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W-Series-Siegerin Chadwick: Gutes Sprungbrett - aber nicht in die Formel 1
Maja Hitij/ Getty Images

Jamie Chadwick hat die W Series gewonnen. Die Britin verteidigt die Rennserie für Frauen gegen Kritik, immerhin wurde sie von Williams als Entwicklungsfahrerin verpflichtet. Doch der Weg in die Formel 1 ist weit.

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manicmecanic 12.08.2019, 13:22
1. Gleichmacherei

Auch hier kann man den Zeitgeistunterton riechen,die armen Frauen werden weil sie Frauen sind benachteiligt.Das stimmt aber nicht,es hat auch schon in alten Zeiten zwar selten aber immer mal eine Frau gegeben die es sogar in ein F1 Cockpit geschafft hat.Warum hat es nie eine geschafft mehr Männer abzuhängen?Das liegt daran daß Frauen einfach aus physischen Gründen nicht mithalten können,da macht auch der Motorsport keinen Unterschied.

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schwarzeruhu 12.08.2019, 13:40
2. Formel1 ist 1975

Boxenluder, Motorenlärm, PS-Boliden

Das ist doch keien Innovationslieferant für die Serie mehr, das ist nur noch ein Zirkus aus einer vergehenden Welt.

Wenn es eine Rennserie gibt, die sinnvolle Innovation liefert, ist es die Formel E - vielleicht sollten die Frauen aus der Formel W das zum Ziel setzen.

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uzsjgb 12.08.2019, 13:50
3.

Zitat von manicmecanic
Auch hier kann man den Zeitgeistunterton riechen,die armen Frauen werden weil sie Frauen sind benachteiligt.Das stimmt aber nicht,es hat auch schon in alten Zeiten zwar selten aber immer mal eine Frau gegeben die es sogar in ein F1 Cockpit geschafft hat.Warum hat es nie eine geschafft mehr Männer abzuhängen?Das liegt daran daß Frauen einfach aus physischen Gründen nicht mithalten können,da macht auch der Motorsport keinen Unterschied.
Sie diskriminieren Frauen doch selber mit Ihrem frauenfeindlichen Beitrag. Damit liefern Sie einen guten Grund, warum es Sinn macht Frauen die Möglichkeit zu geben in einer geschützten Atmosphäre Motorsport zu betreiben. Denn es wird im Motorsport sicherlich viele Leute wie Sie geben.

Am Anfang war ich auch skeptisch, ob diese Serie etwas bringt, aber sie hat mich überzeugt. Die Rennen waren interessant, aber vor allem freut mich, dass einige der Fahrerinnen deutlich an Profil gewonnen haben. Im Motorsport ist das ja fast das wichtigste Kriterium, ein starkes Profil, damit das Geld folgt. Denn ohne Geld geht nichts im Motorsport.

Je mehr Leute sehen, dass Frauen auch Auto fahren können, desto leichter werden sie Sponsoren finden und desto eher wird es auch eine in die Topserien schaffen. Auf wie viele männliche Rennfahrer kommt eine Frau? Hundert zu eins oder noch weniger? Erst wenn die Masse an Frauen, die mit dem Rennsport beginnen, größer wird, desto eher werden wir auch wieder eine Frau in der Formel 1 sehen.

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kaiser_luftkühlung 12.08.2019, 14:19
4.

Zitat von schwarzeruhu
Boxenluder, Motorenlärm, PS-Boliden Das ist doch keien Innovationslieferant für die Serie mehr, das ist nur noch ein Zirkus aus einer vergehenden Welt. Wenn es eine Rennserie gibt, die sinnvolle Innovation liefert, ist es die Formel E - vielleicht sollten die Frauen aus der Formel W das zum Ziel setzen.
Die Frage ist warum sollte man sich als Formel W Fahrerin das Ziel setzen in der Formel E zu landen die langsamer ist. Das waere quasi ein Abstieg.

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RalfBukowski 12.08.2019, 14:35
5. Formel 1 ist 1975?

