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US-Basketballer in Deutschland: Von der NBA geträumt, Neustadt bekommen
NDR

Weil es nur wenige in die Profiliga NBA schaffen, suchen jedes Jahr hunderte US-Basketballer ihr Glück in Europa. Brandon Roberts landete in Niedersachsen. Fabienne Hurst und Patrick Wulf haben ihn eine Saison lang begleitet.

spon-facebook-10000012354 05.05.2019, 14:47
1. Eine gute Option

Zumindest in NRW sind schon in der Oberliga häufig die US Amerikaner die Leistungsträger. Basketball ist eben in den USA so populär wie hier in der BRD Fußball und deshalb die ist die Leistungsdichte in den USA ungleich höher. Übrigens ist dies fast in allen Staaten Europas so. Insofern profitieren beide Seiten davon: die deutschen Spieler können gegen athletisch und technisch gute Spieler trainieren, die US-Amerikaner ihre technischen und athletischen Kompetenzen nutzen. Auch wenn es für die NBA nicht reicht, handelt es sich für europäische Verhältnisse um sehr gute Spieler. Einer der besten war sicherlich Malcolm Delaney, der jetzt wieder in der NBA spielt, nachdem er etliche Meisterschaften in Europa gewonnen hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Malcolm_Delaney

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lincoln33t 05.05.2019, 15:56
2. Vielleicht sollte man auch die eigene Jugend stärker fördern

Statt günstige Amis einzustellen? Zb könnte man damit anfangen in den Städten vernünftige öffentlich zugängliche Basketball Plätze zu bauen. Die einzelnen Körbe die es so bei uns gibt sind ein Armutszeugnis und wurden von Leuten aufgestellt die von Basketball nichts verstehen. Wer schon mal als Basketball interessierter in den USA war weiß wie gute Plätze aussehen, und wie viele es davon gibt. Genau dort, auf der Straße, fangen die Profi-Karrieren an.

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Anna156464641156 05.05.2019, 16:54
3. Langfristige Bindung an den Verein

Mit Basketball hab ich absolut nichts am Hut, kenne aber die Situation aus dem Football und denke das es dort vergleichbar ist. Importe aus NA funktionieren meistens dann nicht, wenn ein Coach eine zu hohen Erwartungshaltung hat und unzufrieden mit den eigenen Spieler ist. Wenn der Coach versucht die Defizite der eigenen Mannschaft damit auszugleichen indem er salopp gesagt lieber der Ami dann auf für ihn fremde Postionen stellt, da diese meistens durch die Art und Weise das Spiel zu lesen, die Athletik und die Erfahrung von Kindesbeinen an immer noch besser ist. Das importieren klappt aber dann wenn der Verein gezielt mit den Spieler eine Strategie entwickelt und versucht diesen bestmöglich zu integrieren und langfristig ohne Träumereien etwas aufzubauen. Da müssen aber beide Seiten zusammen passen und eine langfristige Strategie scheitert gerne am Geld bei den chronisch klammen Kassen in den unteren Liegen.

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