Forum: Sport
Welche Zukunft hat der Radsport in Deutschland?

Mit Linus Gerdemann wächst ein neuer, noch unbelasteter Star im deutschen Radsport heran. Kann er der Sportart wieder zu mehr Glanz verhelfen? Oder überfordert ihn die Rolle? Und - hat der Radsport hierzulande überhaupt noch eine Zukunft?

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Umberto 05.09.2008, 22:07
1.

Zitat von sysop
Mit Linus Gerdemann wächst ein neuer, noch unbelasteter Star im deutschen Radsport heran. Kann er der Sportart wieder zu mehr Glanz verhelfen? Oder überfordert ihn die Rolle?
Wenn er die Deutschland-Tour gewinnt, ist er noch lange kein Nachfolger für den gestürzten Jan Ullrich. Und, solange er den nicht in den Schatten stellt, auch kein Star.

Zitat von sysop
Und - hat der Radsport hierzulande überhaupt noch eine Zukunft?
Hat er, einstweilen noch ohne jeden vernünftigen Zweifel.

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dehnübung 06.09.2008, 12:13
2. Radsport

Der Radsport ist körperlich für den Menschen eine der sinnvollsten Betätigungen, nicht zu vergleichen mit dem fahren von "Sportwagen".
Deshalb hat der Radsport immer Zukunft, weil Menschen immer interressiert was sie selbst tun.

Das Gerdemann bis 17 ein Mountainbiker war, glauben nur Journalisten die zwar viel schreiben, aber wenig verstehen vom Rad fahren.
Mountainbiker trainieren 90% ihrer Zeit auf der Strasse, mit was wohl?
Dem Rennrad.

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DoktorMS 06.09.2008, 12:26
3. Der Radsport in Deutschland lebt!

Millionen begeisterte Radfahrer, darunter auch hunderttausende Radsportler, können nicht irren. Radfahren macht Spaß, egal bei welchem Tempo. Und - wenn es einen "gepackt" hat - auch bei jedem Wetter!

Wenn die jetzigen Profi-Radfahrer nicht merklich langsamer fahren als die nachweislich gedopten früheren "Helden", wie soll man da als Radsport-Fan an einen wirklichen Neuanfang glauben können?

Der Profi-Radsport ist für mich bis zum Nachweis der Sauberkeit erledigt. Früher habe ich mir sogar Tage frei genommen, um die Tour live im Fernsehen verfolgen zu können. Heute schaue ich mir keinen Radsport im Fernsehen mehr an.

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Pinarello 06.09.2008, 15:48
4.

Zitat von dehnübung
Der Radsport ist körperlich für den Menschen eine der sinnvollsten Betätigungen, nicht zu vergleichen mit dem fahren von "Sportwagen". Deshalb hat der Radsport immer Zukunft, weil Menschen immer interressiert was sie selbst tun. Das Gerdemann bis 17 ein Mountainbiker war, glauben nur Journalisten die zwar viel schreiben, aber wenig verstehen vom Rad fahren. Mountainbiker trainieren 90% ihrer Zeit auf der Strasse, mit was wohl? Dem Rennrad.
Psst, nicht so laut, Sie können doch hier nicht so einfach Insiderwissen preisgeben:).

Ansonsten volle Zustimmung, einer der wohl schönsten und gesündesten Sportarten die es gibt, auch noch in freier Natur auszuüben und es geht auch bestens alleine, wenn es sein muß.

Aber gut, woher sollen Journalisten denn das wissen, es muß ja immer einen geben, der denen das sagt und auch fleißig bezahlt, sonst wird es nix mit positiver Berichterstattung, oder Berichterstattung überhaupt.

Wenn man sich heuer den Giro und die Tour angeschaut hat, allerdings nicht auf den beiden Öffentlich-Rechtlichen Oberbedenkenträgeranstalten, dann weiß man, daß auch der Profi-Radsport eine Chance hat, denn fast jeder Hobbyrennradler ist automatisch auch ein Anhänger der Sportart.

Da können SPON, ARD und ZDF, sowie die übrige deutsche Medienlandschaft eine Hetzkampagne fahren nach der anderen.

