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US-Schwimmstar Ledecky: Verlieren will gelernt sein
Lee Jin-Man/AP

Nach ihrer unerwarteten Niederlage zum Auftakt der Schwimm-WM zeigt sich: Katie Ledecky ist keine gute Verliererin. Seit 2013 hatte sie die Konkurrenz dominiert wie niemand sonst.

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yoda56 22.07.2019, 11:40
1. Die Einschätzung des Autors...

...kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Was erwartet er eigentlich? Dass sie nach der Niederlage zu Tränen gerührt der Siegerin um den Hals fällt, freudig brabbelnd hunderte von Interviews gibt? Also sorry, ich fand das alles im Rahmen, da haben wir es von besiegten Favoriten schon ganz anders erlebt. Man muss wirklich nicht auf jeden Ami einprügeln.

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polza_mancini 22.07.2019, 12:10
2. Hä?

Wenn DAS schlechtes Verlieren ist, dann haben sich meine Maßstäbe aber arg verschoben...ich denke, Ledecky war in der Tat extrem überrascht und natürlich auch enttäuscht, das ist immerhin eine WM. Da kann man schon mal die Interviewzone leicht konsterniert durchschreiten...

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K. Larname 22.07.2019, 13:34
3.

Es ist schon sehr "mimimi", aus einer Enttäuschung ohne überschwängliche Gratulationen eine "schlechte Verliererin" zu machen.

"Interviewzonen" finde ich darüberhinaus häufig schrecklich. Menschen am Rande des Kreislaufzusammenbruchs (gern auch mit Tränen und tropfendem Speichel) in Nahaufnahme vollquatschen, eine echte Unart meiner Meinung nach. Das sollte wirklich mal aufhören.

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shaboo 22.07.2019, 14:34
4. Kann mich den ...

... bisherigen Kommentaren nur anschließen: Diese Überschrift ist pures, ganz ganz armseliges Clickbaiting.

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emil_erpel8 22.07.2019, 14:52
5.

Zitat von shaboo
... bisherigen Kommentaren nur anschließen: Diese Überschrift ist pures, ganz ganz armseliges Clickbaiting.
Armselig trifft's. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Ostwestfale 22.07.2019, 14:58
6. Überschrift

Die Überschrift hat schon was von Clickbaiting.Sehe jetzt nicht wo da irgendeas kritikwürdges ist.

Und leider scheint der Autor nicht viel Ahnung vom Schwimmen zu haben.Er nennt Ledecky zu Recht eine Ausdauerathletin.Dass diese dann über 200 Meter gegen die grosse (wenn auch im Spätherbst ihrer Karriere befindliche) Fede Pellegrini verliert, sollte man Ledecky nun wirkiich nicht als Schwäche auslegen.200 Meter sind auch im Schwimmen ein langer Sprint, zu kurz für eine Ledecky,die vor allem von 400 bis 1500 unangreifbar ist oder war.

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norbertbrummer 22.07.2019, 14:58
7. Ich seh das auch so...

Wenn ein Schulterklopfer schlechtes Verlieren ist, dann ist die Welt wahrlich am Ende. Und die Interviewzonen... wir kennen es doch alle aus der Sportschau. Es kommt selten gutes dabei raus wenn man Sportler gleich nach Ende des Spiels/Wettkampf interviewt. Wer was anderes als Floskeln oder vom PR Berater eingepauktes belangloses Blabla hören will sollte sich gedulden bis die Leute wieder zu Atem gekommen sind.

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spon-facebook-10000012354 22.07.2019, 15:02
8. Katie Ledecky

Ich würde auch vermuten dass sie einfach sehr nachdenklich gewesen ist. Sie gilt mit bisher 5 Olympiasiegen, 14 Weltmeistertiteln und aktuell 3 Weltrekorden als beste Freistilschwimmerin der Gegenwart und einer der besten Schwimmsportlerinnen aller Zeiten. Insbesondere hält sie mit einer Zeit von 03:56,46 den Weltrekord über diese Strecke. In 3:58,76 Minuten fügte die 18-Jährige der Olympiasiegerin auch die erst zweite Niederlage in einem WM-Rennen überhaupt zu, d.h. Ledecky blieb relativ weit von ihrem Weltrekord entfernt. Dann war irgendetwas im Training nicht richtig konzipiert, was vermutlich jeden Sportler ins Grübeln bringt.

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joachimrang 22.07.2019, 15:36
9. Seltsame Ansichten

Der Artikel ist äußerst befremdlich. Sie hat (kurz) gratuliert und später beim Interview kein schlechtes Wort über Ihre Gegnerin verloren. Was hat das mit schlechtem Verlieren zu tun?

Es kann wohl nur die Schadenfreude der Autorin sein, die sie zu dieser Einschätzung veranlasst.

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