aufgeht, dann war es das.
Und Drogenbällchen, naja, aber wie man auf die Idee kommt Pysros so zu schmugeln, das allein ist schon entwürdigend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Talan068 22.11.2012, 19:57
113. Ultras

Zitat von talueng
Auch im Fanblock kenne ich die Anderen nicht. Wieso sollte ich mich also dort entkleiden und in Körperöffnungen gucken lassen müssen, nur weil vielleicht irgendeine Einzelperson der "Anderen" da etwas drin haben könnte? Ich weiß nicht, von welcher organisierten Gruppe sie reden. Bei einem Fußballspiel kommen hunderte und tausende Menschen individuell zusammen. Wenn aus dieser Masse heraus irgendjemand eine Straftat begeht, ist das kein organisiertes Verbrechen. Derjenige verstößt auch nicht gegen "Gruppenregeln", sondern Gesetze, und es nicht Aufgabe irgendeines Fanclubs wie der Ultras, das nachzuverfolgen. Es verlangt auch niemand von Ihnen, in Ihrer Nachbarschaft auf Verbrecherjagd zu gehen.
Also auch wenn sie mal so mal so reden, es geht um die Ultras, richtig.
Von deren Gruppe geht Gewalt aus und die sollen durchsucht werden und nicht die ganz normalem Fans.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
talueng 23.11.2012, 04:45
114.

Zitat von Talan068
Also auch wenn sie mal so mal so reden, es geht um die Ultras, richtig. Von deren Gruppe geht Gewalt aus und die sollen durchsucht werden und nicht die ganz normalem Fans.
Nein, es geht um alle Fans, und nein, von den Ultras geht keine Gewalt aus, und nein, es sollen nicht nur die Ultras, sondern alle Fans durchsucht werden. Informieren Sie sich bitte das nächste Mal vorher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
talueng 23.11.2012, 04:48
115.

Zitat von Talan068
Ich sitze nicht zufällig in irgendeinem Zug, mein Handeln ist durchaus geplant. Ich finde eine solche Durchsuchung nicht gerade spassig, aber wenn es Leute gibt denen nicht anderst bei zu kommen ist.
Fußballfans sitzen auch nicht zufällig in einem Stadion, und finden es auch nicht spassig, wenn Sie sich komplett entkleiden und in diverse Körperöffnungen gucken lassen müssen.
Ansonsten gehen Sie der eigentlichen Frage schön aus dem Weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Malone81 23.11.2012, 07:11
116.

Zitat von Talan068
Also auch wenn sie mal so mal so reden, es geht um die Ultras, richtig. Von deren Gruppe geht Gewalt aus und die sollen durchsucht werden und nicht die ganz normalem Fans.
Oh je, da weiß man ja garnicht wo man anfangen soll... Vielleicht sollten Sie sich ERSTMAL dem Inhalt des DFL-Sicherheitskonzepts widmen, und DANN hier weiterschreiben!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Talan068 23.11.2012, 11:55
117. Anfang

Auch wenn ich hier gegen Windmühlen rede.
Der Anfang wäre wenn die Ultras in ihren Reihen aufräumen würden.
Und vllt. könnte man auch mal eine Weile auf das Abbrennen von Pyros verzichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blubb1234 23.11.2012, 12:12
118.

Zitat von Talan068
Auch wenn ich hier gegen Windmühlen rede. Der Anfang wäre wenn die Ultras in ihren Reihen aufräumen würden. Und vllt. könnte man auch mal eine Weile auf das Abbrennen von Pyros verzichten.
Fun Fact: Es WURDE vor einiger Zeit bundesweit auf das Abbrennen von Pyro verzichtet, nämlich als man in Verhandlung mit dem DFB stand und mögliche legale Wege gesucht hat. Es gab sogar ein Konzeptpapier, welches wohl ziemlich gut ausgearbeitet war. Verhandlungsführer des DFB war der Sicherheitsbeauftragte und ehemalige Polizist(!) Helmut Spahn. Der wechselte dann aber zum ICSS nach Katar und der neue Sicherheitschef vollzog eine 180°-Wende, alle Verhandlungen wurden ohne Angeben von Gründen abgebrochen. Das ist einfach schlechter Stil. Daraufhin sah man seitens der Ultras keinerlei Grund, sich weiterhin an Abmachungen zu halten. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.

Ein sehr lesenswertes Interview mit Helmut Spahn gibt es hier:
Ex-DFB-Sicherheitschef Helmut Spahn über Gewalt im Fußball | 11 Freunde

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Talan068 23.11.2012, 13:14
119. Okay

Zitat von Blubb1234
Fun Fact: Es WURDE vor einiger Zeit bundesweit auf das Abbrennen von Pyro verzichtet, nämlich als man in Verhandlung mit dem DFB stand und mögliche legale Wege gesucht hat. Es gab sogar ein Konzeptpapier, welches wohl ziemlich gut ausgearbeitet war. Verhandlungsführer des DFB war der Sicherheitsbeauftragte und ehemalige Polizist(!) Helmut Spahn. Der wechselte dann aber zum ICSS nach Katar und der neue Sicherheitschef vollzog eine 180°-Wende, alle Verhandlungen wurden ohne Angeben von Gründen abgebrochen. Das ist einfach schlechter Stil. Daraufhin sah man seitens der Ultras keinerlei Grund, sich weiterhin an Abmachungen zu halten. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Ein sehr lesenswertes Interview mit Helmut Spahn gibt es hier:
Okay, stimmt da war was.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 12 von 13