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Vor Duell Liverpool vs. Bayern: Wie die Premier League die Bundesliga taktisch abgehä
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Noch vor wenigen Jahren galt der deutsche Fußball als clever und modern, gerade im Vergleich zur Konkurrenz England. Der Vorsprung ist längst dahin. Das liegt nicht an den Spielern.

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romeov 19.02.2019, 18:33
1. Vielleicht sollten wir das Spiel einfach abwarten

...bevor die SPON-Redakteure schon jetzt wieder das Fell des Bären verteilen.

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Levator 19.02.2019, 18:37
2. Stimmt

Dortmund war ein gutes, wenn auch negatives Beispiel, in der Partie gegen Tottenham. Es lag nicht an den Spielern, sondern an Favre, dass in HZ zwei keinerlei taktischen Mittel gegen die Briten gefunden worden sind. Favre ist einfach zu bieder für große Aufgaben...

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Nonvaio01 19.02.2019, 18:46
3. ein guter artikel.....bis zum letzten satz

Die Klubs der Premier League sind in der Regel reicher, ihnen unterlaufen aber viel weniger Fehler als vor einigen Jahren auf den Gebieten Taktik, Scouting, Jugendarbeit. Diese Fehler finden sich mittlerweile eher beim FC Bayern.


Ehrlich jetzt? 6 mal meister, in folge, aber man macht richtig viele fehler? Wenn man 6 mal in folge meister wird trotz dieser fehler, dann muss der rest der Liga ja einen noch schlechteren job machen.

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doppelnass 19.02.2019, 18:52
4. Der ewige Bullshit

Es geht ums Geld. Nichts anderes. Man braucht auch die Spieler, um die Taktik umzusetzen.
Und wo steht das tolle England im den letzten Jahren denn international?

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cherea 19.02.2019, 18:58
5. Treffend

selten habe ich so oft zustimmend mit dem Kopf genickt bei einem SPON PL Artikel. Ein Punkt der vielleicht noch fehlt, einige der PL Clubs geben viel Geld aus aber die Transfers funktionieren dann auch bestes Beispiel Jahrelang Chelsea, und seit Klopp Liverpool, seit Guardiola City. negativbeispirl Manu. Bayern hat mit seinen letzten großen Transfers nicht den erhofften Erfolg verbuchen können... Viele BL Vereine tun sich dabei schwer, positive Ausnahme dieses Jahr BVB... ich drücke die Daumen das beim BVB was cleveres heranwächst und in den nächsten Jahren alle ärgert... man wünscht das ja immer Gladbach ;)

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phil.stauffer 19.02.2019, 19:01
6.

das gilt auch fürs management. anstatt zu experimentieren und innovation zu fördern geht man in den angriff über, hoeneß vorne weg. im angriff entsteht aber nichts neues, da wird nur widerstand geleistet, weil veränderung einen ja auch selbst betreffen könnte. ein nachwuchsleistungszentrum für clubbosse und manager wäre empfehlenswert, gerne auch mit weiblicher besetzung.

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ratx 19.02.2019, 19:02
7. Die Mannschaften der Premier League spielen besser...

Macht nichts. Alles nur eine Frage der Prioritäten: Wir haben einen tollen Namen für unsere Nationalmannschaft, die Bundesliga läuft auch ohne Engländer weiter - und der DFB kann einfach besser feiern, als andere.

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Schiri18 19.02.2019, 19:20
8. Fehlerhafte Analyse

Ich finde nicht das man den Behauptungen so zustimmen kann. Die Premier League ist schon seit 15 Jahren immer oben mit dabei. Nur die spanische Liga ist ähnlich stark. Italien ist nur noch Juve. Die Glanz Zeiten von Milan, Inter und Co. sind seit 2008 quasi vorbei. Korruption, Schulden und der veraltete Stil haben sie zurück geworfen.
Die Bundesliga war fast nie in diesem Jahrhundert stillprägend aus meiner Sicht. Wenn höchstens der FCB, zunächst inspiriert durch Luis Van Gaal ab 2007 und dannach perfektioniert durch Jupp Heynckes, der es verstanden hat das wichtigste zu addaptieren, es familiär zu gestalten und letzte Schwächen abzustellen.

Für mich liegt der Grund, warum die Bundesliga wieder unter geht ganz wo anders. Die großen und Erfolgreichen Perioden der letzten 30 Jahre waren immer Zeiten in denen der FCB nicht dauerhaft Meister wurde sondern die Konkurrenz mithalten konnte.
1996 - 2001, BVB, Schalke und Leverkusen hielten mit. Bayern kaufte zum Schluss die Konkurrenz auseinander (Ballack, Ze Roberto, Lucio) und der BVB hat sich verzockt. Es folgten 5 Jahre Abschied, aller deutschen Klubs, von der großen Bühne und Bayern wurde Serienmeister.

