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Unterlassene Dopingkontrolle: Wirbel um Armstrongs Triathlon-Auftritt
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Er schwamm, fuhr Rad und lief - nur zum Dopingtest musste Lance Armstrong bei seinem Triathlon-Auftritt Mitte Februar nicht. Die unterlassene, eigentlich obligatorische Untersuchung sorgt in der Szene für reichlich Verwunderung.

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bpauli 27.02.2012, 17:03
10.

Zitat von sysop
Er schwamm, fuhr Rad und lief - nur zum Dopingtest musste Lance Armstrong bei seinem Triathlon-Auftritt Mitte Februar nicht. Die unterlassene, eigentlich obligatorische Untersuchung sorgt in der Szene für reichlich Verwunderung.
Warum sollte er von dem kommerziell ausgerichteten Veranstalter, der WTC, getestet werden? Diese wollen eine gute Show, Publicity und profitable Kontakte zum Unternehmen L.A., der bei der Tour de France bekanntlich auch mit Spenden an den Verband nachhalf.
Ausserdem: Beim Prof-Wrestling gibt es schliesslich auch keine Dopingtests. Schade, dass die WTC auf diese Weise ihre Einkünfte steigern möchte ....

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Robert_Rostock 27.02.2012, 17:06
11.

Zitat von ISTQB
der kerl stinkt so zum himmel, daß es nicht mehr feierlich ist. es gibt viel zu viele indizien, die dafür sprechen. nur ist er schlau genug gewesen, das bisher gut verschleiern zu können. im profi-radsport gibt es keine sauberen teilnehmer...
Ja, aber hier geht es doch um Triathlon! Der ist doch sauber! Sonst hätte doch die ARD niemals, als sie letztens aus Protest gegen Doping die Übertragung einer Tour de France abbracht, stattdessen Triathlon übertragen.

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Robert_Rostock 27.02.2012, 17:08
12.

Zitat von delaserna
.... Auf jeder Schwimmeisterschaft auf Länderebene werden bereits 12-jährige Sportler überprüft - und zwar immer die ersten drei Sieger der Jahrgänge.
So richtig Doping-Kontrolle? Mit hochnotpeinlich beim Pinkeln zusehen? Bei 12-jährigen?

Leute, meldet Eure Kinder beim Sportclub an!

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stampler2 27.02.2012, 17:09
13. schuld

Zitat von Endlager
die Chinesen machen es nicht anders. Armstrong wurde bereits in den 1990er Jahren mindestens zwei Mal positiv getestet, Konsequenzen hatte das für ihn aber keine, genauso, wie in den letzten Jahren.
Interessant. Bitte bringen sie einen Beleg dafür. Ansonsten kann ich sie leider nicht ernst nehmen mit ihren haltlosen Behauptungen. Armstrong braucht nichts zu nehmen, er ist einfach stark. Bevor nicht ein Beweis für seine Schuld erbracht ist, können sie noch so viel von Indizien schreiben wie sie wollen, schuldig wird er dadurch nicht. Im Rechsstaat muss man seine Unschuld beweisen? Seit wann? Dachte, man ist so lange unschuldig, bis seine Schuld BEWIESEN ist?

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Erich91 27.02.2012, 20:18
14. Ich denke mal

Zitat von stampler2
Interessant. Bitte bringen sie einen Beleg dafür. Ansonsten kann ich sie leider nicht ernst nehmen mit ihren haltlosen Behauptungen. Armstrong braucht nichts zu nehmen, er ist einfach stark. Bevor nicht ein Beweis für seine Schuld erbracht ist, können sie noch so viel von Indizien schreiben wie sie wollen, schuldig wird er dadurch nicht. Im Rechsstaat muss man seine Unschuld beweisen? Seit wann? Dachte, man ist so lange unschuldig, bis seine Schuld BEWIESEN ist?
das die Mehrheit der Foristen auch sie nicht ernstnehmen kann.
Selbst Großbuchstaben können den einfachen Menschenverstand
nicht wegwischen. Bei Armstrong hat eben die Verschleierungsmaschinerie am besten funktioniert. Alles eine Frage der eigesetzten Mittel.

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Monoton&Minimal 27.02.2012, 20:46
15. Das eigentlich ärgerliche...

Zitat von sysop
Er schwamm, fuhr Rad und lief - nur zum Dopingtest musste Lance Armstrong bei seinem Triathlon-Auftritt Mitte Februar nicht. Die unterlassene, eigentlich obligatorische Untersuchung sorgt in der Szene für reichlich Verwunderung.
an der Sache finde ich, dass es im Triathlonsport nie wirklich harte Kontrollen gegeben hat: Es gibt bei den Profis Kontrollen, aber die sind nur ein paar Alibikontrollen. Das ganze lohnt sich nicht, da Triathlon - verglichen mit Radsport, Fussball, etc. einfach nur eine Randsportart ist.
Was mich nun ärgert ist, dass diese Alibikontrollen plötzlich auffallen, weil ein Lance Armstrong nun auch mitspielt. Ich glaube übrigens auch nicht, dass LA nun (wieder) anfängt irgendein Zeugs zu nehmen: die Preisgelder bei solchen Rennen sind geringer als eine Epokur kosten würde...

