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Vergabe der WM 2006: Zwanziger stellt Zusammenarbeit mit externen Prüfern ein
AP/dpa

Die Kanzlei Freshfields wurde vom DFB beauftragt, die Vergabe der WM 2006 aufzuklären. Auch mit Theo Zwanziger haben die Prüfer schon gesprochen. Doch nach den jüngsten SPIEGEL-Recherchen will der Ex-Präsident seine Aussagen nicht mehr autorisieren.

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werderbraeme34 09.11.2015, 16:37
30. Gefährlich für Zwanziger

Zwanziger äußerte sich damals sehr negativ über Katar im Sinne der WM-Vergabe.
Und wenn die externen-Prüfer die Freundschaft mit Katar und dem DFB pflegen, könnte man die Möglichkeit nicht ausschließen, dass sie irgendwann versuchen gegen Zwanziger vorzugehen.

Was zb. bedeuten kann, dass die Gegenseite letzlich Zwanzigers Beweise gegen Zwanziger selbst anwenden. Zwanziger würde quasi vor dem Feind aussagen, was der Feind alles falsch gemacht hat. Das würde dem Feind in die Karten spielen, und der Feind würde das dankend annehmen und "Abwehrmechanismen" aktivieren. Und der Feind hätte womöglich noch Zeit zu reagieren.

Daher müsste/sollte Zwanziger zwangsläufig neue Prüfer anfordern, um seine Beweise "sicher" vorlegen zu können. Und da wird die Staatsanwaltschaft sich wohl irgendwann einschalten müssen.

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-mowgli- 09.11.2015, 16:39
31.

Zitat von TS_Alien
Zwanziger ist im Recht. Er ist - zumindest öffentlich - der einzige beim DFB, der für Aufklärung sorgen will.
Dabei läuft doch bereits seit Juni eine interne Untersuchung im DFB, die von Niersbach beauftragt wurde. Und keiner wird bezweifeln, dass Herr Niersbach für gnadenlos ehrliche Aufklärung steht.
Die arbeiten halt etwas langsamer beim DFB und wollen mit den Ergebnissen warten, bis Dreyfus und Schwab für Fragen zur Verfügung stehen.

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gehtsnochbesser? 09.11.2015, 16:40
32. Ja schade Spiegel

aber ihr Zwanziger ist und bleibt halt ein falscher Fünfziger.

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ein_spiegel_leser 09.11.2015, 16:45
33. Zwanziger lässt Steuererklärung von Februar bis Oktober liegen

Im Oktober wurde sie dann von dem neu gewählten Niersbach unterzeichnet. Das ist der Sachverhalt, weshalb die Staatsanwaltschaft - auch gegen Zwanziger - ermittelt. Ob die Steuererklärung bewußt nicht unterschrieben wurde von Zwanziger (liegt nahe) oder nicht und ob Niersbach den Fehler kannte (liegt auch nahe) ist Spekulation. Alle Beteiligten machen hier eine sehr schlechte Figur. Dass sich Zwanziger als Saubermann postuliert und der Spiegel eine Schlammschlacht gegen Niersbach führt, ist ein Witz. Zwanziger hat die Zahlung an die FIFA frei gegeben und Niersbach die falsche Steuererklärung unterzeichnet. Ist da einer der Beiden moralisch weniger schuldig??? In einem solchen Fall sollten alle Beteiligten den Ball ganz flach halten.

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werderbraeme34 09.11.2015, 16:47
34. Das kann man nicht ausschließen.

Zitat von WwdW
mich würde nicht wundern wenn Maulwürfe unterwegs wären um Hr. Zwanziger in den Foren zu diskreditieren.
Oder Desinformanten wie in den Glückspielforen, die immer wissen, dass die Software/Spiele nicht manipuliert worden sind und man einfach schlecht spielt oder pech hat.

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-mowgli- 09.11.2015, 16:52
35.

Zitat von ein_spiegel_leser
Ob die Steuererklärung bewußt nicht unterschrieben wurde von Zwanziger (liegt nahe) oder nicht und ob Niersbach den Fehler kannte (liegt auch nahe) ist Spekulation.
Er hat sie bewusst nicht unterschrieben, da dies, seiner Aussage nach, laut DFB Satzung auch nicht in sein Aufgabengebiet fiel.
Es wäre demzufolge die Aufgabe von Schmidt gewesen, welcher der Vorgänger von Niersbach war.

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ein_spiegel_leser 09.11.2015, 17:08
36. Für Zwanziger wird die Luft auch dünn...

Zitat von -mowgli-
Er hat sie bewusst nicht unterschrieben, da dies, seiner Aussage nach, laut DFB Satzung auch nicht in sein Aufgabengebiet fiel. Es wäre demzufolge die Aufgabe von Schmidt gewesen, welcher der Vorgänger von Niersbach war.
Es fiel also laut Satzung nicht in seinen Aufgabenbereich, aber sein direkter Nachfolger unterzeichnete die Steuererklärung? Klingt nicht sehr plausibel. In keiner AG oder GmbH hatte ich bis jetzt erlebt, dass wichtige Dokumente von nur einem Organ unterzeichnet wurden (sofern es mehrere gab). Aus der Überweisung an die FIFA kann er sich definitiv nicht raus reden oder?

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918 09.11.2015, 17:16
37.

Zitat von ein_spiegel_leser
Im Oktober wurde sie dann von dem neu gewählten Niersbach unterzeichnet. Das ist der Sachverhalt, weshalb die Staatsanwaltschaft - auch gegen Zwanziger - ermittelt. Ob die Steuererklärung bewußt nicht unterschrieben wurde von Zwanziger (liegt nahe) oder nicht und ob Niersbach den Fehler kannte (liegt auch nahe) ist Spekulation. Alle Beteiligten machen hier eine sehr schlechte Figur. Dass sich Zwanziger als Saubermann postuliert und der Spiegel eine Schlammschlacht gegen Niersbach führt, ist ein Witz. Zwanziger hat die Zahlung an die FIFA frei gegeben und Niersbach die falsche Steuererklärung unterzeichnet. Ist da einer der Beiden moralisch weniger schuldig??? In einem solchen Fall sollten alle Beteiligten den Ball ganz flach halten.
und die fuer 2006.
Die fuer 2005 wo die Zahlung getaetigt wurde muss ja von zwanziger oder Schmidt unterschrieben worden sein.

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ein_spiegel_leser 09.11.2015, 17:16
38.

Zitat von -mowgli-
Er hat sie bewusst nicht unterschrieben, da dies, seiner Aussage nach, laut DFB Satzung auch nicht in sein Aufgabengebiet fiel. Es wäre demzufolge die Aufgabe von Schmidt gewesen, welcher der Vorgänger von Niersbach war.
Ich habe mir gerade mal zum Spaß die Satzung angesehen. Erwartungsgemäß steht zu dem Punkt nichts drinnen. Die Aussage von Zwanziger kann sich also nur auf die Geschäftsordnung beziehen. Aber mit Details hat es Zwanziger offensichtlich nicht so sehr.

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-mowgli- 09.11.2015, 17:21
39.

Zitat von ein_spiegel_leser
Es fiel also laut Satzung nicht in seinen Aufgabenbereich, aber sein direkter Nachfolger unterzeichnete die Steuererklärung?
Wie bereits erwähnt, Niersbach war damals der Nachfolger von Schmidt und nicht von Zwanziger.

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