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Vertragsverlängerung bis 2019: Jones bleibt Bundestrainerin
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Die hohen Erwartungen bei der Fußball-EM der Frauen hat Steffi Jones nicht erfüllt. Nach dem Viertelfinal-Aus hat der DFB der Bundestrainerin nun aber das Vertrauen ausgesprochen - mindestens bis zur nächsten WM.

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jkutzner 09.08.2017, 18:05
10. Bis zur WM

Muss noch viel aufgeholt werden...wenn ich mir das Finale der Damen ansehe und an unser klägliches Ausscheiden denke, so ist da mittlerweile ein Klassenunterschied sicht- und fühlbar. Die "Kleinen" haben aufgeholt und überholt.
Ich weiß nicht ob Verdienste als Spielerin und Funktionärin automatisch zur Nationaltrainerin befähigen. Offenbar will der DFB aber mangels Alternativen ein Learning bei Doing dulden.
Ich schätze die deutsche Mannschaft "wird auf Jahre hinaus schlagbar sein" :-)

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rubberducki 09.08.2017, 18:12
11. Ich dachte LEISTUNG entscheidet

Gut, die Frau hat die Persönlichkeit und das Auftreten eines Pflastersteins ... aber ihre Fachkompetenz hat sie doch als Profi erworben. Klar ... taktisches und strukturelles Grundwissen kann man/frau sich da etwas abkucken ... das ist aber offensichtlich keine natürliche Kernkompetenz dieser Dame. Zu Zeiten der so vehement geforderten Emanzipation sollten dann aber nicht nur die gleichen Rechte gefordert, sondern auch die gleichen (Erfolgs-)Lasten getragen werden. Ein männlicher Trainer wäre nach diesen Misserfolgen schon längst gefeuert worden ... ergo ... bye bye Mrs.. Jones. Aber vielleicht gibt es tatsächlich NIEMAND BESSERES???

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ekel-alfred 09.08.2017, 18:16
12. Fachliche Kompetenz?

Zitat von fx55
Sie wäre ja nie Bundestrainerin geworden, wenn sie nicht die fachliche Kompetenz hätte.
Das ist wie mit dem Führerschein. Da gibt es Autofahrer und Führerscheininhaber.

Ein Trainerschein sagt nix über Kompetenz aus.

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oldlindi 09.08.2017, 18:19
13. Gut so, die ganzen BILD-Bundestrainer...

...sollten weiter den unerträglichen Milliardärs-Männer-Fußball schauen und Trainer am besten schon nach einer Niederlage rausschmeißen. Qualität braucht ebend Zeit (Gut Ding will Weile haben) und wenn sich Steffi Jones und ein Team entwickeln können, werden viele Freunde des fairen und sportlichen Frauenfußballs noch lange Spaß daran haben.

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pascht 09.08.2017, 18:19
14. Menschlich sympathisch, aber ...

und verdiente Fußballerin. Reicht das jedoch um Bundestrainerin zu sein? Schon beim ersten Spiel fiel auf, daß die Mannschaft das personelle Potential das vorhanden war nicht abgerufen hat. Insbesondere die hoch favorisierte Maroszan blieb immer unter den Erwartungen, wogegen andere regelrecht Totalausfall waren. Ob es nun an den Spielerinnen lag oder an der Trainerin ist von außen schwer zu sagen, aber auch irrelevant. Die Trainerin hat die Pflicht so zu handeln, daß dies nicht passieren darf. Es reicht nicht, die Auswahl nur auf Basis einer riesige PR-Maschine mit Vorschusslorbeeren zusammenzustellen. Notfalls müssen während des Turniers die erforderlichen personellen Konsequenzen gezogen werden. Dass die Trainerin nach eigenem Versprechen "Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht" ist bestenfalls in der Schule ein Kriterium. Was sagen andere dazu? Tut sie das wirklich? Beim Leistungssport hat sich die Beurteilung ausschließlich an den Ergebnissen zu orientieren. So sympathisch sie mir auch ist, ich halte sie nicht für die richtige Person auf diesem Posten.

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wahrsager26 09.08.2017, 18:20
15. Ich gehe davon aus,

dass das Präsidium unter allen Umständen einen Abgang von Frau Jones verhindern wollte.Möglicherweise hätte es Unterstellungen wegen einer vermeintlichen Diskriminierung Ihrer Person gegeben .Sportliche Aspekte wären unter den Tisch gefallen .....hoffentlich ist das Ganze nicht ein aufschieben gewesen,ein drücken vor einer Entscheidung! Danke

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lancerfoto 09.08.2017, 18:29
16. Eine zu erwartende Fehlentscheidung

Funktionäre sind Politiker in ihrem Resort. Und die korrigieren in der Regel ihre früheren falschen Entscheidungen nicht."Man" könnte ja einen Imageverlust erleiden.
Das Gegenteil ist der Fall. Der DFB hat mal wieder ein Klinsmannsches Eigentor geschossen.

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pascht 09.08.2017, 18:30
17. Das ist keine Azubi-Stelle

Zitat von oldlindi
Qualität braucht ebend Zeit (Gut Ding will Weile haben)
Auf diesem Posten werden Ergebnisse verlangt. Das ist keine Azubi-Stelle, sondern da muss jemand hin der von erster Minute an fähig ist Ergebnisse zu liefern.

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steingärtner 09.08.2017, 18:35
18. Mir nicht wirklich wichtig ob sie bleibt

Aber wenn schon, dann unbedingt einen Stilberater zur Seite stellen, damit nicht wieder alle anderen über unsere Trainerin lästern und lachen. Der Poncho oder wie das heißt was sie an hatte, war etwas overdressed würde ich sagen.
Und ja, ich weiss, bei Männern ist das auch egal was die anhaben und man soll nicht auf das äußere fixiert sein.

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EconomistGI 09.08.2017, 18:37
19. Ganz ruhig bleiben...

Zitat von jkutzner
Muss noch viel aufgeholt werden...wenn ich mir das Finale der Damen ansehe und an unser klägliches Ausscheiden denke, so ist da mittlerweile ein Klassenunterschied sicht- und fühlbar. Die "Kleinen" haben aufgeholt und überholt. Ich weiß nicht ob Verdienste als Spielerin und Funktionärin automatisch zur Nationaltrainerin befähigen. Offenbar will der DFB aber mangels Alternativen ein Learning bei Doing dulden. Ich schätze die deutsche Mannschaft "wird auf Jahre hinaus schlagbar sein" :-)
Schon mal überlegt, dass das Loswerden einer Favoritenrolle auch eine große Last von den Schultern von Spielern wie der Trainerin nehmen kann?
Dieses "auf Jahre hinaus" ist eben Unsinn, egal ob in Bezug auf Gewinnen oder Verlieren. Und mal ehrlich: Der Unterhaltungswert eines Fussballspiels steigt doch erheblich, wenn die Ungewissheit darüber, wer gewinnen wird, hoch ist. Wichtig ist ansonsten, dass es Anlass gibt, sich an technischen und taktischen Finessen zu erfreuen. Also warten wir einfach mal ab, wie sich diese "Frauschaft" weiterentwickelt. Genug Ansatzpunkte zur Verbesserung sind ja vorhanden - und, so behaupte ich, auch das Potential zu deren Umsetzung.

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