Forum: Sport
Vergabe der WM 2006: "Der Franz hat gesagt ..."
REUTERS

Wahrheit und Dichtung auf dem Planeten Fußball.

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c218605 25.10.2015, 14:20
1. Dichtung schwarz auf weiss

Frage mich wie eigentlich die perfekte Aussage sein muesste, damit nicht jeder Spinner daraus ein neues Gestaendnis konstruierte.

Denn ein Schweigen der "mutmasslichen" Protagonisten hilft auch nicht, fuehrt eher zu noch wuesteren Unterstellungen.
Mittlerweilen reicht schon die Namensnennung aus, um einen Beissreflex auszuloesen.

Dafuer mache ich aber nicht den Plebs sondern die Redakteure SPON verantwortlich.

Es ginge auch anders. Kurt Tucholsky war frueher mal eine Art Pflichtlektuere fuer Journalisten.

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tommit 25.10.2015, 14:23
2. Diese Schlacht wird

unter den Fans ausgetragen werden.. indem man in die eigenen Ebenen tritt.. denn sind wir ehrlich, nach oben treten setzt Rückgrat voraus.. das sieht man an dem jetzigen Hühnerhaufen.. keiner weiss mehr wem er was glauben soll, selbst in der Clique.. Blatter Beckenbauer Baltter Platini Niersbach Twanziger und dann noch dazwischen die 'übersehbaren' Toten von Katar...

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windpillow 25.10.2015, 14:24
3. Bitterstoffe

In der Politik wäre ein Mann wie Blatter unwählbar? Zahlreiche Gegenbeispiele zeigen uns genau das Gegenteil, besonders in Deutschland

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renfield_ 25.10.2015, 14:26
4. Lieber SPIEGEL - ihr hattet eure Schlagzeilen, ok?

man kann auch den Oberbesserwisser raushängen lassen. Falls der DFB schmierte, hat er es gut gemacht. Die WM war in D - optimal, finde ich. Wendet euch echten politischen Themen zu, dort ist Engagement besser aufgehoben.

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klingsor68 25.10.2015, 14:28
5. Schädelbrummen

Der Fußball ist also, anders ausgedrückt, zu sehr marktkonform und zu wenig demokratiekonform. Andrerseits ist es ja alternativlos, dass die Demokratie zunehmend marktkonform wird, eine Formulierung, in der die Prioritäten ja eindeutig gestzt sind. Jetzt jammert man über die Folgen von Gier und Kommerz, wobei Gier und Kommerz jahrzehntelang als alternativlos gepriesen worden sind. Man kann jetzt erschrecken über die klaffenden Lücken, die sich gesellschaftsweit, von VW über die Deutsche Bank, von einer Klimaschutz gegen Parteispenden verkaufenden Politik bis zum DFB, zwischen unserem Selbstbild und der Realität klaffen. Man kann sich aber auch schon im Voraus ekeln über die konsequente Heuchelei, in der das weitergehen wird. SPIEGEL inklusive.

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Arrivato 25.10.2015, 14:29
6. Es gab auch schon weise Männer in Deutschland

Goethe zum Beispiel. Der Johann Wolfgang hat gesagt:

"O weh der Lüge! Sie befreiet nicht wie jedes andre, wahrgesprochne Wort die Brust. Sie macht uns nicht getrost. Sie ängstet den, der sie heimlich schmiedet, und sie kehrt, ein losgedruckter Pfeil, von einem Gotte
gewendet und versagend, sich zurück und trifft den Schützen."

Goethe hat immer noch Recht. Er war einfach gut.

Die Wahrheit lässt sich nicht unterkriegen und nicht nicht besiegen, auch nicht von Franz Beckerbauer und seinen Kumpanen. Sie ist ein wahrer König im Spiel des Lebens.

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Sammi ElPadre 25.10.2015, 14:34
7. ...

Ich widerspreche dem Autor nur in einem Punkt: Das "Sommermärchen" bezog sich auf die Spiele und die Stimmung während der WM. Und gerade die Stimmung war wirklich großartig. Daran kann auch eine Bestechungsaffaire 9 Jahre danach nichts mehr ändern.

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nick_49 25.10.2015, 14:47
8.

Vielen Dank für die ungeschminkt formulierten Wahrheiten, von denen man immer hofft, dass sie nicht gar so wahr werden. Sie machen ja auch traurig. Wenn die „Bild“ sich über die Enthüllungen einer seriösen Zeitschrift – wie im vorletzten Doppelpass geschehen – aufregt, muss man unwillkürlich bitter auflachen.

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HerrHirnbeiss 25.10.2015, 14:47
9. Gut gemacht

Gut gemacht, Franz. Haette er nicht alle Mittel in Bewegung gesetzt, haette wohl irgendein totalitaerer Staat sich ins Faeustchen gelacht und die ueppigen WM-Gewinne eingestrichen und neue Stadien gebaut.
Schade, dass es solche Macher viel zu selten gibt. Statt dessen die heulende Journaille. Schauts a mal, wo die naechsten Grossereignisse stattfinden. Aber das passt Euch ja auch nicht.

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