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US Open: Kerbers (letzte) große Chance
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Serena Williams dominiert den Tennissport seit Jahren. Doch ihr Karriereende naht. Angelique Kerber gilt als ihre Nachfolgerin an der Weltranglistenspitze. Aber ist die Deutsche dafür wirklich bereit?

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srj 29.08.2016, 12:06
1. Verstehe den Titel des Artikels nicht

Kerber hat aus meiner Sicht das Zeug, oben zu stehen - vor allem, wenn sie ihre Nerven noch besser in den Griff bekommt.
Was das aber mit einer letzten großen Chance zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
Davon abgesehen wird es vermutlich so schnell keine Spielerin mehr geben, die sich jahrelang unangefochten an der Spitze halten kann. Dafür ist die Leistungsdichte inzwischen zu hoch.

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palef 29.08.2016, 13:19
2. ...die Unterstützung unserer Spitzensportler...

...durch die 'Experten' bei der Presse erfreut mich immer wieder ungemein...

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thomasgb7 29.08.2016, 13:21
3. Weiter Langeweile?

Dem Sport tut es sicher gut, wenn die absolute Spitze ein kleines bischen breiter wird. Von daher wünsche ich mir gar keine Dominatorin, sondern mehrere Spielerinnen, die große Turniere gewinnen. Macht den Wettbewerb spannender.

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Meskiagkasher 29.08.2016, 13:42
4. Karriereende ?

Sagt wer? Und Williams hatte zu keinem Zeitpunkt den "Nimbus der Unbesiegbarkeit". Sportunkundiger Blödsinn. Williams hat im Gegensatz zu anderen Spielerinnen nur einen intelligenteren Tourplan, mit dem Fokus auf punktebringende Turnieren und bessere Trainingsphasen. Hätte Graf damals weniger aber selektiver Turniere gespielt, hätte ihre Karriere sicherlich auch länger gehalten.

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jungletiger9 29.08.2016, 15:00
5. temporaer

Eine Wachabloesung bei den US Open waere wohl erst einmal temporaer, da Serena im letzten Herbst kaum Turniere bestritten hat und im Gegensatz zu ihren Konkurentinnen daher in den folgenden Monaten nur Punkte gewinnen kann. Allerdings denke ich auch, dass sich die Aera ihrer Dominanz allmaehlich dem Ende zuneigt. Momentan ist tatsaechlich eher davon auszugehen, dass auf Serena erst einmal eine Phase wechselnder Nummer 1 folgt. Angelique Kerber ist eher der Typ der selbstreflektierenden Spielerin, die zur (im Englischen schoen beschriebenen) "self-consciousness" neigt, nicht die Spielerin, die die Konkurrenz einfach wegzudruecken im Stande ist.

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capitano999@hotmail.com 29.08.2016, 16:02
6. Kerber, leider nicht...

Die hat nicht das Zeug zum Champion. Ab und zu spielt sie sehr gut um dann gegen irgendjemand zu verlieren.
Da ist keine No. 1 in Sicht, vorlauefig. Sorry

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Creedo! 29.08.2016, 16:02
7.

Das klingt ja Alles irgendwie merkwürdig. Die Nummer 1 ist man, wenn man die entsprechenden Ergebnisse erspielt. Das ist doch keine Bewerbung wie bei einem Jobangebot. "Tut uns Leid, Frau Kerber". Ihre Bewerbung auf den 1. Platz der Weltrangliste können wir nicht berücksichten. Wir wünschen Ihnen dennoch alles Gute für die Zukunft.".
Mag ja sein, dass Frau Kerber zukünftig den Tennissport nicht dominieren wird. Das könnte an der hohen Leistungsdichte der Tennisdamen liegen. Der 1. Ranglistenplatz wechselt dann halt hin und wieder.
Wozu spekulieren, ob jemand, z.B. Frau Kerber, die nächsten Jahre alleine an der Spitze steht? Im Grunde ist das gar nicht begrüßenswert, weil das den Sport nur langweilig macht. Einen FC Bayern beim Damentennis braucht man nicht wirklich.

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Lagrein 29.08.2016, 16:03
8. Kerber überschätzt

Kerber spielt stark, keine Frage, aber ihr Spiel bzw. ihr Schlagrepetoire ist zu limitiert - leider trifft das auf viele andere Spitzenspielerinnen auch zu (können die noch einen anständigen Slice spielen?). Woran das liegt? Beim Herrentennis sieht's ja leider auch so aus. Schneller, stärker etc. wird immer wichtiger ... die Wahl der taktischen Mittel wird immer weniger wichtig. Immer voll mit der Topspin-Vorhand draufhauen und hoffen, dass man sie noch einen Tick stärker als der Gegner spielt. Zum Glück spielen da gerade bei den Spielerinnen die Nerven nicht immer mit, schon wird es wieder spannender ;-)

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stranzjoseffrauss 29.08.2016, 17:23
9. Wer Kerber beim Olympiafinale gesehen hat,

wird nicht überrascht sein wenn sie auf absehbare Zeit doch nicht Nr.1 wird. Ebenso war ihr Grandslam-Sieg eher die Ausnahme von der Regel des garantierten Ausscheidens.

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