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Wechsel von Kevin De Bruyne: VfL und Manchester offenbar einig
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Das Wettbieten scheint ein Ende gefunden zu haben: Nach übereinstimmenden Berichten hat sich der VfL Wolfsburg mit Manchester City auf den Transfer von Kevin De Bruyne geeinigt. Die Engländer sollen rund 75 Millionen Euro Ablöse zahlen.

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nighttiger 27.08.2015, 09:22
50.

Zitat von korkdude
als er sagte, daß das Geld der BPL dann doch wieder bei uns landet. Bei der Einkaufspolitik wird, abermals laut Watzke, England in den nächsten 50 Jahren kein Weltmeister. Die haben alle das Ausbilden verlernt. KdB und sein geldgeiler Berater weine ich jedenfalls keine Träne hinter her. Da wird mir Gündogan immer sympathischer.
Wieso sympathischer? Weil keiner 80 mio für Gündogan zahlt?

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nextsl 27.08.2015, 09:39
51.

Manchester City hat bislang in dieser Transferperiode ein Transferdefizit i.H.v. 73,69 Mio. Euro. Zählt man jetzt noch die kolportierten 80 Mio. Euro für de Bruyne hinzu, dann liegt das Transferdefizit bei über 150 Mio. Euro, wenn sie in der jetzigen Transferperiode nicht noch Spieler verkaufen.

In der Saison 14/15 lag das Transferdefizit bei 64,03 Mio. Euro und 13/14 bei 104,29 Mio. Euro.

Somit liegt das Transferdefizit sit 2013 bei ca. 320 Mio. Euro.

Kann das mal jemand i.S.d. "financial fairplay" erklären, zumal Manchester City unter "besonderer Beobachtung der UEFA" stehen soll?

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senta1958 27.08.2015, 09:40
52.

Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2
Schade. Hätte ihn gerne nächste Saison bei Bayern gesehen. Andererseits ist es gut, dass der FCB bei diesen Summen für Transfers und Gehalt (denn das dürfte auch exorbitant hoch sein) nicht mitmacht. Ich bin gespannt, wen man als Nachfolger holen wird. Denn ohne de Bruyne ist der VfL für mich eher ein EL-Kandidat. Und im aktuellen Kader ist mMn niemand, der de Bruyne auch nur annähernd ersetzen könnte. Gleichwertig wird man de Bruyne nach meiner Einschätzung ohnehin nicht substituieren können. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Allofs da nicht schon mit dem einen oder anderen möglichen Kandidaten etwas eingetütet hätte, vielleicht sogar innerhalb der Bundesliga. Wenn nicht, dann nützt den Wölfen zumindest in dieser Saison das viele Geld auch nichts.
De Bruyne war an fast jeder Aktion des Vfl beteiligt. So scheint der Weggang für Wolsburg und auch die Liga ein herber Verlust zu sein. Ersetzen wird man ihn wohl nicht können. Zumal nicht jeder, der die Qualität hätte, zum einen wechseln möchte und zum anderen vielleicht auch nicht unbedingt nach Wolfsburg. Solche Spieler können sich in der Regel ihre Vereine aussuchen. Obwohl- wie kolportiert wurde, sei man dort wohl bereit gewesen, ein Gehalt oberhalb von 10 Mio zu bezahlen. Vielleicht geht tatsächlich innerhalb der Liga was. Götze, Gündogan? oder doch Draxler. Allofs wird sicher einen Plan B haben. Der Wechsel hatte sich abgezeichnet, zumal KG sich nicht wirklich zum Bleiben bekannt hatte.Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Hier sieht man sehr gut, dass diese ganzen Diskussionen zum Thema "Leerkaufen" dann in der Konsequenz dazu führen, dass Spieler, die sich verbessern möchten, eben nicht in der BL bleiben.

De Bruyne hatte einen langfristigen Vertrag beim Vfl unterschrieben, vielleicht auch in weiser Voraussicht seiner Berater, was nun zu dieser doch sehr hohen Ablöse führt.

Wie funktioniert eigentlich dieses financial fairplay, wenn ein Verein wie City anscheinend ohne Limit kaufen kann?