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Claude Clistier 27.02.2012, 21:57
16. Von oben garantierte Verschleierung

Zitat von stampler2
Interessant. Bitte bringen sie einen Beleg dafür. Ansonsten kann ich sie leider nicht ernst nehmen mit ihren haltlosen Behauptungen. Armstrong braucht nichts zu nehmen, er ist einfach stark. Bevor nicht ein Beweis für seine Schuld erbracht ist, können sie noch so viel von Indizien schreiben wie sie wollen, schuldig wird er dadurch nicht. Im Rechsstaat muss man seine Unschuld beweisen? Seit wann? Dachte, man ist so lange unschuldig, bis seine Schuld BEWIESEN ist?
Sie kann man nicht ernst nehmen. Glauben Sie denn alles, was von der Obrigkeit - ob in der Politik oder eben im Sport - erzählt wird? Sie glauben wahrscheinlich noch Assads Ausführungen zur Lage in Syrien, schließlich ist er ja der Präsident...

Zur Sache:
Panama ist praktisch mit den USA gleichzusetzen. Und dass Lance Armstrong von den Granden in den USA aktiv geschützt wird, ist ja bitteschön eindeutig. Sonst wäre den etlichen Hinweisen, Indizien, Beweisen und Zeugenaussagen zumindest mal nachgegangen worden.

Nur ein äußerst geringer Auszug:
Radsport Doping: UCI verheimlichte positive Armstrong-Probe - Handelsblatt
Doping-Vorwürfe: Armstrong mit Beweis für Blutdoping konfrontiert - Sport - FAZ

Aber was kam? Nichts!
Die Franzosen hatten kein Interesse an Aufklärung, weil der Aufwand, bis zu sieben Tour-Titel abzuerkennen, viel zu hoch gewesen wäre. Bei Landis und Contador war es zwar sehr schmerzhaft, aber vergleichsweise einfach. Dominator Armstrong abzusägen hätte den Tod der Veranstaltung bedeutet. Lieber mit dem Damoklesschwert über einem Leben, als von ihm wirklich erschlagen zu werden.

Und der US-Verband? Armstrong war eine Cash-Cow, die möglichst lange gemolken werden musste. Einfacher geht es nicht.
Mittlerweile (es geht bei L.A. ja nicht mehr um sooo hohe Summen) handelt es sich nunmehr nur noch um die Verschleierung der Verschleierung.

Zum FAZ-Artikel: Wilhelm Schänzer war im Übrigen mein Dozent an der DSHS. Persönliche Meinung des Leiters eines der weltweit anerkanntesten Dopinglabore: Alle Beweise wären vorhanden, nur kein Aufklärungsinteresse. Die Dopinglabore können Ergbnisse schließlich nur gegen Auftrag veröffentlichen. Und wenn der nicht kommt? Hmmmm...

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stampler2 28.02.2012, 08:43
17. alles klar

Zitat von Claude Clistier
Sie kann man nicht ernst nehmen. Glauben Sie denn alles, was von der Obrigkeit - ob in der Politik oder eben im Sport - erzählt wird? Sie glauben wahrscheinlich noch Assads Ausführungen zur Lage in Syrien, schließlich ist er ja der Präsident... Zur Sache: Panama ist praktisch mit den USA gleichzusetzen. Und dass Lance Armstrong von den Granden in den USA aktiv geschützt wird, ist ja bitteschön eindeutig. Sonst wäre den etlichen Hinweisen, Indizien, Beweisen und Zeugenaussagen zumindest mal nachgegangen worden. Nur ein äußerst geringer Auszug: Aber was kam? Nichts! Die Franzosen hatten kein Interesse an Aufklärung, weil der Aufwand, bis zu sieben Tour-Titel abzuerkennen, viel zu hoch gewesen wäre. Bei Landis und Contador war es zwar sehr schmerzhaft, aber vergleichsweise einfach. Dominator Armstrong abzusägen hätte den Tod der Veranstaltung bedeutet. Lieber mit dem Damoklesschwert über einem Leben, als von ihm wirklich erschlagen zu werden. Und der US-Verband? Armstrong war eine Cash-Cow, die möglichst lange gemolken werden musste. Einfacher geht es nicht. Mittlerweile (es geht bei L.A. ja nicht mehr um sooo hohe Summen) handelt es sich nunmehr nur noch um die Verschleierung der Verschleierung. Zum FAZ-Artikel: Wilhelm Schänzer war im Übrigen mein Dozent an der DSHS. Persönliche Meinung des Leiters eines der weltweit anerkanntesten Dopinglabore: Alle Beweise wären vorhanden, nur kein Aufklärungsinteresse. Die Dopinglabore können Ergbnisse schließlich nur gegen Auftrag veröffentlichen. Und wenn der nicht kommt? Hmmmm...

Es gibt keine Beweise. Und damit ist ihr schöner Post leider hinfällig und ohne jegliche Aussagekraft. Und auch ihre schönen Links bringen leider gar nichts ohne Beweise.

Der Konjunktiv kommt bei ihnen verdächtig oft vor...das spricht nicht für sie, genauso wie ihr vorpubertärer "Nickname" und ihr nichtssagender Gebrauch des in Amerika völlig unüblichen Ausdrucks "Cash-Cow".

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tempusfugit1970 28.02.2012, 09:07
18.

Zitat von helmutderschmidt
... schaut euch doch nur mal seine neuen "Schwimmer-Arme" an.
Also bitte... Der gute Mann heißt ja auch "Armstrong".

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markus_wienken 28.02.2012, 09:32
19. .

Zitat von ISTQB
... im profi-radsport gibt es keine sauberen teilnehmer...
Doch, die wirds auch geben, nur wird man diese schwerlich bei den vorderen Plätzen finden...

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