2008 - 2011 Stuttgart, Wolfsburg, BVB wurden Meister. Brachten viele Talente hervor. Bayern schaffte es dreimal ins CL Finale. Bremen und Co. in Euroleague/UEFA Cup Finale und 2013 sogar Deutsches Finale in der CL. Bayern macht das selbe wieder. Holt Götze, Lewandowski und Hummels aus Dortmund. Mihitarian geht ins Ausland und Klopp macht auch drei Kreuze an die Wand nach diesem ganzen Theater. Und schon geht es bergab.

Leider ist der FCB zu dumm zu erkennen das er die Konkurrenz in seiner Liga dringend braucht und macht sich diese immer wieder selber kaputt. So werden Sie im Internationalen Maßstab wieder nur Mittelmaß sein.
Wenn du die ganze Saison nur Pimmel Spiele hast fehlt dir in den Entscheidenden 2 Spielen einfach der Skill. Wenn Klitschko sich immer nur im Kindergarten seine Trainings-Gegner gesucht hätte, wäre er in einem richtigen WM Kampf auch unter gegangen.
Ein Platz 1 in der CL Gruppenphase bedeutet halt einfach nichts. Dort machen die Gegner auch gerne mal die Fünfe gerade lassen und spielen mit weniger Einsatz, gibt ja noch 2 andere Gegner bei denen man die Punkte, zum Weiterkommen, sammeln kann. Da schont man sich in der Hinrunde lieber für die starke Konkurrenz aus der eigenen Liga.
Liverpool hat ManU, ManCity, Arsenal, Chelseanund Tottenham.
Real hat Barca, Atletico und ab und an Valencia und Co.
Aber der kleine FCB und Paris SG haben nur ihren Sandkasten zum austoben.
Leider zu oft keinen Maßstab. Selber Schuld das es dieses Jahr mit der Champions League wieder nichts wird...

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matthiasdaun 19.02.2019, 19:37
9. konfuse und oberflächliche Analyse

Der Autor hat wohl vergessen, dass von 2005-2012 die PL Europa dominierte, vier verschiedene Klubs (Arsenal, Manu, Chelsea, Liverpool) waren im CL -Finale, 2008 gab es zwei englische Klubs im Endspiel, die PL holte drei Titel und nur 2010 gab es keinen englischen Finalteilnehmer, Das war Dominanz pur, aber trotzdem war die englische Nationalmannschaft in dieser Zeit lau. Der Zusammenhang zwischen Liga und Nationalmannschaft ist einfach nicht herzustellen.
Vergleicht man die Ausgaben der PL in den letzten 7 Jahren und die Ergebnisse in der Königsklasse oder Euroleague, dann waren die Investitionen hinausgeworfenes Geld. Seit dem letzten CL Sieg eines englischen Vereins hat die Pl insgesamt ein Transferminus von 5 Mrd Euro !!!!! gemacht, die Bundesliga hingegen ein Minus von 500 Millionen, also einem Zehntel der PL. Doch seit dem CL. Sieg von Chelsea gab es nur eine Finalteilnahme bzw. Halbfinalteilnahme. Lediglich mit zwei Siegen in der Euroleague waren die englischne Klubs stark, allerdings mit Schwergewichten, die eigentlich andere Ansprüche hatten.

Jetzt wird aus einer Saison, in der Liverpool alle Auswärtsspiele verloren hat, die große Sensation gemacht. Manu hat gegen PSG eine herbe Pleite hingenommen, Arsenal gegen ein No-Name Team in der EL verloren, City wird gegen S04 wohl gewinnen, dominierte aber nicht die Gruppe und Tottenham hat gegen Dortmund zu Hause drei Tore geschossen, was momentan schon durchschnittlichen Teams in der Bundesliga gelingt.

Niemand bezweifelt, dass die Leistungskurve der PL hoch geht, doch bei 5 Milliarden Euro Transferminus in sieben Jahren sollte so langsam auch ein Erfolg kommen. Die spanische Liga übrigens hat keine 200 Mliionen Minus in den letzten 7 Jahren gemacht und seit 2012 insgesamt 5 von 6 CL Titeln geholt und mit Sevilla die Euroleague dominiert. Für ein Schulterklopfen hat die PL wirklich keinen Anlass. Und der FCB hat seit der Niederlage gegen Chelsea alle KO Duelle gegen englische Klubs gewonnen und gegen Manchester City eher unbedeutende Gruppenspiele verloren. Jetzt ist der FCB im Umbruch und schon wird so getan, als hätte die PL hier den großen Wurf gemacht. Insgesamt sind die hier dargelegten Argumente und Zusammenhänge sehr konfus und oberflächlich. Die Favoritenrolle von Liverpool ist eine Momentaufnahme, mal sehen, ob am Ende nicht wieder eine spanische Mannschaft den Titel holt.

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