Leider nein und Sie sind offenbar nicht auf der Höhe der Zeit. Boxenluder gibt es schon ewig nicht mehr, da sitzen nur Freundinnen, Schwestern, Ehefrauen, Mütter und Physiotherapeutinnen. Ab und zu mal ein Möchtegernpromi. Motorenlärm - der war mal. PS-Boliden - ja, denn darum geht es ja, das ist schließlich Rennsport. Oder besser Rennshow. Wie kommen Sie darauf, dass der "Sport" etwas für die Serienautos abliefern muss? Muss er nicht und hat er auch seltenst getan. Macht die Formel E natürlich auch nicht wirklich, eher ist das andersrum. Nennen Sie mir eine Innovation, die ich heute auf der Strasse sehen kann, die aus der Formel E kam. Richtig: Es gibt keine. Und warum die Mädels auf das Abstellgleis des Motorsports (siehe Nick Heidfeld und andere armselige Ex-Fahrer aus richtigen Motorsportserien) reflektieren sollten, erschliesst sich wohl nur Ihnen selbst.

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neurobi 12.08.2019, 15:03
6.

Meine Schwägerin fährt Kart. Ist immer wieder lustig auf der Kartbahn, wenn sie die coolen Typen links liegen lässt.

Beim Motorsport haben Frauen keinen physischen Nachteil. Sie können problemlos mithalten. Das es kaum eine in die Formel 1 schafft liegt schlicht daran, dass der Pool viel kleiner ist. Mädchen und Frauen haben aus irgend einem Grund nicht soviel Lust auf hohes Risiko und Abgasgestank. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

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Proggy 12.08.2019, 15:04
7. Auf dem Auto, waren sie einfach besser

Die Übertragungsrechte der Frauenserie muss dann, wie der Frauenfußball, zwangsweise von dem übernommen werden, der den Zuschlag für die richtigen Rennserie bekommen hat, dann wird es auch ein Medien-Event und ein Quotenhit, wie die Frauen Fußball WM.

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Proggy 12.08.2019, 15:19
8. Hat wohl seinen Grund

Zitat von uzsjgb
.... Je mehr Leute sehen, dass Frauen auch Auto fahren können, desto leichter werden sie Sponsoren finden und desto eher wird es auch eine in die Topserien schaffen. Auf wie viele männliche Rennfahrer kommt eine Frau? Hundert zu eins oder noch weniger? Erst wenn die Masse an Frauen, die mit dem Rennsport beginnen, größer wird, desto eher werden wir auch wieder eine Frau in der Formel 1 sehen.
Diese Chancen hatten die Frauen bereits in der Formel 1 seit 1958 (Maria Teresa de Filippis) immer mal wieder. Soweit ich weiß, war die einzige Frau, die mal einen 'halben' WM-Punkt erzielen konnte, Lella Lombardi in Spanien 1975 als Sechste - aber auch nur, weil das Rennen vorzeitig abgebrochen wurde.
Mit so bescheidenem Erfolg, ist es nur schlüssig, dass die Frauen in der F1, der Gnade des Vegessens anheim fielen.
Ja, eine eigene Serie ist völlig richtig und der einzige Garant, dass eine Frau wirklich mal vorne mitfahren kann.

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stefan_r1993 12.08.2019, 15:32
9. Eine Reine Frauen-Serie ist gut für PR, aber nicht mehr

Rein PR-Technisch ne gute Idee .. das man halt auch vielleicht in zukunft mehr Mädchen dazu bringt in den Kartsport einzusteigen usw. . ABer sportlich gesehen werden die Teilnehmerinnen eines reinen Frauen-Fahrerfeldes keine Chance haben DTM-Rennen zu gewinnen, oder ein annehmbares F1 Cockpit (damit fällt Williams schonmal komplett weg ^^) zu erhalten. Bestes Beispiel wie man es machen sollte ist Sophia Flörsch .. nach schwerem Unfall zurückgekämpft und fährt gegen Männer, zwar bisher nur kleinere Fortschritte .. aber die hat Potenzial, gestern ein Interview mit ihr auf Servus TV gesehen. Natürlich war sie da jetzt der weniger wichtige Gesprächspartner direkt neben Stefan Bradl (ehemaliger Moto2 Meister, 3. Fahrer beim Honda-Werksteam, aktuell wegen einer Verletzung der Teamkollege von Marc Marquez) ... aber man merkt ihr an das sie alles gibt auch mal in die höchsten Rennserien zu kommen

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