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US-Star Megan Rapinoe bei der WM: Lautes Schweigen
Bernadett Szabo / REUTERS

18:0 Tore, neun Punkte, Durchmarsch ins Achtelfinale: Die USA sind bei der WM das beste Team. Doch sie kämpfen nicht nur um den Titel, sondern auch gegen Ungerechtigkeit - angeführt von Megan Rapinoe.

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scooby11568 21.06.2019, 08:08
1. Wenn der Autor sich mal mit dem Text...

Vom Boss beschäftigt hätte, hätte er feststellen können, dass es sich bei Born in the USA um ein Protestlied handelt. Born down in a dead man's town, the first kick I took was when I hit the ground, end up like a dog that's been beat too much 'til you spend half your life just covering up... Eventuelle Fehler bitte ich zu verzeihen, ich hatte keine Zeit, den Text zu googeln.

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DieLetzteBastion 21.06.2019, 08:12
2. Gleiche Leistung für gleiches Geld

So herum müsste es eigentlich heißen. Denn die sportlichen Leistungen von Profi-Spielerinnen stehen selbstredend deutlich hinter den Leistungen der Männer zurück (Geschwindigkeit, Schusshärte, Zweikampfverhalten, etc.). Wenn Frauen also nicht die gleichen Leistungen erbringen (können), dann bekommen sie auch nicht das gleiche Geld. So einfach ist das.

Darüber hinaus ist Fußball im Profibereich ein Produkt. Rein wirtschaftlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Beim Frauenfußball ist die Nachfrage (Zuschauer) gering, entsprechend ist es auch der Preis. Auch hier gilt: So einfach ist das.

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sven17 21.06.2019, 08:39
3.

Müsste dann nicht der Erfolg über allem stehen? Wer schneller rennt oder härter schießt spielt da ja keine Rolle, egal wie oft die Sprüche aufgewärmt werden. Wenn die Frauen Titel holen und laut Artikel auch mehr Geld in die Kassen bringen, müssten sie ihrer Logik nach nicht mindestens so viel verdienen wie die Männer?

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RalfHenrichs 21.06.2019, 08:40
4. Es gibt wenige Länder, in denen die Forderung berechtigt ist

Norwegen gehört dazu. Die USA auf jeden Fall. In diesen beiden Ländern kann ich den Protest nach höherer Bezahlung nachvollziehen. Das ist aber eher die Ausnahme im Fußball.

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mwroer 21.06.2019, 08:43
5.

Zitat von DieLetzteBastion
So herum müsste es eigentlich heißen. Denn die sportlichen Leistungen von Profi-Spielerinnen stehen selbstredend deutlich hinter den Leistungen der Männer zurück (Geschwindigkeit, Schusshärte, Zweikampfverhalten, etc.). Wenn Frauen also nicht die gleichen Leistungen erbringen (können), dann bekommen sie auch nicht das gleiche Geld. So einfach ist das. Darüber hinaus ist Fußball im Profibereich ein Produkt. Rein wirtschaftlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Beim Frauenfußball ist die Nachfrage (Zuschauer) gering, entsprechend ist es auch der Preis. Auch hier gilt: So einfach ist das.
Gerade der zweite Absatz stimmt in den USA so eben nicht - die Abteilung Frauenfußball erzielt dort mehr Gewinn als die Abteilung Männerfußball. Ergo müssten die Frauen dort mehr verdienen als die Männer - ziemlich einfach, stimmt.

Den ersten Absatz lasse ich einfach mal als Beispiel für die außerordentliche Borniertheit von Leuten stehen die vermutlich auch Formel 1 und Rallye miteinander vergleichen weil 'sind ja Autos' - und die dann versuchen mit einem McLaren F1 die Rallye Paris-Dakar zu fahren :)

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power.piefke 21.06.2019, 08:47
6. @ dieletztebastion

"Beim Frauenfußball ist die Nachfrage (Zuschauer) gering, entsprechend ist es auch der Preis. Auch hier gilt: So einfach ist das." ... wenn Sie den Text gelesen hätten, dann hätten Sie gesehen, dass die US eben wirtschaftlich erfolgreicher sind als die Männer. Sue haben mehr eingespielt. Folglich müssten die Frauen nach Ihrer Argumentation mehr Geld bekommen." so einfach ist das!".
PS. Würden sie sagen, dass Steffi Graf nicht Tennis spielen konnte, oder Lindsay Vonn nicht Skifahren?

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Paule Paulson 21.06.2019, 08:51
7. Artikel nicht gelesen?

Zitat von DieLetzteBastion
So herum müsste es eigentlich heißen. Denn die sportlichen Leistungen von Profi-Spielerinnen stehen selbstredend deutlich hinter den Leistungen der Männer zurück (Geschwindigkeit, Schusshärte, Zweikampfverhalten, etc.). Wenn Frauen also nicht die gleichen Leistungen erbringen (können), dann bekommen sie auch nicht das gleiche Geld. So einfach ist das. Darüber hinaus ist Fußball im Profibereich ein Produkt. Rein wirtschaftlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Beim Frauenfußball ist die Nachfrage (Zuschauer) gering, entsprechend ist es auch der Preis. Auch hier gilt: So einfach ist das.
In den allermeisten Fällen hätten Sie mit dieser Argumentation recht, aber gerade bei der US-Nationalmannschaft eben nicht. Die Frauen sind viel erfolgreicher als die Männer, und generieren dadurch tatsächlich etwas mehr Einahmen als die Männer. Steht genauso auch im Artikel, wenn auch erst in den letzten beiden Absätzen:
Dass sie sicherlich bei einem direkten Vergleich zweistellig verlieren würden, spielt meiner Meinung nach überhaupt keine Rolle.

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ThomasS79 21.06.2019, 08:55
8. So ist das...

Der 13 jährige Stürmer Pierre-Maximilian Pfostenglück vom 6.Ligist 1. FC Energie Pomsenmuckel hat erfolgreich berechnet, genauso viel KJ beim letzten Pflichtspiel wie Megan Rapinoe verbrannt zu haben! Er fordert nunmehr gleiche Prämien und Bezahlung! Er hat sich öffentlich zu seiner Heterosexualität bekannt und wird, insofern nötig, das mitsingen jeglicher Hymnen verweigern!

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Affenhauptmann 21.06.2019, 09:04
9. "Die Qualität ist enorm"

Dazu, dass weder die Spielerin noch der Autor das System der Marktwirtschaft nicht verstehen wollen, äußere ich mich nicht weiter. Auf die Sache mit der Qualität gibt es aber eine einfache Antwort: Fussball ist in den USA ein Mädchensport - der Männerfussball ist allenfalls eine Nische. American Football ist dort (zurecht) die klare Nummer 1. Wenn die Amerikaner diese Theatralik und Schauspielerei beim "Soccer" sehen, dann lachen sie sich kaputt.

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