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Ihr5spieltjetzt4gegen2 27.08.2015, 09:45
53.

Zitat von Bueckstueck
Die machen da nicht mit, weil sie wissen, dass er diese Kohle nicht wert ist. Wenn alles normal läuft, wird das eine Summe zum abschreiben sein für City-Scheich: nach anderthalb Jahren wechselt de Bruyne dann für eine vernünftige Summe wohin, wo man ihn haben will weil er zur Mannschaft passt und nicht weil ein Scheich mit dem Finger auf seinen Namen auf einer hot-transfer Liste zeigt...
Bei diesen Summen wird man in der Tat sehr nachdenklich. Apropos 'Kohle nicht wert': Ich bin gespannt, bei welchem Club in der Bundesliga sich das 'Moneyball'-Modell als erstes durchsetzen wird. Ich beschäftige mich ein wenig damit und ich finde es immer interessanter. Nicht nur für kleinere und mittelgroße Clubs, die sicherlich ein ganz besonderes Interesse daran haben müssen, teure 'Flops' zu minimieren und das 'Preis-Leistungsverhältnis' so optimal wie möglich zu gestalten. Auch Großclubs wie Bayern, die eben keinen Scheich oder Oligarchen im Rücken haben, würden mMn davon profitieren. Gerade wenn man sich diese Summen anschaut, welche die Golfstaaten-Clubs so aus der Portokasse bezahlen. Ich bin gespannt, wie sich die Entwicklung bei Brentford und Midtjylland weiter gestalten wird, die in der Anwendung dieses im Fußball noch recht ungebräuchlichen Systems (trotz aller Zugrundelegung statistischer Werte) schon recht weit sind.

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brainstormerene 27.08.2015, 09:45
54.

vorweg ich bin gluehender bayern-fan.
ich kann nicht so wirklich nachvollziehen warum wolfsburg ihn jetzt zum ende der transferperiode ziehen laesst ohne chance auch nur annaehernd ersatz zu finden. das geld kann es doch wohl doch nicht unbedingt sein mit vw im ruecken. wolfsburg spielt jetzt CL und wollte dauerhaft ein bayern - konkurent sein .
wie man dann ohne not den herausragenden spieler so fast mitten in der saison abgeben kann erschliesst sich mir nicht.
ich kann auch de bruyne nicht wirklich verstehen es ist nur Manchester city. weder united noch real barcelona oder der FC bayern also einer der top five clubs in der welt. dazu ist er schon zweimal sportlich nicht gluecklich geworden in england. sollte am ende doch nur die kolpotierten 20 millionen gehalt ausschlaggebend sein ?
in dem fall haette wolfsburg es dann vieleicht doch richtig gemacht das nette suemmchen zu kassieren und anders zu investieren. aber insgesamt schade fuer die liga.

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spon_2937981 27.08.2015, 09:53
55. @senta #54

Die 'Leerkaufen'-Diskussionen hier haben sicher nichts mit dem Zielverein von KDB zu tun.
Die Bayern hätten das Geld nicht zahlen wollen, und sie brauchen derzeit auch keinen KDB.
Abgesehen davon, dass er als Typ wohl auch nicht nach München passt.

Dass Götze zum VfL wechselt, kann ich mir gut vorstellen. Ist zwar ein anderer Spielertyp, aber etwas müssen sie ja kurzfristig tun.
Und eine Luftveränderung tut MG vll gut.

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klaus meucht 27.08.2015, 09:56
56. Unglückliche Entwicklung

Es gibt in der Premiere Legue eine Gentrifizierung. Es kann sich nur noch die obere Mittelschicht Live Fussball leisten.

Für die Bundesliga gilt. Entweder sie macht die Kommerzialisierung mit, dann kann Sie die Stars halten - verliert aber die Fans die Stimmung machen.

Oder die Vereine der Bundesliga müssen sich daran gewöhnen in den europäischen Ligen keine Chance zu haben, und Ihre Superstars zu verlieren.

Diese extremen Gehälter zahlen auch Nicht Fussballfans mit. Die Firmen die werben wollen die Kosten über ihre Produkte wieder einspielen.

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