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Umworbener Trainer Tuchel: Die ganz große Herausforderung
Bongarts/Getty Images

Thomas Tuchel wird nicht Trainer des Hamburger SV, sondern folgt wohl in Dortmund auf Jürgen Klopp. Es ist nicht nur eine Entscheidung für den BVB - sondern auch gegen die Strukturen in Hamburg.

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cpt.z 15.04.2015, 16:14
1. Liebe Sara

Der ganze Artikel ist reine Spekulation. Niemand kennt die Gedankenwelt von TT und er hat sich dazu nicht geäußert. Man hat in den letzten Wochen gesehen, wie der HSV immer wieder versucht hat Druck in den Medien aufzubauen um Tuchel geradezu zu drängen endgültig zuzusagen. Das hat er - vielleicht auch deshalb - nicht getan. Er ist bei seiner Linie geblieben, dass er nicht in Liga zwei geht - und ich meine, dass der HSV in derzeitiger Form niemals eine echte Chance hatte, wirklich mit TT überein zu kommen. Nun zu sagen, dass Tuchel wirklich wollte ist doch völlig an den Haaren herbeigezogen.

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foonz 15.04.2015, 16:27
2. Hamburg vs Dortmund

Wenn ein Trainer die Wahl zwischen Dortmund und Hamburg hat, dann ist doch klar wohin die Reise geht. Es bedarf keiner Rechtfertigung

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denis111 15.04.2015, 16:28
3. Lachnummer

Bis vor ein, zwei Jahren hatte ich nie etwas gegen den Bundesliga-Dino HSV, doch an Lächerlichkeit ist das Geschäftsgebaren der Vereinsführung innerhalb der letzten wenigen Jahre kaum zu überbieten. Man schaue sich nur einmal die Anzahl an Trainern an, die in der jüngsten Vergangenheit anheuerten und für viel Geld letztlich regelmäßig abgefunden wurden. Dass Labbadia eine 2. Chance erhält, ist eigentlich schon lustig. Ich wünsche den Hamburgern einen desaströsen Ausgang der Saison, soll heißen Direktabstieg in die 2. Liga, bloß nicht eine erneute Chance in der Relegation.

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laffleur 15.04.2015, 16:30
4.

Gibt es auch nur einen Hinweis auf im Artikel geschriebenes? Tuchel war angeblich schon Trainer in Hamburg und Leipzig, sein Immobilienkauf in München sorgte für Spekulationen alla "wird er Pep´s Co und übernimmt im Anschluss?".

Ich bezweifel, dass Klopps Abschied länger als ein paar Tage intern feststeht ist. Der BVB müsste unmittelbar danach bei Tuchel angefragt, dieser dem HSV abgesagt, und dieser wiederum dann Labbadia kontaktiert haben. Man hat Labbadia bestimmt nicht erst gestern angerufen. Klar, alles Spekulation, aber irgendwie stichfester als diese im Artikel.

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Herbert Werner 15.04.2015, 16:36
5. Tuchel

hat mit Klopp eines gemeinsam: Beide haben sich am Spielfeldrand nicht im Griff.

Die Bepöbelungen der Schiris etc. sind nicht akzeptabel.
Beide sollten daher auch niemals für den Job als Bundestrainer infrage kommen.

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pariah_aflame 15.04.2015, 16:37
6. ???

... es geht dem BVB darum, dass Tuchel etwas beweisen kann?

armes dortmund.

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Kezman9 15.04.2015, 16:57
7. Ihr macht...

...aus dem goldenen Kalb einen Propheten. Was hat der Tuchel gerissen?! 1-2 Jahre Mainz, vllt war er in den Jugendabteilungen top. Hat in Mainz kein bock und merkt es aber, erst in der Saisonvorbereitung. Stösst damit Spieler und Verein vor dem Kopf. Will angeblich ne Auszeit nehmen, aber dann wenn Kollegen vor'm Rauswurf stehen, fliegt der Tuchel wie ein Geier über den Vereinsheime (Schalke, Stuttgart, HSV).

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susybntp11-spiegel 15.04.2015, 17:08
8. Sollte Tuchel Klopp beerben...

....wird er schon sehen wie groß die Fußabdrücke sind die Kloppo in Dortmund hinterlassen hat.

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Ihr5spieltjetzt4gegen2 15.04.2015, 17:13
9. Tuchel wäre die logische Lösung

Seit längerem schon bin ich davon ausgegangen, dass Klopp den BVB bereits zum Saisonende verlassen würde. Und auch, dass Tuchel seine Nachfolge antreten würde. Ob er dies nun tatsächlich tun wird, steht ja noch nicht fest. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch und es wäre auch mMn die richtige Entscheidung.

Neulich schrieb ich hier, dass die BVB-Führung sich mit Sicherheit schon lange Gedanken um einen potentiellen Nachfolger Klopps machen würde. Wenn man dies nicht täte, wäre man fehl am Platze. Dass Klopp seinen Vertrag bis 2018 erfüllen würde, war keine realistische Option. Irgendwann wäre er gegangen, sei es 2017 oder 2016. Um z.B. einen Club wie ManUnited zu übernehmen und van Gaal nachzufolgen. Oder bei den Reds oder den Gunners anzuheuern. Angebote aus der PL wird er seit langem haben, auch aus Spanien. Wer weiß, ob sein Abschied zum Ende dieser Saison nicht auch abgesprochen war? Dass es so eine schlechte Spielzeit für den BVB würde, war allerdings nicht vorauszusehen.

Watzke und Zorc werden mit Sicherheit Tuchel als möglichen Nachfolger auf dem Zettel gehabt haben. Nun ist in diesem Geschäft vieles auch von kurzfristigen Entwicklungen abhängig. Vertragslaufzeiten sind das eine, persönliche Entwicklungswünsche das andere. Überdies mischt die Konkurrenz auch noch kräftig im Rennen um Wunschtrainer mit. Dann muss man auch einmal die Gelegenheit beiom Schopfe fassen, um nicht mit einer ungelösten Trainerfrage da zu stehen.

Tuchel und Klopp ähneln sich einerseits, andererseits unterscheiden sie sich auch wieder. Das gilt sowohl für die generelle Auffassung von Fußball, deren theoretischer und praktischer Umsetzung. Aber auch für den Trainer als Persönlichkeit. Ein Trainer mit einer diametral anderen Auffassung von Fußball und einer komplett anderen Persönlichkeit würde einen viel größeren Umbruch bedeuten, als es der BVB mittlefristig verkraften könnte. Tuchel wäre geeignet gewesen, ein intaktes Gebilde kontinuierlich weiterzuentwickeln. Weil er eben vieles mit Klopp gemeinsam hat. Er ist aber mMn auch der Richtige, um den von Watzke und Zorc seit längerem angekündigten mehr oder weniger moderaten oder auch gravierenden Umbruch zu steuern. Weil er sich gleichzeitig eben von Klopp in genügendem Maße unterscheidet.

Übrigens eine nette Anekdote, dass man beim HSV 2008 stark am Mainzer Trainer Klopp interessiert war und ihn dann doch nicht wollte. Da ging er bekanntlich zum BVB. Nun wollte man unbedingt den ehemaligen Mainzer Trainer Tuchel, letztlich dann aber auch nicht. Wenn der nun tatsächlich zum BVB geht, wiederholt sich Geschichte (obwohl Historiker dies immer negieren)...

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