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"Vielleicht verdienen wir den Sieg nicht": Alonso und Toyota gewinnen erneut in Le Ma
Jean-Francois MONIER / AFP

Formel-1-Star Fernando Alonso hat mit seinem Team zum zweiten Mal in Folge das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewonnen. Nach 5246 Kilometern lagen nur 16 Sekunden zwischen Sieger und Verfolger.

marthaimschnee 16.06.2019, 19:49
1. etwas mehr Information wäre nett

Vielleicht solltet ihr dazu schreiben, warum Alonso zu dieser Auffassung gelangt ist. Der 7er war nämlich 23 Stunden lang souverän mit über 2 Minuten in Front, bis er wegen des Reifenschadens (wahrscheinlich beim Überfahren von Trümmern passiert) an die Box mußte. Das alleine war noch nicht entscheidend, man tauschte aber lediglich den defekten Reifen (weil der Satz fast neu war), aber nach einer halben Runde verabschiedete sich noch ein zweiter und dieses Mal war der Weg zur Box noch sehr weit, sodaß Nakajima vorbei ziehen konnte. Das war aus Sicht des 7ers doch extrem unglücklich.

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rockboy 16.06.2019, 20:12
2. Das ist viel Vorsprung...

...1980 in Lake Placid verpasste der Finne Mieto um 1 Hundertstel Sekunde nach 15km Langlauf die Goldmedallie. Seitdem wird nur noch in Zehntelsekunden gemessen.

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vincent_freeman 16.06.2019, 21:55
3. Toyota tauschte einen intakten Reifen

Nicht 2 Defekte waren Ursache für den 2. Stopp in der Schlussphase, sondern das beim ersten Stopp lediglich ein (intakter) Reifen Reifen getauscht wurde. Man hatte der Fehlermeldung des Reifenüberwachungssystems geglaubt. Beim darauffolgenden Stopp wurden dann alle 4 getauscht

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susybntp11-spiegel 17.06.2019, 07:53
4. Wie Dumm,

kann man doch sein beim überfahren von Trümmerteilen nur ein Reifen zu wechseln, trotz Überwachungssystem. In der F1 verstehe ich das, da geht es um jede Sekunden, aber auf der Langstrecke spielen ein paar Sekunden bei einem Vorsprung von bis zu 2 Minuten eher eine untergeordnete Rolle.

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ExigeCup260 17.06.2019, 12:46
5. Nette Kaffeefahrt für Toyota...

Da der sportliche Reiz für Toyota nicht im Vordergrund stand und reglementbedingt kein neuer Distanzrekord angepeilt werden konnte, hatten sich ein paar Rennfahrer zur gemütlichen Kaffeefahrt in den beiden Toyota LMP1-Fahrzeugen verabredet. Herrn Alonso muss die Ehrung für seinen Sieg doch etwas peinlich gewesen sein, so richtig überschwänglich konnte er sich dann doch nicht freuen. Für den geneigten TV-Zuschauer war es so wie im letzten Jahr auch schon extrem langweilig. Konnte man vor Jahren vor lauter Spannung ob der mit Messern zwischen den Zähnen geführten Duelle zwischen Audi und Peugeot oder Audi, Porsche und Toyota in der Topklasse kaum Schlafen, so ist das Rennen in diesem Jahr fast komplett an einem vorbeigegangen. Da helfen auch die spannenden Rangkämpfe in den unteren Klassen LMP2, GTE-Pro und GTE-Am nichts - interessant ist letztendlich immer der Kampf um die absolute Spitze. Dass der lange Zeit in Führung liegende Toyota im letzten Moment den Platz an den Alonso-Toyota räumen musste, hat dann doch ein gewisses Verschwörungsgeschmäckle...

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