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dehnübung 06.09.2008, 20:41
5. Radsport

Zitat von DoktorMS
Millionen begeisterte Radfahrer, darunter auch hunderttausende Radsportler, können nicht irren. Radfahren macht Spaß, egal bei welchem Tempo. Und - wenn es einen "gepackt" hat - auch bei jedem Wetter! Wenn die jetzigen Profi-Radfahrer nicht merklich langsamer fahren als die nachweislich gedopten früheren "Helden", wie soll man da als Radsport-Fan an einen wirklichen Neuanfang glauben können? Der Profi-Radsport ist für mich bis zum Nachweis der Sauberkeit erledigt. Früher habe ich mir sogar Tage frei genommen, um die Tour live im Fernsehen verfolgen zu können. Heute schaue ich mir keinen Radsport im Fernsehen mehr an.
Mir geht es ähnlich. Aber das hat nichts mit dem Ende des Radsports zu tun. Vor 14 Tagen hättest Du mal am Nürburgring sein sollen, da kamen an einem Wochenende über 10.000 Menschen um Sport zu treiben.
Wohlgemerkt in der verregneten Eifel, nicht etwa einer Millionen-Metropole wie Hamburg.
Mit dem Rennrad auf der Nordschleife mit fast 100km/h, das prickelt.
Mir fällt gar keine Sportart ein die nicht betroffen ist, sogar die Pferde waren bei Olympia gedopt.
Die öffentlich rechtlichen Medien sollten deshalb mal so langsam ihrem wahren Auftrag nachkommen und einer Veranstaltung wie die am Ring ordentlich Sendezeit widmen, das sind die wahren Sportler und dann kommen nächstes Jahr doppelt soviele.
Johannes "Be" Kerner könnte sogar selbst mal eine Runde drehen, damit er weiß wovon er redet.
Das gilt für alle sogenannten "Jedermann-Sportveranstaltungen", darüber gehört viel mehr berichtet, anstatt Millionen zu verschwenden für 2 komplette Teams von ARD und ZDF in Peking.
Na ja, ich hab den Fernseher ohnehin vor Jahren schon verschenkt, was rege ich mich noch auf.

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peterpretscher 07.09.2008, 21:49
6.

Zitat von sysop
Mit Linus Gerdemann wächst ein neuer, noch unbelasteter Star im deutschen Radsport heran. Kann er der Sportart wieder zu mehr Glanz verhelfen? Oder überfordert ihn die Rolle? Und - hat der Radsport hierzulande überhaupt noch eine Zukunft?
Dank MILRAM, unterstuetzt von der Nordmilch A.G., die jetzt
3 weitere Gerolsteiner Radrennfahrer uebernahmen, hat der
Radsport noch eine Zukunft in Deutschland.

Vorschlag an die Radsport-Fans:

Statt G-Wasser nun auf MILCH umsteigen und MILCH trinken!

Ist auch gesund!

MsG,
PP

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MarcusSpiegel 12.09.2008, 05:15
7.

"Nach der WM im Vorjahr, bei der Schumacher als Dritter knapp gegen Bettini unterlag, hatte der Deutsche für negative Schlagzeilen gesorgt, als er mit abnormen Blutwerten auffiel und diese mit einer Durchfall-Erkrankung begründete. Wenig später waren ihm bei einer Polizeikontrolle nicht nur Alkohol, sondern auch Amphetamine nachgewiesen worden. Eine Sperre folgte nicht, weil die Kontrolle außerhalb der Wettkampfsaison erfolgte."

Damit ist wohl alles zum Radsport gesagt. Erst dämliche Ausreden, dann glasklar beim Doping erwischt und dann keinerlei Konsequenzen. Betrügt euch doch gegenseitig weiter, ich will den Scheiß jedenfalls nicht mehr sehen.

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l.augenstein 12.09.2008, 13:28
8.

Zitat von sysop
Mit Linus Gerdemann wächst ein neuer, noch unbelasteter Star im deutschen Radsport heran. Kann er der Sportart wieder zu mehr Glanz verhelfen? Oder überfordert ihn die Rolle? Und - hat der Radsport hierzulande überhaupt noch eine Zukunft?
Sicher könnte er das. Aber er läuft Gefahr, von den heldengeilen Medien verheizt zu werden und dieser irrwitzigen Erwartungshaltung (zweiter Ulrich, besser als Ulricht, muß unbedingt die TdF gewinnen) nicht gewachsen zu sein.
So betrachtet ist ein rückkehrender Armstrong ein Glücksfall für ihn, weil der die Medienaufmerksamkeit auf sich ziehen wird.

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mwalker 06.10.2008, 21:04
9. Profiradsport hat so keine Zukunft....

der Radsport an sich wird an der unsäglichen Dummheit der "Profis" nicht zugrunde gehen.
Die Welt mit dem Rennrad zu erfahren macht einfach zuviel Spass. Aber verschont mich mit TDF Giro und den anderen Pharmaleistungsschauen...

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