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Vorstandsvorsitzender des FC Bayern: Rummenigge hofft auf Abschaffung der 50+1-Regel
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Karl-Heinz Rummenigge hat die Freigabe der umstrittenen 50+1-Regel gefordert. Außerdem kritisierte der Bayern-Boss den Umgang der Uefa mit dem Financial Fairplay.

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gnarze 08.03.2018, 12:23
1. Stimmt

Das seit Jahren desaströse Abschneiden der deutschen Mannschaften im europäischen Wettbewerb(Ausnahme Bayern und mit Abstrichen Dortmund) wird jedenfalls nicht besser werden, wenn man auf die 50+1-Regel pocht.
Sollte diese gekippt werden, bedeutet das ja noch lange nicht, dass alle Vereine nun alle Hemmungen fallen lassen und sich von Scheichs und Oligarchen übernehmen lassen.

Ebenfalls hat er damit Recht, wenn er das FFP kritisiert, es gibt einfach zu viele Lücken darin(Beispiel Neymartransfer oder Mbappe-Mogelei).
Also - Lücken schließen, konsequenter Verstöße ahnden.

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Attila2009 08.03.2018, 12:38
2.

Würden Unternehmen mit Mililardenbeträgen die Bundesliga übernehmen dann überlegt euch wer das am Ende wieder bezahlt.Der Kunde nämlich der das sehen will. Die machen keine Geschenke , die wollen verdienen.
Rummenigge ist auch einer von denen die den Hals nicht voll genug kriegen können und anstatt solche Wahnsinntransfers auszubremsen soll das noch normal werden.

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cmann 08.03.2018, 12:45
3. Wer darauf hofft,

das sich mit Abschaffung der 50 + 1 Regel die Dominanz des FC Bayern in der BL ändert irrt! Rummenigges Vorstoß deutet ganz eindeutig darauf hin das sich die Vereinsführung des FCB weritere Vorteile für den Verein verspricht und so weitere hochpotente internationale Investoren gefunden werden. Der FCB ist schon jetzt "der" Topclub in Deutschland (inzwischen international Vernetzt) und verspricht das meiste Renomé und eine gewisse Erfolgsgarantie. Hochrangige Investoren werden da "Schlange stehen"!

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PeterPan95 08.03.2018, 12:46
4. Mehr Geld für alle!

In Deutschland ist man als Primus der Kopf der Nahrungskette, deswegen wird hier jede Reglementierung abgelehnt. In Europa hat man diesen Status nicht, daher wird hier Reglementierung gefordert. Wer die Ironie darin findet, darf sie gerne behalten.

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schwerpunkt 08.03.2018, 12:52
5.

Zitat von gnarze
Das seit Jahren desaströse Abschneiden der deutschen Mannschaften im europäischen Wettbewerb(Ausnahme Bayern und mit Abstrichen Dortmund) wird jedenfalls nicht besser werden, wenn man auf die 50+1-Regel pocht. Sollte diese gekippt werden, ......
Kommt wohl auch drauf an ... wie viele solcher Scheichs und Oligarchen gibt es denn, welche horrende Summen in Fußballklubs investieren wollen und können?
Wobei da auch wohl einige Möchtegerns dabei sein werden, welche einen Verein anstatt nach oben, runter ziehen, wenn ich da an 1860 München denke.

Zum anderen funktioniert das Konzept nicht mehr, wenn jeder Verein einen eigenen Scheich hat. Das funktioniert lediglich dann, wenn nur eine sehr begrenzte Anzahl Vereine mit mehr Geld als nicht gesponserte Vereine ausgestattet werden, und diese damit wirkliche Topspieler und Trainer einkaufen, die sich andere Vereine nicht mehr leisten können.
Ansonsten wird zur reinen Geldverbrennungsmaschine ohne Gegenleistung für Superreiche.

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PeterPan95 08.03.2018, 12:53
6.

Zitat von gnarze
Das seit Jahren desaströse Abschneiden der deutschen Mannschaften im europäischen Wettbewerb(Ausnahme Bayern und mit Abstrichen Dortmund) wird jedenfalls nicht besser werden, wenn man auf die 50+1-Regel pocht. Sollte diese gekippt werden, bedeutet das ja noch lange nicht, dass alle Vereine nun alle Hemmungen fallen lassen und sich von Scheichs und Oligarchen .....
Das desaströse Abschneiden der deutschen Vereine wird auch ohne 50+1-Regel nicht besser werden. Dann werden aber weitere Vereine nach und nach verschwinden und die Liga noch langweiliger und noch mehr ausländische Niederlassungen mit pseudo-deutschem Logo beklebt. Wenn man das dann als "deutschen Verein" bezeichnen möchte, kann man das natürlich tun.

Für jeden Plastik/Dosen/Chemie/Auto/Software-Standort, der sich in der ersten Liga etabliert, geht ein etablierter Erstligist. Inklusive Fans, Stimmung, Derbies etc. Dann haben wir zwar tollen Fußball, aber keine Emotionen - auch nicht ganz so toll unterm Strich.

FFP ist Augenwischerei. "Ihr dürft zwar Milliarden ausgeben, aber auch nur wenn ihr Milliarden einnehmt". Welcher Verein soll da mithalten?

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streetbob011 08.03.2018, 12:54
7.

Alle Fussballspiele privatisieren und alle Polizeieinsätze von den Ligen bzw. Vereinen bezahlen lassen!

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Putsche 08.03.2018, 12:58
8.

Dass Rummenigge nicht der Nabel der Welt ist, sollte inzwischen jedem klar sein. Der Mehrheit der Fußballfans will das definitiv nicht und ich bin gespannt wie die Verantwortlichen sich da positionieren. Sollte 50+1 gekippt werden, kann sich die DFL und der DFB auf stürmische Zeiten einstellen.

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pinola 08.03.2018, 12:59
9. mehr GEZ

Ich hoffe nur dass sich die ÖR nicht an der Finanzierung der Millionäre beteiligen.

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